Wochenrückblick

Wochenrückblick Geschichtszauberei 06.05.19-12.05.19

Ohne viel Blabla – der Wochenrückblick.

Etüden 19/20.2019 – Das Rädchen im Getriebe

Writing Friday – die Geschichte

 

Die Themen für Writing Friday  für den Mai:

  • Du findest auf dem Dachboden eine alte Schreibmaschine, darin stecken noch beschriebene Blätter des Besitzers. Welche Geschichte verbirgt sich darauf? Berichte davon.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jasmin hatte schon immer an Magie geglaubt, doch als sie dann tatsächlich sah wie…” beginnt. 
  • Dein Handy berichtet über deine Macken.
  • Anna betritt eine alte Villa am Ende der Stadt, sie wird sie jedoch nie wieder verlassen. Erzähle was passiert ist.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Marmelade, Fingerhut, Rosenranken, Himmelblau und Oma.

Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt bis zum 19. Mai 2019

Katzenauge
kurios
balancieren.


Beim Gemeinschaftsprojekt von  Die Pö und Herba gibt es auch ein neues Thema Mach was…mit Glück – bis zum 19.05.19


Und die neue Aktion von Alice Kreativ wie ihr wollt mit dem Wort Erinnerungen – bis zum 15.05.19 könnt ihr euch hier austoben.


Wollen wir hoffen, dass die heutige Sonne auch den Rest der Woche bescheint und uns kreative Inputs liefert.

 

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[abc.etüden]

Etüden 19/20.2019 – Das Rädchen im Getriebe

Ach – endlich mal wieder Etüden. Ich freue mich über jeden Satz, den ich zustande bekomme. Ist zwar bisschen deprimierend geworden – darüber kann ich mich vielleicht beim trüben Himmel heute beschweren.

Die Wörter für die Textwochen 19/20 des Schreibjahres 2019 kommen von Katharina und ihrem Blog Katha kritzelt.

Die Worte bis zum 19.05.19

Katzenauge
kurios
balancieren.


Das Rädchen im Getriebe

Ben fuhr mit seinem Fahrrad die Strasse entlang. Er versuchte auf der weissen Fahrbahnmarkierung zu balancieren. Das war sein neuestes Steckenpferd. Er nahm die Hände vom Lenker, streckte die Arme senkrecht aus, dann bog er seinen Kopf nach hinten. Der volle Fahrtwind traf ihn und er genoss diese unendliche Freiheit. Die Katzenaugen seines Rads blinkten bei jedem auftreffenden Lichtstrahl munter vor sich hin. Sicherheit geht vor, sagte sein Vater immer.

Sicherheit. Das interessierte Ben wenig. Er war jung und das Leben lag vor ihm. Ihn interessierte nur seinen Spass. Fahrrad, Skateboard, Fussball, Fangen. Es war einfach toll. So könnte er ewig weiter machen. Aber sein Vater und seine Mutter drängten ihn immer wieder zurück in seine unbequemen Grenzen. „Du musst einen guten Schulabschluss bekommen um vielleicht studieren zu können und ein besseres Leben zu haben.“ Gab es denn ein besseres Leben als diese Freiheit? Niemals. Ben fand die Einstellung der Erwachsenen einfach nur kurios. Er konnte sich niemals vorstellen wie seine Eltern zu leben. Aber auch er wurde älter und der Druck von außen erhöhte sich. Die Erwartungen der Gesellschaft sich ein Sicherheitsnetz aufzubauen, lähmten ihn. Er verlor immer mehr von sich und seiner Freude.

Er tat was erwartet wurde. Schule, Ausbildung, Heirat und Kinder. Der Kreislauf des Lebens. Nur selten noch blickte der kleine Ben mal hervor. Er piesackte den grossen Ben und zeigte ihm in seinen Erinnerungen was er verloren hatte. Aufgegeben, um so zu sein wie er sein musste. Um ein Rädchen im Getriebe zu sein.

Eine kleine Träne verliess seine Augen, als er seinen Sohn beim Spielen beobachtete. Ganz stolz fuhr er mit seinem kleinen Rad die Auffahrt hoch und runter, ohne zu wissen dass es irgendwann vorbei sein würde. Ohne zu bemerken, dass er auch nur  irgendwann in das Getriebe eingeführt werden würde.

299/300

Allgemein, Geschichtenzauber, writing friday

Writing Friday – die Geschichte

Es ist endlich Freitag und Zeit zum Schreiben. Der Writing Friday – dieses mal habe ich mir folgendes Thema ausgewählt:

Du findest auf dem Dachboden eine alte Schreibmaschine, darin stecken noch beschriebene Blätter des Besitzers. Welche Geschichte verbirgt sich darauf? Berichte davon.

Ich hoffe, das Ende ist verständlich. Ich hatte soviel verschiedene Szenarien überlegt – und dann ist es doch bisschen anders geworden – deswegen hoffe ich, es ist verständlich.

Viel Spass mit der Geschichte in der Geschichte.


Du findest auf dem Dachboden eine alte Schreibmaschine, darin stecken noch beschriebene Blätter des Besitzers. Welche Geschichte verbirgt sich darauf? Berichte davon.

Ich stand vor meinem neuen, oder eher uralten Haus. Aber es war meins. