Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #15

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

Hier kommt ihr zu den anderen Teilen

 

Kapitel 12

Was bisher geschah:

Ein Angriff von Raben überraschte die Drei. Ebenso wurden sie von ihren Rettern überrascht – Katzen stürzten sich auf die Raben und verscheuchten sie.


Soweit waren sie schon gekommen und hatten alle Angriffe der Königin abwehren können. Bald müssten sie da sein. Sie folgten dem Splitter immer weiter. Mehrere Tage ritten sie, und schliefen sie.

Die böse Königin stand wieder an ihrem Wasserbecken und raufte sich die Haare. Die Raben hatten versagt, das Labyrinth hatte versagt. Die drei kamen dem Versteck immer näher. Sollten sie es schaffen Mary zu retten, wäre sie verloren. Das dürfte nicht passieren. Sie beobachtete die drei, die schlafend vor dem Lagerfeuer lagen. Wie sollte sie sie nur aufhalten. Sie wurden magisch unterstützt. Und sie wusste auch von wem. „Annet – du kleine miese Weisse Hexe. Ich hätte dich töten sollen, als ich damals die Gelegenheit dazu hatte. Jetzt habe ich das Problem, dass du mir ständig ins Handwerk pfuschst. Verflixt noch  mal. Wenn wir uns jemals wieder sehen. Dann Gnade dir die Götter.“

Annet, währenddessen machte sich bereit zum Endkampf. Sie wusste, dass sie dabei sein musste. Es würde ein Endkampf geben. Den konnten die Drei nicht alleine bewerkstelligen. Gegen Magie musste mit Magie vorgegangen werden. Sie bereitete sich intensiv vor. Reinigte ihre Aura und ihre Seele. Betete und meditierte. Es würde schwer werden. Schwarze Magie war immer stark und hinterhältig. Aber sie war ja nicht alleine. Ihr Gemahl und die Drei Freunde mit den gesamten magischen Geschöpfen wären bereit gegen die Böse Königin zu kämpfen.

Mittlerweile waren die Drei angekommen. Der Splitter bewegte sich nicht mehr. Sie hatten ihr Ziel erreicht. „Schau Arlo – dahinten ist ein Turm. Das ist unser Ziel. Wir sollten uns heute noch ausruhen. Sobald wir dort ankommen wird es losgehen. Wir brauchen alle unsere Kraft und deswegen sollten wir Ruhen. Lasst uns hier unser Lager aufschlagen und dann tief in uns gehen. Wir müssen uns auch seelisch auf diesen Krieg vorbereiten. Es wird uns alles abverlangen.“

Arlo nickte und Kato fing an Holz für das Feuer zu sammeln. Janis folgte ihr und als sie etwas abseits waren, räusperte er sich. Kato sah hoch und in dem Moment schloss Janis sie in seine Arme und küsste sie. Erst wollte sie ihn von sich stossen, aber es fühlte sich einfach richtig an. Sie erwiderte den Kuss. Er liess sie los. „Entschuldige bitte. Aber morgen werden wir in einen fürchterlichen Kampf ziehen. Und wir wissen nicht, ob wir da lebend heraus kommen. Ich wollte nicht sterben ohne dich einmal geküsst zu haben. Ich verspreche dir, wenn ich das überlebe, werde ich ernsthaft um dich werben. Solltest du  mich ablehnen, werde ich so hartnäckig werben, bis du nachgibst. Wir sind schon so lange unterwegs. Ich weiss wofür ich das mache.“ Kato errötete. „So. Nun. Was erwartest du von mir? Das ich brav hier warte auf dich? Das kannst du vergessen. Wir werden Seite an Seite kämpfen und wenn wir beide das überleben, erlaube ich dir um mich zu werben. Aber mach dich auf was gefasst, ich bin nicht einfach einzufordern.“ Sie lächelte, drehte sich um und sammelte weiter Holz. Janis Herz wollte aus der Brust hüpfen. Er würde das überleben. Er würde mit ihr Leben und sie immer lieben. Das würde er.

Fortsetzung folgt. 

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Wochenrückblick

Wochenrückblick 13.11.17-19.11.17

 

Ich hatte Montag und Dienstag schön Zeit zu schreiben. Die Geschichte wird schon wieder viel zu lange, macht mir aber Spass. Jetzt fehlt noch der Show Down und dann abtippen.

In den Etüden geht es dieses mal um banales jodeln  mit Stilblüten..hihi…das war nicht leicht.

Was gibt es neues?

Ich muss mal meine Fantasygeschichte weiter veröffentlichen  – das ist irgendwie untergegangen.

Bei abc.etüden von Christiane, gibt es wieder tolle Wortspenden. Mal sehen was und allen dazu einfällt.

Pissnelke
krümelig
verdrehen.

