Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #9

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Kapitel 6

Was bisher geschah:

Arlo und Janis haben ein verfluchtes Dorf entdeckt. Sie können es erst verlassen wenn sie helfen den Fluch zu brechen. Werden sie es schaffen, die Bewohner zu befreien?


Die beiden gingen zurück in das Gasthaus. Sie bedienten sich selbst und redeten über die Situation, in der sie sich befanden. „Wo ist denn hier ein Vulkan?“ fragte Arlo. „Ich weiss es nicht. Aber ich denke, das werden wir wohl heute Nacht erfahren.“ „Wie soll er gebannt werden?“ „Ich denke, da wird es wohl ein Ritual geben. Ich habe sowas schon mal gehört. Eine Art Bannzauber. Aber der muss sehr stark sein. Denn der Fluch ist es auf jeden Fall.“

„Was meinst du, sollten wir noch weiter buddeln? Dann könnten wir heute noch alles zu Ende bringen. Es dauert noch Stunden, bis es wieder dunkel wird.“ „Ja. Ja ich denke du hast Recht Arlo. Lass uns noch etwas weiter buddeln und dann ruhen wir uns aus, bevor es dunkel wird.“ Die beiden beendeten ihr Mahl und gingen wieder zurück zu dem Altar. Es schien, als würde der schwarze Rauch stärker werden. „Meinst du er wird stärker um den Fluch aufrecht zu erhalten, oder weil wir ihn bedrängen?“ Janis grübelte. “Das ist gut möglich. Ich denke, dass der Fluch einen eigenen Schutzzauber hat. Wollen wir hoffen, dass und das nicht behindert, oder schlimmeres.“

„Gut, lass uns voran gehen. Graben wir dieses Monstrum aus.“

Die beiden gruben und hackten und der Rauch wurde immer stärker. Bald sahen sie nichts mehr und konnten auch nicht mehr richtig Atmen. Arlo wurde Ohnmächtig und Janis konnte sich auch kaum noch auf den Beinen halten. Aber er nahm seine ganze Kraft um Arlo aus dem Dunstkreis zu ziehen. Als sie etwas entfernt von dem Altar lagen, wurde auch Janis ohnmächtig.

Es war dunkel, als die beiden erwachten und die Dorfbewohner hatten sich um sie gesammelt. „Ihr wart leichtsinnig. Ich hatte wohl vergessen, dass der Stein nicht zu bergen sein wird bei Tageslicht, da er zu dieser Zeit wirkt. Er verliert seine Kraft in der Dunkelheit.“ Janis stöhnte und hielt sich den Kopf. „Ja, diese Information wäre wirklich hilfreich gewesen. Nun – wir haben es trotzdem geschafft noch etwas voran zu kommen. Jetzt machen wir den Rest. Wie läuft das mit dem Bann?“

„Es wird euch nicht erstaunen – wie haben Kontakt zu einer weissen Hexe mittels einem Vogel her bestellt. Sie wird den Bann aufbauen, der uns vor dem schwarzen Rauch schützen soll.. Er wird so lange halten, bis der Stein in den Vulkan geworfen wurde.“

„Das wäre unsere nächste Frage.“ Meldete sich Arlo. „Wo ist denn dieser Vulkan? Wir haben keinen gesehen auf unserem Weg.“ „Gut – ein Vullkan ist vielleicht übertrieben. Es ist mittlerweile nur noch eine Art Feuersee. Es war früher mal ein Vulkan, ist dann aber durch Erosionen abgetragen worden. Aber er ist immer noch aktiv und auch gefährlich. Seine Temperatur ist heiss genug, den Fluch zu zerstören.“ „Alles klar. Die letzte Frage wäre dann, wo bekommen wir einen neuen Stein her?“ „Aus genau diesem Feuersee. Die weisse Hexe wird paar ihrer Formeln auf sagen und der alte Stein, wird in den geheiligten Flammen erneuert. Der Fluch ist aufgehoben, der Stein repariert und wir können endlich wieder Leben.“

„Das klingt wie in einem Märchen. Also gut, lasst uns fertig werden.“ Arlo und Janis fingen an den Stein fertig auszubuddeln. Dann legten sie Seile um ihn und die Männer des Dorfes zogen ihn auf einen Wagen. Sie konnten sich dem Stein immer noch nicht nähern, aber das ziehen, aus der Entfernung ging ohne Hindernisse. In der Zwischenzeit war auch die Hexe eingetroffen. Für sie schien es keine Probleme zu geben, das Dorf zu betreten. Sie wob einige Zaubersprüche zu einem Bann und die Truppe bewegte sich vorwärts in Richtung des Vulkansees.

