Action, writing friday

[#WritingFriday] Week 14 – eine tödliche Lüge Part 3

Es ist schon wieder Freitag – und somit #Writing Friday. Wo habe ich  mich da nur hinein geschrieben. Meine Geschichte ist zu Ende und ich weiss noch nicht genau wie ich sie hier veröffentliche Ich habe die gesamte Geschichte noch mal bei Wattpad hochgeladen.. Es tut mir ja echt leid, dass sie so lange geworden ist – das hat sich echt verselbständigt – ich gelobe Besserung mit den nächsten Themen – die auch wirklich wieder toll sind.

HIER kommt ihr zum Anfang der Geschichte

HIER zum Teil davor.

Ich konnte dieses Mal ganz hervorragend eines der Aprilthemen mit einarbeiten.

  • Du hast gerade deinen ersten Arbeitstag als Assistenzarzt im Krankenhaus. Beschreibe einer Freundin ein besonders verstörendes Erlebnis.
  • Bei einem grossen Familienfest erfährst du, dass deine Grosseltern bereits seit vielen Jahren in einer offenen Beziehung leben. Schreib die Szene auf, die sich nach diesem Geständnis ergibt.
  • Verfasse einen Dankesbrief an den Erfinder von Zahnpasta.
  • Eine Frau verwählt sich und landet bei einem fremden Mann. Unerwartet beenden sie das Gespräch aber mit einer Verabredung. Schreibe das Telefonat dazu auf.
  • Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz; „Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…“ beginnt.

Was bisher geschah

 

Zwei von uns sind schon erschossen worden. Aber wir drei verbleibenden geben nicht auf. Wir haben uns jetzt vereint und greifen an. Getarnt in Matsch und Blättern haben wir den ersten der Jäger schon getötet. Jetzt haben wir richtige Waffen. Jetzt kämpfen wir fast ebenbürtig.

 Schreibe eine Geschichte, die mit dem Satz; „Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…“ beginnt.

 Damit hatte Lukas nicht gerechnet, als er sah wie…

die drei überlebenden Frauen sich auf seinen Kumpel stürzten und ihn niederstachen. Er wusste nicht was er zu machen hatte. Ohne die Anweisungen vom Oberhaupt der Sekte, der er sich anschließen wollte, war er einfach nur Hilflos. Aber er war ja hier um zu Jagen. Dafür hatte er seine Freundin, die er selbst erlegt hatte, hier her gelockt. Ein Lächeln umspielte seine Lippen bei dem Gedanken wie sie vor ihm kniete und um ihr Leben bettelte. Das war besser als jeder Sex jemals mit ihr. Er beobachtete die Frauen und legte sein Gewehr an. Er zielte auf die Anführerin. Es war leicht zu erkennen wer hier das Kommando übernommen hatte. Diese leicht pummelige brünette strahlte eine Sicherheit und Gewissheit aus. Sie schien gar keine Angst zu haben, das würde er sofort ändern. Er krümmte den Finger am Abzug, schoss und traf.  Leise zog er sich zurück. Er würde Jens – dem Chef – sagen was er gesehen hatte. Er würde ihm dann sagen, was Lukas zu tun hatte. Er wollte auf keinen Fall wie der Kerl da am Boden enden. So wie die drei Frauen gerade drauf waren könnte das schnell passieren – vor allem weil sie jetzt Waffen hatten.

*

 Wir huschten wie Schatten durch die jungen Schösslinge. Jedenfalls dachte ich das. Da wir aber rannten machten wir in Wirklichkeit richtig Lärm. Auf einmal spürte ich ein Brennen am Arm und ich blickte verwundert auf die Stelle. Blut? Ich blutete. Da hörte ich einen Schuss und spürte wieder einen Schmerz am Oberschenkel. Ich fiel und die beiden anderen ließen sich schnell neben mich fallen. Wir waren zu übermütig gewesen. Der Erfolg, der Rausch hatte uns getäuscht. Wir waren immer noch die Beute.