So – ich wünsche euch wieder eine inspirierende Woche. Die ersten geschmückten Fenster habe ich schon gesehen. Unseren Weihnachtsschmuck sammel ich auch schon zusammen. Da freu ich mich schon drauf. Ich bin ja viel im Dunkeln unterwegs – das ist immer schön, wenn alles so toll beleuchtet ist…Yeah…

 

Allgemein

Etüden – Mit Stilblüten rodeln, nein jodeln – rodeln

2017_46-17_zwei

Die Wortspende zu Christianes Etüden hat mich bisschen aus dem Konzept gebracht – mir ist nicht so richtig was eingefallen. Gespendet wurden die Worte von  Petra Schuseil (wesentlichwerdenblog.wordpress.com).

Wow –  das war aber eine Herausforderung – dementsprechend ist auch mein Text geworden. Aber egal – ich hatte wenigstens Spass mir paar Stilblüten durchzulesen. Wenn ihr bisschen schmunzeln wollt. HIER findet ihr paar witzige wortgewandte Missgriffe. 😉


Jodeln?“ lautete die banale Antwort auf meine Ankündigung.

„Du willst Jodeln lernen auf einer Alm? Was ist denn mit dir los?“

„Jodeln? Vielleicht solltest du dir doch mal ein Hörgerät anschaffen?

Ich  will doch nicht jodeln lernen auf der Alm – ich will rodeln gehen im Qualm.

Solche Stilblüten passieren dir doch immer öfter.“

Was´n das für´n Hipsterding – Rodeln im Qualm – Was soll man sich denn da vorstellen?“

„Na das weiss ich auch noch nicht so genau – allerdings war die Buchung echt verdammt teuer, aber es soll der absolute Trend sein und was Trend ist muss ich unbedingt ausprobieren.

Schliesslich habe ich eine Verantwortung als Blogger – da muss ich doch einfach alles mitmachen, was man mal gehört hat, oder???“

Wochenrückblick

Wochenrückblick 06.11.17-12.11.17

Und wieder ist eine Woche des Denkens und Schreibens vorüber

Geschrieben habe ich aber leider nicht viel – bzw veröffentlicht – ich habe bisschen am 10 Wort – tangieren – geschrieben – da hänge ich aber gerade bisschen an der Pointe. Ansonsten ging

ABC-Etüden – Backpacking in China on.

Das war es schon – einen weiteren Teil meiner Fantasygeschichte habe ich vergessen – muss ich dann für nächste Woche mal machen, dass die auch mal zu Ende geht…

Was gibt es neues an Input?

Bei Christiane gibt es wieder neue Wortspenden – 3 Worte in 10 Sätze – das wird wieder eine kleine Herausforderung

Stilblüte
banal
jodeln

Mach was mit...hat auch ein neues Thema: bis zum 02.12. könnt ihr euch irgendwie kreativ beteiligen. Und zwar…mit Adventskalender – also nicht nur plündern – sondern etwas nettes kreatives.

So das war es wieder von mir

Ich wünsche euch eine kreative Woche.

Geschichtenzauber

ABC-Etüden – Backpacking in China

Und es ist wieder Zeit – Christianes Etüden laden zu einer Reise ein – ich muss aber sagen, dass ich hier stark beeinflusst bin von Philips Reise durch Asien – zur Zeit sind sie in Kanada – ein sympathisches Pärchen.

Die Wortspende kommt dieses Mal von Elke H. Speidel (transsilabia.wordpress.com) und lauten:

Ahornblatt
Chinareise
krabbeln.

 

Kaum können sie krabbeln, da wollen sie auch schon verreisen.

„Wo wollt ihr denn hin?“

„Nach China, Mutter – das habe ich dir doch schon zig mal gesagt – mit dem Rucksack quer durch China.“

„Ach meine Kleine – mit dem Rucksack – ist das nicht zu gefährlich – ich hab gelesen, da gibt es nur seltsames zu essen – fritiertes Ahornblatt – wer isst denn sowas?“

„Das sind die Japaner  – nicht die Chinesen, Mutter – und es wird schon nichts passieren auf unserer Chinareise.

Wir filmen alles und du kannst dir das dann immer auf YouTube anschauen – da siehst du wo wir uns befinden, und dass wir noch leben.“

„Was – du willst gar nicht jeden Tag anrufen – ich soll bei YouTube nach dir suchen – ach, wie war das noch zu meiner Zeit, als ich  mit dem Rucksack durch England bin.

Jeden Tag habe ich eine Telefonzelle gesucht – du weisst doch was das ist, eine Telefonzelle, oder – und meine Eltern angerufen – die hätten mich sonst nicht fahren lassen.

Wie einfach ist das heute für euch – WhatsApp und YouTube – naja – wenigstens bin ich ein Stückchen bei euch auf eurer Reise wenn ich mitschaue.“

*Seufz* „Ja und ich freue mich schon auf deine Kommentare unter den Videos.“

Allgemein

Wochenrückblick 30.10.17 – 05.11.17

Ich war richtig fleissig – endlich habe ich mal wieder einiges geschrieben.

Mach was mit – Regen – Der Schlüsselmeister

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #14

Schreibkicks – Nebelschwaden – Die Wächterin


Schauen wir noch schnell auf die neuen Aktionen

Bei Christiane gibt es wieder neue Wortspenden: Sehr schöne Worte

Ahornblatt
Chinareise
krabbeln.

