[abc.etüden]

Etüde 24.18 – die grosse Liebe

Eine ganz tolle Aktion, die von Christiane moderiert wird – die ABC-Etüden. 3 Worte in maximal 10 Sätze packen.

Die Illustrationen dazu kommen immer von Herrn lz.

Die Wortspende dieser Woche, der Textwoche 24.18, kommt von Bernd (redskiesoverparadise.wordpress.com) und seine Wörter lauten:

Pfiffikus
traumverloren
tätscheln.


Hier kamen mir doch tatsächlich die Tränen beim Schreiben.

Unser Rüde ist mittlerweile 14 und hatte diese Woche seinen ersten aktiven Arthroseschub. Er ist sonst schon noch ziemlich fit und mit Traumeel ging es innerhalb eines Tages schon besser. Jetzt bekommt er regelmässig Grünlippmuschelpulver und Teufelskrallenpulver. Ihm geht es gut und er kommt auch schon wieder die Treppe, freiwillig, hoch. Er ist ein super Patient. *schneuz* Aber die Uhr tickt. *schneuz*


Max war ein wahrer Pfiffikus.

Das sagte sein Herrchen wenigstens immer über ihn, wenn sie zusammen auf der Terrasse sassen und er sich tätscheln lies.

Nicht selten kam es vor, dass Max sich von der Leine riss, die sein Herrchen immer so legere über seinen Arm drapierte, und querfeldein durch die Wiesen sprang.

Dabei scheuchte er Grashüpfer und Mäuse auf und verfolgte sie bis zu ihren Löchern um wie wild hinter ihnen her zu graben.

Pfützen waren sein Steckenpferd, vor allem am Feld, wenn sich im Ablauf das Wasser sammelte, da war er nicht mehr zu halten.

Er sprintete durch das Wasser und hinterließ eine Fontäne die sein Herrchen immer in milder Strenge schimpfen ließ.

Aber die Jahre vergingen und Max wurde ein ruhiger Pfiffikus – die Schnauze wurde grau und die Gelenke steif.

Sein Herrchen betrachtete ihn ganz oft sorgenvoll – Max spürte, die Trauer die in ihm schwelgte – konnte sie aber nicht verstehen.

Er konnte nicht mehr so springen und toben, aber lieben, dass konnte er auch mit seinen steifen Knochen noch – und er liebte – sein Leben und sein Herrchen.

Traumverloren betrachteten die beiden den Sonnenuntergang auf der Terrasse und genossen die Zeit die ihnen blieb.

8 Gedanken zu „Etüde 24.18 – die grosse Liebe“

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