Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #4

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

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Kapitel 2

Was bisher geschah:

Janis und sein bester Freund Arlo geniessen noch ihr Leben – es sind zehn Jahre seit der Entführung vergangen. Jetzt endlich ist das Zeichen zum Start der Rettung erschienen. Wie werden die Freunde das meistern?


Abraham und Annet waren gerade dabei sich für das Bett zu bereiten, als es stürmisch an ihrer Tür klopfte. Abraham schaute verwirrt und achtsam zu Annet. Er ging zu Tür, als sich Janis auch schon ungeduldig meldete.

„Vater – schnell öffne die Tür. Ich habe Neuigkeiten.“

„Janis – um Himmelswillen. Was ist denn los, beruhige dich erst mal. Setzt dich und erzähl in Ruhe.“

„Ja – natürlich – ich wollte euch nicht erschrecken. Aber der Splitter ist aufgetaucht.“ Und er erzählte ihnen alles, was vorgefallen war – Details über ihre Zeche ließ er aus. Sie mussten ja nicht alles wissen.

„Es ist also endlich soweit – wir werden endlich Mary befreien. Meine Gebete wurden endlich erhört. Endlich. Ich muss sehen, wie wir vorgehen. Ich muss noch  mal zum Orakel. Und ach ja das auch noch…“ Er verließ den Raum und sie hörten ihn immer noch vor sich hinmurmeln.

„Annet – ich kann es nicht glauben, endlich ist es soweit. Nach zehn Jahren. Mein kleiner Stern. Ich will sie finden und nie wieder los lassen. Sie fehlt mir so unendlich. Es ist wie ein Teil, der mir heraus geschnitten wurde.“

„Ach Janis. Wenn sie nur schon wieder hier wäre. Wer weiss was sie alles aushalten musste. Ich hoffe ihr geht es gut.“

Die Tür ging wieder auf und der Vater kam immer noch murmelnd rein. „Ich muss mich erst mal anziehen, dann werde ich gleich das Orakel aufsuchen. Ich bin total neben mir.“

**

„Abraham, das ist aber schön, dass du mich besuchen kommst. Was kann ich für dich tun?“

„Der Splitter,  er ist endlich aufgetaucht. Janis und Arlo können los um Mary zu retten. Du musst mir sagen wie viel Männer ich ihnen mit geben kann und was sonst noch so zu erledigen ist.“

„Ach Abraham, erst mal muss der junge Arlo einen Traum von Mary haben. Er wird sich in sie verlieben und einen unwiderstehlichen Drang verspüren sie zu suchen. Dann müssen sie die Königin täuschen. Das wird nicht so schwer, die beiden sind ja eh ständig unterwegs. Allerding würde das schwieriger werden, wenn du ihnen eine Armee mitgibst. Lass mich die Knochen befragen. Setz dich,  trink ein Bier.“

Das Orakel war ein Mann unbestimmten Alters. Manche sagten, er wäre unsterblich. Er habe schon ewig sein Zelt hier aufgebaut. Sein Gesicht hatte etwas Vogelartiges. Aber seine Augen waren schauten einen immer freundlich an. Man konnte seine Kinder nicht mit ihm Angst machen, er liebte Kinder und spielte immer wenn er konnte mit ihnen. Sie liebten seine Geschichten, die er ihnen immer erzählte.

Als er wieder kam, hatte er einen kleinen Lederbeutel  in der Hand, den er hoch warf und wieder auffing. Er setzte sich wieder zu Abraham und zündete eine Kerze an. Dann sang er leise vor sich hin und warf den Inhalt des Beutels auf den Tisch. Es waren Vogelknochen und welche von kleinen Säugern, soviel konnte Abraham erkennen. Er hielt die Luft an und wartete auf die Weissagung.

„Nun höre, was die Knochen zu sagen haben. Mary ist in Gefangenschaft. Um sie herum dunkle Schatten, die sie bewachen. Sie ist in einem seltsamen Raum. Das kann ich nicht richtig erkennen. Irgendwas reflektiert dort. Janis und Arlo sind bestimmt sie zu retten. Aber ohne weiter Hilfe einer Armee. Unterwegs werden sie auf Hilfe treffen. Aber gerade Janis muss genau achten auf die Zeichen. Er muss die Zeichen für sein Leben erkennen. Wenn er die Missachtet, wird diese Mission für ihn nicht mit dem Leben ausgehen. Mir ist es aber nicht gestattet Hinweise zu geben. Das muss Janis selbst erkennen. Ob die Mission erfolgreich sein wird hängt von mehreren Faktoren ab. Die beiden haben paar kleine Schwierigkeiten zu bewältigen und je nachdem wie sie, die Probleme lösen kommen sie voran, oder werden zurückfallen. Das Schicksal spielt mit ihnen.“

„Orakel – ich habe mir besseres erhofft. Aber so ist das Schicksal. Aber ich vertraue fest darauf, dass die zwei das bewältigen. Es ist ihre Bestimmung und die Schicksalsgöttin wird sie mögen.“

„Das vielleicht – aber es gibt da die böse Königin, es wird ihr nicht lange verborgen bleiben, dass ES beginnt. Also ich hoffe,  die zwei sind gut ausgebildet. Wenn sie es nicht schaffen, wird das Königreich in ewiger Verdammnis und Dunkelheit leben. Das ist die einzige Chance. Sie dürfen es nicht vermasseln. Mach ihnen das klar.“

„Nun – wenn ich ihnen diesen Druck ausrichte – da werden sie stark motiviert sein. Nichts desto trotz. Ich danke dir, Orakel. Bete zu den Göttern, dass unsere zwei Helden das schaffen.

Fortsetzung folgt

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