Ich biss die Zähne zusammen und Tränen lösten sich. Was für ein Schmerz. Verdammt. Zum Glück war das kein guter Schütze. Oder war das Absicht um uns zu schwächen. So machte die Jagd noch mehr Spaß? „Vanessa? Alles in Ordnung, bist du schwer verletzt?“ Ich schüttelte den Kopf, da ich nicht anfangen wollte zu heulen wie ein kleines Mädchen, das auf die Knie gefallen war. Ich atmete mehrere Male tief ein und aus und konnte dann antworten. „Verdammt. Wir waren unvorsichtig. Wie dumm von uns. Nur weil wir einen ausgelöscht haben. Wir müssen sehen ob wir den Schützen finden. Aber erstmal: Kann eine von euch schießen? Eva schüttelte den Kopf. Ich auch nicht. Dann blickte ich auf Annette, sie hatte sich die Waffe schon geschnappt und gecheckt. „Ja. Ich kann schießen.“ Tja – so ist das mit Vorurteilen. Von ihr hätte ich es am wenigsten erwartet. „Super. Dann wirst du jetzt den Hauptteil übernehmen. Ich habe geschätzt, dass es etwa zehn Leute sein müssen. Unsere fünf und dann noch den Chef und der hat bestimmt noch paar seiner Profilakaien. Wir haben nur einen erledigt. Das schaffen wir nicht, wenn wir so weiter machen. Also musst du schießen.“ „Kein Problem. Das Teil hier hat ein Zielfernrohr. Ich brauche nur einen guten Platz.“ „Ich denke wir sollten zurückgehen. Erstmal rechnen sie damit nicht und ich hoffe, dass nur noch die Rekruten im Wald sind um uns zu jagen. Die müssen sich bewähren. Also können wir die anderen vielleicht mit dem Gewehr ausschalten?“ „Ja.“ Meinte Eva. “Das ist eine gute Idee. Die rechnen doch nie damit, dass wir umkehren. Super.“ „Aber wir brauchen noch paar Äste. Jetzt haben wir die Messer, damit können wir sie richtig anspitzen.“

Gesagt getan. Wir verzogen uns noch etwas hinter dichte Büsche. Unsere Tarnung hatte sich schon etwas aufgelöst, also stopften wir noch bisschen Blattwerk in die Schnüre. Moos. War das nicht irgendwie heilend? Ich schnappte mir also Moos und wickelte es um meine Verletzungen. Die schmerzenden und blutenden Füße ignorierte ich. So gut das eben ging. Die nächste Pediküre würde teuer werden. Wir schlichen also zurück. Ich hoffte, wir hätten die richtige Richtung erwischt. Wir hatten tatsächlich mehr Glück als Verstand. Wir hatten die richtige Richtung.

Ich stoppte die zwei und flüsterte: „Schaut – da ist einer von ihnen.

Annette legte die Waffe an. Ziel und Schuss. Der Kerl fiel. Schnell rasten Eva und ich zu ihm. Eva war voll im Kampfmodus. Sie sprang auf den Rücken des Liegenden. Sie zog ihm den Kopf an den Haaren nach hinten – er stöhnte, konnte sich aber nicht wehren, da Eva sich auf seine Wirbelsäule kniete und Druck ausübte. „Wer bist du?“ Fragte sie ihn. Er versuchte den Kopf zu schütteln. Eva legte ihm das neu gewonnene Messer an die Kehle. „Wer bist du und wen hast du mitgebracht?“ „Lukas – ich bin Lukas.“ „Und wer ist deine „Begleitung“ gewesen?“ „Yvonne.“ „Welche war Yvonne? Die Kleine?“ „JA!“ Annette kam zu ihnen. Sie holte mit dem Gewehrgriff aus und schlug ihn nieder. „Was machen wir mit ihm?“ fragte sie mich. „Ich weiß nicht. Wir können ihn nicht einfach kaltblütig töten. Ich denke wir sollten ihn ausziehen und fesseln. Dann lassen wir ihn einfach hier. Vielleicht verreckt das Arschloch ja so.“ „Wir müssen ihn durchsuchen. Er wird noch Waffen haben und mal sehen was noch.“ Sagte Eva. Sie stand von ihm auf. Konnte sich aber nicht verkneifen ihm noch mal in den Magen zu treten. Schnell durchsuchten sie seine Taschen. Noch mal fanden wir Messer und wir fanden Munition. Ich durchwühlte die Seitentaschen seiner Hose. „Ha – hier Paracord. Super! Damit können wir ihn fesseln und das schneidet schön ein. In den Mund stopfen wir ihm seine Unterhose. Vielleicht hat er sich ja eingemacht.“ Schnell zogen wir Lukas aus und zogen ihn tiefer in den Wald. Dort fesselten wir ihn und stopften ihn den Mund. Dann zogen wir ihn in eine Pfütze – sie würde ihn auskühlen. Vielleicht schaffte er es ja. Wenn nicht – Karma.