Dort angekommen wurde es schwierig. Die Männer konnten sich dem Stein nicht nähern. Arlo und Janis aber konnten den Stein nicht alleine bewegen. „Wir müssen leider den Wagen opfern. Der Stein muss samt den Wagen versenkt werden. Ich hoffe das ist kein Problem?“ „Nein, nein absolut nicht, was ist schon ein Wagen für die Freiheit? Schieben sie ihn schnell mit hinein.“

Gesagt, getan. Janis und Arlo schoben. Dabei kamen sie ziemlich ins Schwitzen. Der Wagen war, durch den Stein, sehr unbequem zu bewegen. Dann kam noch die Hitze des Sees dazu. Es forderte ihre gesamten Kraftreserven. Im Hintergrund hörten sie die Hexe murmeln. Dann war es geschafft. Der Wagen rollte mit dem Stein in den feurigen Vulkansee und ging unter. Jetzt hiess es warten. Die beiden jungen Männer sanken zu Boden und atmeten schwer. Es war nur noch eine Frage der Zeit, die hoffentlich nicht zu lange dauern würde, dass sie endlich weiter ziehen konnten.

Es dauerte lange, bis endlich was passierte. Janis befürchtete schon, dass die Morgendämmerung vorher einsetzen würde. Da sahen sie etwas. Aus den Flammen erhob sich der weisse Stein. Er strahlte und glühte. Er erhob sich auf einem Bett aus Luft. Dann schwebte er auf den Ersatzwagen, den die Männer des Dorfes vorrausschauend besorgt hatten. Alle atmeten auf. Jetzt mussten sie sich beeilen. Es würde bald hell werden, und der Stein müsste bis dahin auf seinem alten Platz eingesetzt sein.

Schnell zogen die Männer mit den Pferden das Gefährt zu der Ausgrabungsstelle. Das Einsetzen gestaltete sich etwas schwieriger. Aber mit vereinten Kräften schafften sie es, den Stein auf seinen angestammten Platz einzusetzen. In dem Moment, als der Stein sass ging die Sonne auf. Und je höher sie stieg umso schillernder leuchtete der Stein. Er schimmerte wie Perlmutt  und die Bevölkerung des Dorfes war geblendet von der Schönheit. So sehr, dass sie noch nicht mal merkten, dass sie sich nicht auflösten. Erst nach einigen Minuten fingen die Kinder an zu lachen und zu tanzen. Da bemerkten sie, dass sie noch da waren. Sie schauten an sich hinunter und alle fingen an sich gegenseitig zu umarmen und sie tanzten um den Stein.

Der Fluch war gebrochen. Um den Stein erwachte die Natur. Die schönsten Blumen eroberten die schwarzen Stellen. Arlo und Janis waren gebannt von dem Schauspiel. Der Dorfrat kam auf sie zu und der Älteste umarmte sie. „Ihr habt es geschafft. Wir können endlich ein normales Leben führen. Wie sollen wir euch das jemals vergüten.“ „Das ist nicht nötig. Ich sagte euch schon, versorgt uns nur soweit, dass wir weiter ziehen können. Etwas Geld und Nahrungsmittel. Eure Freiheit ist unser Lohn.“ Sagte Janis und beobachtete das Grinsen seines Freundes.

Sie gingen zurück zum Gasthaus, richteten sich her und sattelten die Pferde. Sie wollten schnell weiter, bevor doch noch etwas unvorhergesehenes passierte. Sie wurden, trotz Protest, fürstlich entlohnt. Als sie das Dorf verliessen rannten ihnen die Kinder lachend und winkend hinter her. Janis schaute nach dem Splitter und führte sein Pferd in die Richtung in die er zeigte.

„Eure Freiheit ist unser Lohn – meine Güte, da hast du aber schwer aufgetischt, mein Freund.“ Lachte Arlo. „Das klang schon gut, oder? Aber es ist ja auch wahr. Etwas geschwollen ausgedrückt, aber gibt es ein besseres Gefühl, als ein ganzes Dorf befreit zu haben?“ Sie lachten befreit und zogen ihres Weges. In Richtung eines neuen Abenteuers.

Fortsetzung folgt. 

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Wochenrückblick

Wochenrückblick 11.09.17-17.09.17

Hallo ihr Lieben – wieder ist eine Woche um und der Herbst schüttelt kräftig an den Bäumen.

Kurz zu meinen Veröffentlichungen:

Neues gibt es leider nicht viel – aber immerhin, können wir wieder schöne 10 Sätze mit 3 interessanten Worten bilden. Eine schöne Übung und auch Reise zu den anderen. Schauen wir schnell bei Christiane vorbei. Die Worte sind:

Achtsamkeit
verwurschteln
rosa-grün.

Ach – jetzt wo die Tage dunkler und kühler werden, finden manche den Weg zum Backofen ich habe auf meinem Buchblog in dem Wochenrückblick am Ende einen kleinen Backtipp für Euch – ein leckerer Muffin mit einer Tasse irgendwas warmen – da purzeln die Ideen quasi von alleine zu Papier.

 

Geschichtenzauber

Schreibeinladung für die Textwoche 37.17 | Wortspende von lz.

Und es ist wieder soweit – das Gehirn juckt und das muss gekratzt werden – war da nicht was bei Big Bang letzt mit einem Drahtbügel durchs Ohr? Ich nehme lieber die Etüden von Christiane . Die Wortspende kommt dieses mal von lz., dem Etüdenerfinder ludwigzeidler.de.