Schreibkicks bietet auch ein neues Wort – Stille Strasse – ein kleiner Beitrag bis zum 1.12 – das wird interessant – ausserdem gibt es ein Weihnachtsspezial mit dem Thema – unter dem Weihnachtsbaum – das geht dann bis zum 24.12.

Das elfte Wort von Projekt TXT ist auch da – ich schreib noch am 10. …Sehr interessant – Sagenumwogen.

So mehr habe ich nicht für euch

viel Spass beim kreativ sein.

Bis dann

 

 

Geschichtenzauber

Mach was mit – Regen – Der Schlüsselmeister

Ein Gemeinschaftsprojekt bei Herba

Irgendwie hatte ich den 7. im Kopf – aber gesten schaute ich  und sah – der 3. Ups – nun ich brauch  manchmal doch bisschen Zeitdruck – das war in der Schule schon so – alles auf den letzten Drücker…aber dafür eine kleine Geschichte.


Regen

Leise tropft er auf den Boden. Pfützen sammeln sich in Mulden und unebenen Flächen. Im Dunkeln streift ein Mädchen – nein – eine Frau durch den Regen. Sie ist tropfnass. Ein Beobachter würde sich fragen: „Was macht sie hier, bei diesem Wetter, ohne Schutz vor dieser Nässe und Kälte. Was macht sie hier?“

Sie wirkt verloren, ängstlich, einsam. Sie scheint auf der Suche zu sein. Ihr Schatten folgt ihr und hinterlässt nasse Abdrücke auf trockenen Stellen des Asphalts. Der Schatten? Ja tatsächlich – Ihr Schatten – ist es ein Schatten oder ein eigenständiges Wesen? Ich werde neugierig und will ihr helfen. Meine Jacke im Arm stehe ich auf und gehe zu ihr. „Hallo? Kann ich dir helfen?“ Sie schaut mich irritier an – Als würde sie gerade wach werden. Die Regentropfen laufen über ihr Gesicht. Das Farbspiel der Tropfen fasziniert mich. Es schimmert wie Perlmutt. Was ist sie? Aber ich habe keine Angst – nein ich fühle mich geborgen und hingezogen. „Ich suche dich.“ „Mich?“ „Ja.“ „Warum mich? Und was ist das mit deinem sonderbaren Schatten, der nicht da ist wo er sein sollte, sondern…“ ich drehte mich suchend um „…da – dahinten steht er. Was macht er? Schaufensterbummel? Was soll das?“ „Reg dich nicht auf – der Schatten ist mein – nennen wir es Bodyguard. Ich will dir nichts Böses. Ich brauche deine Hilfe. Ich habe mich leicht verlaufen und will jetzt nur wieder nach Hause. Du bist der Schlüsselmeister. Du kannst mir das Tor in meine Welt öffnen.“

„Was? Was redest du? Ich verstehe nichts. Bist du high? Bin ich High? Ja, das muss es sein, das Gras war schlecht.“ Sie berührte mich mit ihren, von Regen nassen, kalten Händen und ein Blitz durchzog mich. Eine Erinnerung? Ich sah Bilder einer anderen Welt, meine Eltern, irgendwelche Menschen in Roben und unser Familiensiegel. Ich verstand und erinnerte mich. Ich brach zusammen. Kniend blickte ich zu ihr auf. „Was?“ „Ich habe dich gefunden – ich bin die Überbringerin. Ich zeige den Verlorenen ihre Bestimmung und deine ist unser Reich zu beschützen. Eine Art Türsteher zum magischen Reich. Und jetzt öffne das Tor und schick mich nach Hause.“ „Was? Was? “ Ich wunderte mich gar nicht so wirklich über das Gesagte – es schien einfach wahr zu sein. Tief im Inneren spürte ich es – es war die Wahrheit. „Wie? Und du lässt mich jetzt einfach alleine? Ich brauche mehr Infos.“ „Frag deine Eltern – es wird Zeit, dass sie endlich erzählen. Das ist jetzt ihre Aufgabe – sie hätten das schon lange machen sollen – aber dafür gibt es ja mich.“ Sie lächelte. „Erschaffe in deinen Gedanken ein Portal. Das reicht aus. Aber sei vorsichtig. Nicht jeder ist Willkommen in unserer Welt. Achte darauf wen du einlässt. Aber das merkst du dann auch schon.“

Tief in meinem Inneren, in meinem Kopf tat sich was.Fast hörte ich es knacken. Mein Gehirn schien Weichen zu stellen. Ein sonderbares Gefühl. Aber es fühlte sich richtig an. Eine Öffnung tat sich auf. „Danke – vielleicht sehen wir uns ja mal wieder. Schlüsselmeister. Leb wohl.“ Und weg war sie.

So stand ich nun und war durch den Regen nass bis auf die Haut. Es wurde dringend nötig mit meinen Eltern zu sprechen. Sie hatten einiges zu erklären. Eine unerwartete Wendung in meinem Leben, das mich zu einer unbekannten Zukunft mit wichtigen Aufgaben führen könnte.

ENDE