Eva zückte ihr Messer und schnitt ihn noch bisschen um ihn zu schwächen. Ihr gefiel das ganze mittlerweile etwas zu sehr, fand ich. Sie wurde mir etwas unheimlich. „Auf, lasst uns weiter gehen, bevor es zu dunkel wird. Ich will wenigstens schon mal sehen von wo aus ich schießen kann.“ Sagte Annette.

Wir bewegten uns in die Richtung aus der wir die Geräusche vernommen hatten. Lachen und Geplapper leitete uns. Wieder legte Annette die Waffe an. „Nein – so kann ich sie nicht anvisieren. Ich muss höher.“ Wir schauten uns um – auf einen Baum zu klettern war zu auffällig. Ich schupste Annette. „Schau dort – ein Hochsitz. Meinst du von dort ginge es?“ „Das werden wir gleich wissen.“ Grinste sie. Wir huschten leise zu dem Hochsitz. Annette kletterte nach oben und legte das Gewehr wieder an. Sie zeigte uns mit dem erhobenen Daumen, dass es von hier aus gehen würde. Jetzt musste sie nur noch standhaft einfach schießen. Ich zitterte vor Anspannung. Und ich hörte den ersten Schuss. Das war laut. Annette wartete nicht lange und schoss noch vier Mal in Folge. Triumphierend blickte sie zu uns nach unten. „Getroffen. Aber der Boss hat sich verdrückt. Ich komme runter.“ In dem Moment fiel ein Schuss. Annette stutze. Und dann sah ich es. Aus einer kleinen Wunde im Kopf lief Blut und tropfte auf uns hinunter. Sie hatten auch getroffen. Ich sah gebannt den Blutstropfen hinterher bevor ich überhaupt verstand was geschehen war zog Eva mich schon mit sich.

Wir flüchteten im Zick Zack tiefer in den Wald. Endlich fanden wir einen dichten Unterschlupf unter dem wir uns verstecken konnten. Mir liefen die Tränen herunter. Annette – das wollte ich nicht. Eva nahm mich in den Arm. „Das war nicht unsere Schuld. Vergiss nicht, wer hier der Schuldige ist. Unsere Freunde und dieses kranke Schwein.“ Ich schluchzte. Sie hatte recht – aber ich fühlte mich dadurch überhaupt nicht besser. Die Dämmerung setzte ein. „Wir müssen uns was zum Warmhalten suchen.“ Ich erzählte ihr von der Kuhle mit den Blättern. Natürlich würde ich diese nie wieder finden – aber hier unter dem Baum waren wir ganz gut aufgehoben. Wir versuchten die Blätter um uns herum zu uns zu ziehen. Dann kuschelten wir uns aneinander um uns zu wärmen und zu trösten. Wir brauchten diese Ruhe – noch hatten wir einen schweren Kampf vor uns. Es dauerte nicht lange und ich schlief ein.

Nicht lange und die Tröte ging los. Ich schrak auf und stieß mir prompt den Kopf an dem Baumstamm über uns. Eva saß schon – ich denke sie war schon einige Zeit wach – irgendwie sah ich den Wahnsinn in ihren Augen. Oder bildete ich mir das ein. Ich war wahrscheinlich einfach nur übersensibel. „Ich glaube die Jagd geht weiter. Die Frage ist nur, wer wird heute Jäger sein und wer die Beute.“ Sagte sie mehr zu sich, als zu mir. Ich sah die Waffe in ihrer Hand. Es war die von Lukas. Und neben ihr lag die von Annette. Sie war also zurückgegangen als ich schlief. Wenn das mal nicht unheimlich war.

Das Megafon krächzte. „Meine Damen. Ich zolle euch wirklich Respekt. Wer hätte gedacht, dass meine neuen Rekruten solch taffe Freundinnen hätten. Vanessa? Ich habe hier jemanden für dich. Maja.“ „Vanessa – Schatz. Ich hoffe du  nimmst mir das nicht übel. Aber Jens ist einfach mein Seelenverwandter. Es ist als würden wir uns schon ewig kennen – aus einem anderen Leben. Du weißt doch am besten wie das ist. Familie geht immer vor. Und das hier ist meine Familie. Jetzt. Du wirst das verstehen. Jeder muss seinen Beitrag leisten und du bist nun mal meine beste und einzige Freundin, wen hätte ich denn sonst mitnehmen sollen. Kannst du das verstehen, meine Süße?“