Da sass sie nun – die Verwandlung zum Geschprächsthema Nummer 1,  war komplett. Tja was konnte sie schon machen? Da kam so ein süsser Kerl daher und sie verwandelte sich in eine Knutschkugel. Wie ein Kugelfisch mit Schlauchboot Lippen ist sie hinter ihm hergewackelt.

Total peinlich – ihre Aktion.

Wie sollte sie dass denn dem Pfarrer im Beichtstuhl erklären? „Herr Pfarrer, der Kerl war nicht von dieser Welt, das sag ich ihnen. Er kam her und schaute mich mit seinen blauen Augen, tief wie der Ozean an und um mich war es geschehen. Bitte zehn Avemaria und paar gemeinnützige Stunden, sollten mich rehabilitieren,oder?“

Sie zuppelte an ihrem Kleid und ignorierte die Kirchenbesucher, die sich über ihren peinlichen Ausrutscher beim Kirchenball amüsierten – wenigstens hatte sie mal was Interessantes zu beichten.

Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #8

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

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Kapitel 4

Was bisher geschah:

Die friedliche Zeit ist vorbei. Arlo wäre fast der Sklave einer Hexe geworden. Jetzt wird es immer schwieriger voran zu  kommen.


Eine Woche irren sie umher. Sie fanden noch nicht mal ein Dorf in dem sie unterkommen können. Dem Wind und Wetter ausgesetzt wurde es trotz der Jahreszeit seltsamerweise richtig kalt. Es kam sogar ein Schneesturm auf. In dem die beiden gezwungen waren sich einen provisorischen Unterschlupf zu bauen. Mit den Pferden und dicht bei einander sitzend, überstanden sie es. Sie waren schon am Ende ihrer Kräfte und Nerven, als endlich der Splitter wieder erschien. Janis konnte endlich wieder eine Richtung einschlagen, die erfolgsversprechend war. Hungrig, verdreckt, nass und übermüdet erreichten sie ein Dorf.

Sie schauten sich an und sendeten ein stilles Dankesgebet gen Himmel. Endlich ein Dorf. Sie ritten auf der Hauptstrasse und sahen niemanden. Das Dorf war ausgestorben. Aber es wirkte bewohnt. „Das ist seltsam. Was ist das für ein Ort? Es wirkt so bewohnt, aber es ist kein Mensch oder Tier zu sehen. Wo sind sie denn alle?“ Janis hatte ein seltsames Gefühl. Er war immer sehr sensibel bei übernatürlichen und er spürte hier etwas, das ein Zauber sein könnte. „Ich bin mir nicht sicher, Arlo. Aber ich denke hier ist Magie im Spiel. Lass uns nach dem Gasthaus suchen. Ich brauch was zu trinken und zu essen und ein Bad – vor allem ein Bad.“ „Ja – gut, lass uns das machen.“

Sie fanden schnell das Gasthaus und traten ein. Die Pferde hatten sie im angrenzenden Stall einquartiert und schnell selbst versorgt, da auch dort niemand war, der das erledigen würde. Sie sahen sich im Schankraum um. Kein Mensch, kein Tier – aber das Feuer brannte und auf dem Feuer stand eine Suppe. Sie sahen sich fragend an und bedienten sich hungrig. Auch ein Fass Bier fanden sie. Sie setzten sich und aßen in Ruhe. „Was meinst du ist hier los, Janis?“ „Ich weiss es nicht, aber es ist bestimmt ein Zauber. Ich spüre es, als würde meine Haut kribbeln. Aber lass uns erst mal abwarten. Ich brauch auf jeden Fall  ein Bad. Ich stinke wie ein alter Hammel.“ „Allerdings.“ Lachte Arlo. Janis schubste ihn. „Du glaubst nicht, dass du besser riechst, oder. Komm lass uns nach einem Badehaus suchen. Das Geld lege ich auf den Tresen neben die gebrauchte Schüssel. Ehrlich bleiben wir.“

Sie suchten ein Badehaus und fanden es. Auch dies war in Betrieb. Das Feuer heizte das Wasser auf und  ein Wasserrad lies das warme Wasser in das Bassin laufen. Sehr modern. So etwas hatten sie selten gesehen. „Ahhhh – es gibt echt wenig, das besser ist, als ein warmes Bad nach solch Torturen. Vielleicht noch eine hübsche Frau, die einen einseift.“ Zwinkerte Janis. „Ja klar – natürlich. Wie so ein Pascha mit einem Harem.“ „Genau mein Freund, genau.“

