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Etüden 10/11.19 – Alles hat seinen Preis Part 1

Ach ich hab Urlaub und schon habe ich auch wieder Lust was zu schreiben. Allerdings bin ich etwas ins Strudeln gekommen. Das wird eine Fortsetzung geben. Mal sehen, ob ich es noch mit den gleichen Worten mache – aber das passt irgendwie nicht…Mal sehen. Aber wir treffen auf einen alten Freund. Er ist Rehabilitiert – aber wenn ein Gehilfe frei ist, braucht man einen anderen, oder?

Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt – bis zum 17. März 2019 können wir mit folgenden Worten spielen:

Nieselregen
weich
irren.

Die Wortspende kommt dieses mal von Natalie und ihrem Blog, dem Fundevogelnest.

 

Leichter Nieselregen versperrte ihm die Sicht. Wie hatte er sich so irren können? Verzweifelt versuchte er auf seinem Handy das Navi zu aktivieren. Seine Finger waren durch die Kälte gefühllos. Die Nässe verhinderte, dass er das Handy entsperren konnte. Verzweifelt versuchte er die Oberfläche trocken zu reiben. „Ich brauche einen Unterstand, so wird das nichts, du Idiot. Wie konntest du aber auch dieser Verführung nicht widerstehen. Es ist immer dasselbe mit dir. Da läuft eine hübsche Frau mit weich wiegenden Hüften an dir vorbei und dein Gehirn schaltet sich einfach ab. Und jetzt stecke ich im Schlamassel. Irgendwo im Nirgendwo. Und ein Netz habe ich natürlich auch nicht. Wie soll es anders sein. Ich muss mal zu einer Therapie. Oder einer Selbsthilfegruppe. Das mit dem Leben auf der Überholspur muss aufhören, vor allem weil mich das Leben überholt und ich kann es nicht mehr einfangen.“ Hektisch versuchte er erneut das Handy zu entsperren. Es gelang. Aber er konnte kein Funksignal finden. Hinter ihm zogen sich die Schatten zusammen. Ein eisiger Wind streifte seine Wange. Eine Gänsehaut überzog seinen Arm mit dem er das Handy nach oben hielt. Kein Lichtstrahl durchbrach das Dunkel um ihn herum. Ein flüstern ließ ihn den Atem anhalten. Hatte jemand seinen Namen gerufen? „H-hallo?“ Stotterte er ängstlich. „Eddie.“ Hauchte es in sein Ohr. Er drehte sich erschrocken um. Eine Frau stand vor ihm. Ganz in schwarz gekleidet mit einem schwarzen Kater auf dem Arm. „Hallo Eddie, willkommen in meiner Welt. Du hast viel Erfolg in deinem Leben gehabt. Aber du weißt, man bekommt nichts geschenkt. Es wird Zeit deine Schuld zu begleichen. Anton, mein Liebster. Führe unseren Gast doch in sein Zimmer. Wir werden uns später mit ihm beschäftigen.“ Schnurrend wickelte der Kater sich um seine Beine und er folgte ihm verängstigt.

296/300

to be continued …

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15 Gedanken zu „Etüden 10/11.19 – Alles hat seinen Preis Part 1“

  1. Anton, mein Guter, ich bin ja so gespannt, mehr von dir zu erfahren! Wie überaus erfreulich, dass du mal wieder irgendwo herumschnurren darfst!
    Liebe Grüße
    Christiane, die sich auch freut

    Gefällt 1 Person

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