Ich dachte mich tritt ein Pferd. Dieses Miststück. Ich wollte aufspringen und ihr antworten. Als sich Eva auf mich stürzte und mir den Mund zuhielt. Jetzt war es soweit. Sie war durchgedreht. Jetzt würde sie mich töten, dachte ich. Ich wollte mich wehren, aber diese Frau hatte unmenschliche Kräfte, oder ich war einfach untrainiert. Sie hielt den Finger der anderen Hand an ihre Lippe und zeigte hinter uns – da bewegte sich leise die Büsche. Sie flüsterte mir ins Ohr: „ Das ist ein Trick. Sie wissen nicht wo wir sind und versuchen uns so heraus zu locken. Bleib ruhig. Du wirst schon die Gelegenheit bekommen dich zu rächen. Pst. Warten wir, wer und wie viele hier auf der Suche sind.“ Ich nickte um ihr zu bestätigen, dass ich verstanden hatte. Wir drehten uns in eine bessere Lage und warteten. Es waren zwei. Zwei Frauen. Eva wurde richtig sauer. Ich glaube ich konnte kleine Dampfwolken erkennen, die aus ihren Nasenlöchern kamen. Ich ging davon aus, dass eine der Frauen ihre Begleitung war. Jetzt  musste ich sie bremsen. Mit der Hand machte ich die Bewegung, dass sie wieder runter kam und sich beruhigte.

Sie atmete tief ein und langsam aus. Schloss kurz die Augen und nickte. Wir zogen uns etwas in den Schatten zurück. Die beiden Frauen sahen sich an und machten sich Zeichen, dass sie sich trennen würden. Perfekt. Sie wussten ja nicht, dass die Männer, die sie uns auf den Hals geschickt hatten schon tot waren. Also wussten sie nicht wie weit wir gehen würden. Evas Freundin tat mir jetzt schon leid. Sie würde bestimmt nicht schnell sterben. Ich ließ Eva den Vortritt. Leise schlich sie hinter ihrer Freundin her. Wie ein Panther kam sie mir vor. Dass ein Mensch sich so anpirschen konnte, hatte ich bisher nur in Filmen gesehen. Sie war absolut lautlos und verschmolz mit der Natur. Ich war sprachlos. Fast hätte ich dabei mein Opfer verpasst. Sie war ziemlich plump. Auf keinen Fall ein Profi. Ich wartete bis sie an  mir vorbei war und löste mich aus meinem Versteck. Geduckt lief ich leicht schräg neben ihr. Ich hoffte im toten Winkel zu sein. Schnell rannte ich auf sie zu und tacklete sie. Mit einem dumpfen Plumps und einem keuchenden Ausatmen stürzte sie zu Boden und ich schlug ihr meine Faust ins Gesicht. Dadurch war sie leicht benommen und ich setzte mich Rittlings auf sie. „Wen hast du mitgebracht. Die Ältere, die gleich am Anfang starb?“ Sie nickte. „Wer war das?“ „Meine Tante.“ „Deine Tante – Familie? Was bist du? Ein Monster – hast du überhaupt ein Gewissen. Ich fasse es nicht. Du hast deine Tante abknallen lassen?“ Kurze Zeit war ich durch die Fassungslosigkeit abgelenkt. Das nutzte diese Kreatur unter mir aus und überwältige mich. Ich kullerte von ihr herunter und sie stürzte sich jetzt auf mich. Ich zog meine Beine an und trat ihr in den Bauch. Sie viel rückwärts und ich versuchte aufzustehen. Der Boden war glitschig und ich rutschte weg. Sie stürzte sich auf  meine Beine und ich versuchte von ihr weg zu robben. Meine Beine wollten sie treten, aber sie hielt sich daran fest und ich konnte sie nicht bewegen. Ich strampelte wie wenn ich aus meiner Strumpfhose schlüpfen wollte. Endlich konnte ich ein Bein lösen und trat sofort zu. Und ich traf – ich traf sie an der Schulter. Sie schrie auf und lies mich los. Ich sprang auf und sprintete vorwärts. Ich blickte mich um und sah, dass ich etwas Abstand zwischen und gebracht hatte. Ich umfasste mit einer Hand einen schmalen Baum und nutzte den Schwung um zu wenden. Mit dieser Wende hatte sie nicht gerechnet. Der Schwung, den ich noch drauf hatte, warf sie um und wieder sprang ich auf sie. Im Fallen hatte sie irgendwie ihr Messer ziehen können. Wie machen die Bösen das immer? Ich würde das Messer nicht mal so schnell ziehen können, wenn ich  nicht angegriffen werden würde.