Nach dem entspannenden Bad gingen sie wieder zurück zum Gasthaus. Es dämmerte und Janis stoppte. Er hatte was gesehen. Einen Schimmer. Er hielt Arlo zurück und zeigte in die Richtung in der er das Schimmern gesehen hatte. „Was ist das?“ „Ich glaube das sind die Bewohner.“ „Was?“ meinte Arlo. „Es ist wie ich mir dachte – Ein Fluch? Ich weiss es nicht – aber ich denke wir werden es erfahren, denn das Dorf werden wir nicht verlassen können.“ „Wieso? Was meinst du?“ „Schau – der Eingang zum Dorf ist weg. Da wo wir reingeritten sind ist nur noch eine weisse Nebelwand. Da werden wir ganz gewiss nicht mehr hinaus kommen.“ Arlo stöhnte. „Meinst du wir werden jemals unser Ziel erreichen?“ „Ja, ja – das schaffen wir, aber wir wussten auch, dass es nicht leicht werden würde.“ Arlo liess die Schultern sinken und sie gingen zum Gasthaus zurück. Das Zentrum eines Dorfes war immer das Gasthaus. Janis war sich sicher, dass sie dort ihre Informationen bekommen würden. Vorher würden sie wohl kaum weiterreisen können.

Kapitel 5

Als sie an dem Gasthaus ankamen war es dunkel. Und je dunkler es wurde, umso mehr Menschen erschienen. Es war als würden sie aus einer parallelen Welt in diese eintreten. Sie waren erst nur Schemen und wurden dann feste Körper. Das Leben hatte Einzug erhalten in diesem kleinen verwunschenen Dorf.

Arlo und Janis betraten die Gaststube. Dort war es wie ausserhalb des Gebäudes. Menschen, die tranken und aßen. Sie waren fröhlich und feierten. Janis ging an den Tresen um mit dem Gastwirt zu sprechen. „Hallo guter Mann. Mein Freund und ich haben uns bedient, aber das Geld hier liegen lassen. Ich hoffe es war kein Langfinger vorher da?“ „Nein, nein – hier sind alles ehrliche Menschen. Das Geld lag noch hier.  Unser Leben hat andere Probleme als sich gegenseitig zu bestehlen. Wir kümmern uns umeinander. Wie ihr ja wohl schon gemerkt habt, ist hier nicht alles wie es in anderen Orten ist.“ „Allerdings. Ein Zauber oder Fluch liegt auf eurem Dorf?“ „Genau. Unser Dorfrat wartet auch schon auf euch. Kommt in die hintere Stube. Da kann man sich ruhig unterhalten.“

Arlo und Janis folgten dem Wirt. Als sie den Raum betraten sassen dort vier ältere Männer. „Seid Willkommen, ihr edlen Herren.“ Sagte ein ziemlich beleibter Geselle. „Setzt euch, und hört uns zu. Denn eure Anwesenheit spricht dafür, dass ihr die Auserwählten seid, die uns endlich von diesem Fluch befreien können.“ „Gut, dann klärt uns auf.“

„Wir sind der Dorfrat. Vor mehreren hundert Jahren waren wir ein Dorf wie jedes andere. Dann, eines Tages kam eine junge hübsche Frau in unser Dorf. Sie bezauberte sämtliche Männer und die Frauen waren natürlich nicht sehr erbaut darüber. Also wollten sie das junge Ding loswerden. Sie sprachen mit ihr und baten sie höflich, doch ihr Dorf zu verlassen. Aber sie lachte die Frauen des Dorfes nur aus. Also schmiedeten die Frauen einen Plan, sie anderweitig los zu werden. Am Rand des Dorfes gibt es einen Altar. Da wurde damals schon den Göttern gehuldigt. Mit Blut und Menschenopfern. Das Christentum, hatte noch nicht überall Einzug erlangt und man glaubte noch an die alten Riten.

Sie überwältigten die junge Frau und brachten sie zu diesem Altar. Sie bereiteten alles für eine Opfergabe vor. Nur – keiner wusste es – aber man hätte es sich denken können. Diese junge Frau – das war kein gewöhnliches junges Mädchen, sondern damals schon eine mächtige Hexe. Sie verfolgte jeden einzelnen Schritt und als es dann zur Opferungszeremonie kam, kehrte sie einfach alles um. Die Kraft, die daraus resultierte befähigte sie einen bösen Fluch über unser Dorf auszusprechen. Nun ich glaube kaum, dass ich ihn erklären muss?“

„Doch bitte – ich denke wir werden es genau wissen müssen. Da ich davon ausgehe, dass wir da wohl was zu machen haben?“ „Ja, darauf wird es hinaus laufen. Also gut. Sie verfluchte uns zu ewigen Leben bei Nacht und zu einem Schattendasein bei Tag. Man sollte meinen, das wäre nicht so schlimm, aber glaubt  mir, nach mehreren hunderten von Jahren würden wir gerne mal wieder die Sonne sehen, die Ernte eintragen, und die Blumen blühen sehen. Vögel hören wir sind des ewigen Lebens müde. Wir wollen einfach ein normales Leben mit normalen Alltagsproblemen.“

Arlo schauderte:“ Das stell ich mir furchtbar vor. Wie soll dieser Fluch denn zu brechen sein?“ „Eigentlich ist es  nicht so schwer, denn der Hauptteil der Erlösung, ist dass jemand überhaupt den Weg hier her findet. Denn dieses Dorf ist eigentlich nicht sichtbar. Nur einmal im Jahr zur Wintersonnenwende erscheint es. Aber wieviel Glück muss man haben, dass genau da jemand hier vorbei  kommt. Da ihr beide aber dieses Dorf auch so erreicht habt – ja – seid ihr die Erlöser, auf die wir schon so lange warten. Es wird euer Schaden nicht sein. Das Dorf ist reich. Wir können euch fürstlich entlohnen.“

„Des Geldes wegen machen wir es nicht. Wir sind auf einer Rettungsmission. Eine junge Frau wird gefangen gehalten und wir müssen sie befreien. Aber unser Weg ist mit Aufgaben gepflastert. Also machen wir es um einen weiteren Wegweisser zu unserem Ziel zu bekommen.  Das einzige, dass wir dann benötigen ist alles um weiter zu kommen.“ „So sei es.“

Janis und Arlo zogen sich kurz zurück um sich zu beraten. „Ja, mein Freund, wie du schon richtig erkannt hast. Wir kommen eh nicht mehr hier raus. Also was bleibt uns übrig? Lass uns beginnen.“ Sagte Arlo. „Ihr guten Herren, sagt uns, was müssen wir machen um den Fluch zu brechen?“

„Der Altar – er ist der Kern des Fluches. Er muss vernichtet und ersetzt werden.“ „Nun, dann zeigt uns den Altar.“

Sie brachen auf zur Dorfgrenze. Als sie am Altar ankamen, war es schon zu erkennen. Rund um den Altar wuchs nichts – die Erde war verdorrt – fast schwarz. Normal holte sich die Natur alles wieder zurück, wenn sie nicht gebändigt wurde. Aber hier streikte sie. Der Altar war weiss wie Alabaster, aber in der Mitte gesprungen. Es waberte ein dunkler Rauch aus dem Riss. „Was ist das?“ „Das ist die Quelle des Nebels, der das Dorf verschwinden lässt. Und es ist auch der Grund, warum wir bei Sonnenaufgang verschwinden.“ „Sollen wir ihn reparieren?“ „Nein – er muss ausgetausch werden. Dafür muss er gebannt und in einen Vulkan geworfen werden.“

Arlo und Janis schauten sich an, dann die Männer. „Wie bitte? Wir sollen ihn in einen Vulkan werfen? Ihr könnt schon sehen, dass er sehr gross und schwer ist?“ „Ja, ja, natürlich. Unsere Männer werden beim Transport helfen. Wir können uns nur nicht nähern und ihn selbst herausholen. Da ist eine unsichtbare Barriere.“

Janis stöhnte. „Gut – habt ihr Werkzeug um dieses Monstrum zu bergen? Ah da. Na dann Arlo – lass und loslegen und einen Stein ausbuddeln.“

Arlo zeigte wahre Begeisterung. Sie näherten sich dem Stein. Er war stark. Sie spürten das Böse, das um ihn herum war und aus ihm heraus kam, aber da sie nicht von dem Fluch betroffen waren, konnten sie sich nähern. Sie fingen an ihn heraus zu graben. Keine leichte Tätigkeit, aber nach mehreren Stunden schafften sie es. Dann dämmerte es und die Menschen lösten sich langsam auf.

„Ihr lieben. Wir werden uns auflösen. Ruht euch in dem Gasthaus aus. Esst und Trinkt so viel ihr wollt. Wir werden und bei der Abenddämmerung wieder sehen und dann weiter vorgehen.

Fortsetzung folgt.

Wochenrückblick

Wochenrückblick 04.09.17-10.09.17

Wieder ist eine Schreibwoche vorbei und ich habe fleissig getippt.

Dieses mal hatte ich zum 8. Wort während der Autofahrt meine Inspiration. Sehr ungünstig auf der Autobahn. Und ich habe versucht keinen anderen Gedanken ins Hirn zu lassen, bis ich rechts ran fahren konnte um mir schnell Notizen zu machen. Schon spannend wann man einen Geistesblitz hat.


Neues

Ich habe selbst noch nicht geschaut, was es neues gibt. Das machen wir schnell gemeinsam.

Christianes neue Worte sind dieses Mal: Knutschkugel, Verwandlung, Beichtstuhl. 

Das neue Projekt von Pö und Herba lautet Wolken. Egal wie ihr da kreativ werdet – ob schreiben, basteln, kochen, backen, fotografieren. Es soll auf jeden Fall Spas machen. Abschluss ist der 06.10.

Das neunte Wort von Projekt.TXT ist auch frei gegeben. Abgehen. Ok – das ist vielseitig verwendbar. Mal sehen was da so einfällt.

 

So das war es schon wieder von mir in dieser Woche. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag Abend.

Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 5 – Trügerische Freiheit – Das Grauen lauert im Nebel Teil 2 von 2

Den ersten Teil könnt ihr HIER noch mal nachlesen.