Als ich  mich auf sie warf, sah ich zu spät die Klinge des Messers aufblitzen. Sie hielt das Messer einfach  nach oben und durchstach meinen Oberarm. Vor Schmerz sah ich nur noch Sterne. Was Schmerzen ich hier erlebte – Erst jetzt wusste ich was Schmerzen sind. Ich schrie auf und mit der Hand des unverletzten Arms versetzte ich ihr einen schweren Schlag. Sie fiel und schlug schwer auf. Sie blickte mich erstaunt an als ihr Blick brach. Sie war tot. Ihr Glück – ich hatte nämlich tatsächlich mein Messer in der Hand. Verwundert blickte ich auf das Messer und fragte mich wann ich es denn gezogen hatte. Ich nutze es um das T-Shirt des Miststücks vor mir auf zu schneiden und mir einen Verband für den Oberarm zu machen. Ich blutete stark. Aber es war nicht gefährlich. Sie hatte zum Glück nur den Muskel getroffen. Schmerzhaft, aber ich würde es überleben. Dachte ich mir wenigstens – hoffte ich.

Ich blickte mich um und versuchte Eva ausfindig zu machen. Da – ich hörte Kampfgeräusche. Schnell rannte ich dorthin. Vor mir sah ich ein Schlamm-Catch-Fight. Die beiden Frauen waren recht ebenbürtig in ihrer Kraft. Aber ich konnte erkennen, dass Eva es wesentlich ernster meinte als ihre Gegnerin. Ich wusste nicht, ob sie dachte sie würde auf jeden Fall gewinnen, weil sie besser wäre, oder dass Eva nicht bis zum Äußersten gehen würde. Ich stellte mich an den Rand und kam mir vor wie in einem Ring. In Gedanken schloss ich Wetten  mit mir selbst ab. Und es sah schlecht für die Gegnerin aus. Eva hatte ihre Freundin umfasst und schmiss sie sich gerade über den Rücken um sofort mit ausgefahrenen Ellenbogen mit voller Wucht auf sie zu fallen. Dabei traf sie ihre Freundin am Schlüsselbein. Dieses knackte verdächtig und die Gegnerin schrie gellend auf. Dann war sie ruhig – Bewusstlos? Nein – sie bewegte sich. Sie hielt den unverletzten Arm nach oben. „Eva – bitte – wir sind doch Freundinnen. Was ist denn los mit dir?“ „Freundinnen? Das ich nicht lache. Wir waren doch nie Freundinnen. Denkst du ich weiß nicht, dass du meinen Mann fickst. Habt ihr wirklich gedacht, dass ich das nicht merken würde? War das hier die Möglichkeit mich möglichst qualvoll um die Ecke zu bringen?“ „Du wusstest es also. Warum bist du dann mit  mir mitgefahren?“ „Ich weiß nicht. Ich glaube, ich dachte wirklich du bist eine Freundin. Eine Freundin war mir wichtiger als ein betrügerischer Ehemann. Aber jetzt sehe ich, dass ich instinktiv immer wusste, dass du keine Freundin bist. Du hast Mark schon immer angeschmachtet. Tja. Jetzt wird er sich umgucken. Gehört er auch zu dieser Sekte –hat er dich dazu angestiftet?“ Sie blieb ruhig. Eva griff an ihr gebrochenes Schlüsselbein. „Sag schon. Hat Mark dich angestiftet?“ „Ahhhh – jaaaaahhh. Er ist dabei. Er gehört schon zum inneren Kreis.“ Eva stutze. „Sie blickte zu mir – siehst du, da kann man fünfzehn Jahre mit einem verheiratet sein und ihn doch nicht kennen. Ich nehme mal an, ich weiß jetzt wie er seine Geschäftsreisen verbrachte. Mit dieser Schlampe und Menschenjagd. Tse. Wer hätte das gedacht.“ Ich sah etwas und wollte los stürzen – ich wollte sie stoppen. Aber ich war zu langsam. Sie hatte sich so schnell gedreht und mit einer fließenden Bewegung ihrer Gegenüber die Kehle durchgeschnitten. Das Blut spritzte sie an – sie zuckte nicht mal. Ich schnappte nach Luft – Eva drehte sich um und warf nicht einen Blick zurück. „Komm, wir haben noch was zu erledigen. Oder eher jemanden.“

Ich habe lange überlegt, wie ich das hier abschliesse. Wattpad? Vielleicht. Aber ich denke ich werde die zwei fehlenden Teile direkt in zwei weiteren Posts veröffentlichen, so dass ihr heute abschliessen könnt – oder wann ihr Zeit habt. Es ist nämlich noch bisschen zu lesen.

Fortsetzung folgt HIER

9 Gedanken zu „[#WritingFriday] Week 14 – eine tödliche Lüge Part 3“

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