Was bisher geschah:

Hank ist nicht zimperlich. Er hat schon eine bewegte Vergangenheit und einige Gefängnisse kennen gelernt. Aber dieses hier – das ist seltsam. Es scheint ein verfluchter Ort mit verfluchten Insassen zu sein. So langsam bekommt er es mit der Angst zu tun.

Kapitel 5

Art führte Hank zur Essensausgabe. „Hier ist unser Restaurant. Barney ist der Küchenchef. Ein netter Brummbär, der immer was zu erzählen hat. Unser Barkeeper nur ohne Alkohol. Da hinten in der Ecke, das sind die, vor denen du mich beschützen sollst. Das sind die, die mich als ihre „Bitch“ wollen.“ Er hob die Finger zu den Gänsefüßen. „Hey – mein Arsch soll Jungfrau bleiben. Echt jetzt.“

„Gut wir werden sehen, wie nützlich du mir noch bist. Wenn sie nützlicher sind, verkaufe ich dich.“ Meinte Hank trocken und genoss Arts entsetzten Blick. „Na danke auch. Da komme ich vom Regen in die Traufe. Nun gut, wir werden sehen.“

Hank knuffte Art. Aber Art hatte die Ernsthaftigkeit schon herausgehört. Hank war nicht hier, weil er ein netter Kerl war. Hier kamen  nur die ganz bösen Kerle her. Verzweifelt fragte er sich erneut, warum er überhaupt hier gelandet war. Ein Rätsel, das er wohl nie lösen würde. Aber jetzt würde er hoffentlich auch mal schlafen können und nicht ständig vor Angst die Tür verbarrikadieren müssen. An Flucht hatte er nur mal gedacht. Er wusste, dass er niemals genug Mut aufbringen würde. Zuviel Schauergeschichten rankten um das Gebiet außerhalb der Gefängnismauern.

Nach dem Frühstück gingen die beiden in den Hof. Dort gab es die üblichen Aufbauten. Fitnessbereich, Basketballkörbe und die „Chill-Ecke“. Hank beobachtete alles ganz genau. Hier schien es keinen Alpha zu geben. Sehr seltsam. Es wirkte fast harmonisch. Die alten Knackis spielten Karten oder Schach, die Jungen machten Sport. Einzig, die vor denen Art Angst hatte schienen auf Krawall aus. Den konnten sie haben. Er wäre bereit. So ab und zu einen Faustkampf würde er brauchen. Ich drehe sonst durch. Da kann ich gleich einem Buchclub oder Häkelverein beitreten. Nichts Aufregendes los hier.

„Hei, Art. Warum bricht hier eigentlich keiner aus? Keine Wachen, keine Hochsicherheit? Erklär mir das!“

„Es lauert etwas im Nebel. Manchmal kört man es oder sie. Genau weiß es keiner. Der einzige, er tatsächlich einen Ausbruch überlebte ist Mick. Der Alte mit dem Buch dahinten. Aber er spricht nicht. Wenn man ihn darauf anspricht starrt er einen nur an. Und glaub mir, das ist super unheimlich. Er ist nämlich blind. Angeblich seit dem Ausbruch. Wenn man in seine Nähe kommt, scheint seine Stille einen zu Boden zu drücken. Ich weiß es nicht, vielleicht ist er besessen? Auf jeden Fall macht er einem Angst. Du kannst dein Glück probieren. Aber er wird nicht antworten. Manche sagen er redet nur, wenn ein neuer Angriff bevorsteht, oder einer ausbricht.

Manchmal greift das Grauen aus dem Nebel tatsächlich an. Der Zaun ist das einzige, das uns schützt. Wir glauben es sind die jungen. Frisch geschlüpft, oder was auch immer. Die sind zu ungeduldig und wollen uns provozieren. Manchmal hört man die Tiere des Waldes schreien. Furchtbare Schreie. Es ist ganz übel, Alter. Da möchte man sich bei seinen Eltern im Bett verkriechen.“

Hank sah Art verständnislos an. Warum sollte man das wollen. Er hätte sich nie bei seinen Eltern verkrochen. Was ein Weichei.

Hinter ihnen manifestierte sich ein Schatten. „Hei, Neuer. Ich bin Walt und ich kenne dich. Du warst mit Freddy damals im Bau. Ich kann mich genau an dich und deine Schläger erinnern. Hier wird es das nicht geben. Wir haben kein schlechtes Leben hier. Wir können machen was wir sollen. Keine Wärter, die uns schikanieren. Genug zu Essen, Ruhe – was will man mehr?“ „Freiheit vielleicht?“ „Glaubst du, du bist er erste harte Hund, der hier her kam und ausbrechen wollte. Geh nur zu Mick und frag den stummen Blinden. Wenn du einen lichten Moment erwischst antwortet er vielleicht. Ich rate dir die Füße still zu halten. Du hättest es schlimmer treffen können. Das Gefängnis beschützt uns. Aber erwartet Loyalität. Du hast bestimmt geträumt? Wir haben alle geträumt. Glaub mir, das scheiss Gefängnis ist verflucht, verhext, was auch immer. Wer hier drin ist bleibt hier. Da draußen, das sind die Soldaten des Gefängnisses. Keiner, außer Mick, hat es gesehen und überlebt. Weißt du wer da draußen lauert? Die gefallenen. Erst die der Kriege und dann die neuen Rekruten – die geflohenen Gefangenen. Kein einziger, der hier aufgenommen wurde, wird je entlassen. Schau dir die Chroniken an. Da liest du es.“

„Wie hat Mick es geschafft zu überleben?“ „Keine Ahnung. Er ist nicht mehr klar im Kopf. Er war auf jeden Fall mehr Tod als Lebendig als er zurückkam. Ist er jetzt ja irgendwie immer noch. Also finde dich damit ab. Die wird nur bleiben und leben oder sterben bei dem Versuch zu flüchten. Was ist dir lieber?“

„Ihr spinnt doch! Ein verhextes Gefängnis und was? Tote Soldaten? Ihr wollt mich verarschen, weil ich der Neue bin. Ich gehe zu Mick.“

Kapitel 6

Hank setzte sich Mick gegenüber. Dieser hielt die Bibel in der Hand. „Hi, ich bin Hank. Mick?“ Keine Reaktion. „Was ist da dran, an der urbanen Legende?“ Mick starte Hank mit seinen blinden Augen an. Sofort stellten sich Hanks Haare an den Armen auf. Art hatte Recht, es war befremdlich und gruselig. Es war als würde Mick direkt in seine Seele blicken.

„Das Grauen wartet im Nebel. Diejenigen Innerhalb sind des Todes. Diejenigen Außerhalb sind des Todes. Die Seelen der Außenseiter sind verdorben  das Futter der unerlösten. Keiner hier hat die Erlösung verdient. Bleib innerhalb der Mauern und werde erleuchtet. Das bedeutet Frieden und Sicherheit für deine Seele  – niemals Freiheit. Setzt einen Fuß nach draußen und bleibe für immer als Wächter und hungriger Wanderer. Niemals wirst Befreit du werden.“

Nach diesen Worten wendete sich Mick von Hank ab. Die Bibel wie ein Schutzschild vor sich erhoben.

Hank stand auf und ging zurück zu Freddy und Art. „Und?“ Freddy sah ihn wissend an. „Hast du deine Antworten?“  „Ich weiß nicht was ich habe, außer Kopfschmerzen. Mick ist echt Gaga.“ Art legte seinen Kopf fragend leicht schräg. „Willst du immer noch flüchten?“  „Nun – es muss doch möglich sein von hier zu entkommen. Wer weiß ob es nicht einer von den Flüchtenden geschafft hat? Weg ist weg und sie werden wohl kaum eine Postkarte von den Malediven schicken.“

Hank stand auf und ließ die beiden zurück. Grübelnd ging er die leeren Gänge, die immer noch gruselig wirkten, entlang. Er suchte die Verwaltung. Es musste doch einen Plan des Gefängnisses geben.

Kapitel 7

Hank fand den Weg in die oberen Stockwerke. Die Büros waren, praktischer Weise, ausgeschildert. Er fand die Tür zur Verwaltung somit sehr schnell. Dort hing auch ein Plan des Gefängnisses. Wer hat denn dieses Gefängnis geplant? Es gibt keine Notausgänge. Nur den Haupteingang. Das gibt es doch nicht. Er setzte sich in den bequemen Chefsessel und drehte gedankenverloren hin und her. Der Stuhl war so bequem, dass er einnickte. Ein Traum schlich sich in seinen Schlaf. Er stand auf dem Wachturm und schaute über die Mauer. Es dämmerte schon, aber die Außenbeleuchtung war hell genug um alles auszuleuchten. Er sah Schatten sich bewegen. Undeutlich aber menschlich. Sie blickten hinauf zu ihm. Ihre Augen leuchteten gelblich. Hank zitterte. Vor ihm erschien ganz plötzlich ein Gesicht – unvorstellbar verzerrt und entstellt. Die Augen angstvoll aufgerissen und gelb leuchtend.  Er erschrak und wich zurück. Je weiter er zurück wich umso genauer konnte er die Geschallt erkennen. Seine Augen weiteten sich vor Schrecken und Erkennen. Vor ihm stand ein Bekannter. Vor ihm stand er selbst und er zeigte mit dem knochigen Finger auf ihn.

Hank schreckte auf und wäre fast vom Stuhl gefallen. War das eine Warnung, so wie Art ihm das erklärt hatte? Schnell stand er auf um den Raum zu verlassen. Sein Ziel war die Chronik. Er wollte sehen was andere berichteten.

Er rannte den Gang entlang, das Licht flackerte und warf grauenhafte Schatten an die Wand. Hank sah Gestalten mit langen knorrigen Fingern, die nach ihm griffen. Er war schweißgebadet, als er endlich im unteren Stockwerk Art in die Arme lief. „Hei, Alter. Du siehst aus als wärst du dem Leibhaftigen persönlich begegnet. Alles klar?“

„Ja  – so in etwa. Ich habe wieder geträumt und Schatten verfolgten mich. Ich glaube wir sind hier in der Vorhölle.“ Hank sah hektisch über seine Schulter zurück. Es folgte ihm niemand. „Bring mich zur Chronik. Ich will bisschen lesen.“ „Gut. Folge mir.“

Sie standen vor der Wand und Hank betrachtete die Sätze. Sie berichteten von Träumen, ähnlich den seinen. Von den Geräuschen und Theorien. Alles was Art ihm schon berichtete. „Komm, lass uns zum Abendessen gehen. Barny macht Steak und Pommes. Ich liebe Pommes.“ Er zog Hank mit sich, der sich widerspruchslos fügte. Nach dem Essen saßen sie vor dem Fernsehen und  ließen sich von einer billigen Telenovela berieseln.

Am nächsten Tag beschloss Hank sich genauer am Tor umzuschauen. Die Nacht hatte wieder grauenhafte Träume hervorgerufen. Er musste raus hier. Das Wetter war schlecht und die wenigsten kamen heraus. Nur ein paar liefen ihre Runden und achteten nicht auf ihn. Er inspizierte das Schloss. Es war niedrigste Sicherheitsstufe. Er konnte es nicht glauben, dass hier so wenig auf die Ausbuchsicherheit geachtet wurde.

In dem Moment öffnete sich das Tor. Er blicke irritiert. Dann sah er den Bus, Frischfleisch. Sie schienen so sicher, dass keiner abhaute, dass null Sicherheitsvorkehrungen getätigt wurden. Ein Fingerzeig des Schicksals, dachte Hank. Und nutzte das sich öffnende Tor um raus zu huschen. Er verbarg sich im Nebel und bückte sich hinter den Büschen. Jetzt musste er nur noch warten. Warten konnte er.

Kapitel 8

Während er wartete, döste er etwas ein. Er erwachte von dem Motoren Geräusch des sich entfernenden Transporters. Jetzt konnte er auch endlich fliehen. In Freiheit. Vielleicht würde er sogar ein neues Leben starten können. Ehrlich werden, eine Familie gründen und ein guter Vater werden. Vielleicht konnte er das.

Der letzte Gedanke war sein neues Leben, das er beginnen wollte. Sein letzter Blick zurück galt den Gemäuern hinter ihm und Gesichter hinter den Fenstern. Mick und neben ihm stand traurig blickend, Art. Eine Hand zum Abschied erhoben lösten sie sich auf. Das Gefängnis zerfiel vor seinen Augen. Nur noch ein Gerippe aus Mauerwerk. Das Letzte was er las, ein Ausschnitt aus der Chronik an der Aussenmauer.

„Die Befreiten Geister sind sicher hinter diesen Mauern. Die verfluchten Geister jagen vor den Mauern der vergangenen Sicherheit hinter her. Auf ewig sind beide Seiten Gefangen, ob ihrer Taten. Du, der du das liest – hast dich für die falsche Seite entschieden.“

Hanks Gestalt begann sich aufzulösen. Er wurde zu einem Schatten mit gelben Augen. Keiner wird jemals seinem Gefängnis entkommen. Ein neuer Eintrag auf der Chronik im Waschraum erzählt von dieser Geschichte. Für Nachfolgende, die vor der Entscheidung stehen – Sicherheit aber Verdammt im Inneren – oder Ewiger Jäger und Verdammt im Äußeren.

ENDE

Die Inspiration stammt von Jette. Vielen Dank

 

Allgemein, Geschichtenzauber

Schreibeinladung für die Textwoche 36.17 | Wortspende von 365tageasatzaday

Die Sommerpause der Etüden bei Christiane, ist vorbei. Endlich können wir wieder 3 Wörter in einer Geschichte mit 10 Sätzen einschreiben.


„Hei – hei – Warte, warte mal – dein Heiligenschein ist verrutscht.“ „Was – ach du gute Güte – wie sieht das denn aus. Ich sehe ja aus wie eine Krähe.“

Erleichtert richtete der kleine Engel seine Erscheinung und war wirklich froh, dass der kleine Hilfsengel ihn vor der Blamage bewahrte. Schliesslich war heute sein erster Soloauftritt auf der Erde. Da musste die Erscheinung und vor allem die Frequenz stimmen.

Schliesslich schaute der grosse Paulus zu, wie er seinen ersten Ausseineinsatz bewältigte.

Wenn er das alles ohne Probleme schaffte, würde er öfter auf der Erde eingesetzt werden und würde die guten Seelen den richtigen Weg weissen. Deswegen war das Erscheinungsbild ja auch wichtig.

Wie würden denn die Menschen reagieren, wenn ein derangierter Engel sie bei der Hand nehmen wollte um sie nach Hause zu bringen – unvorstellbar.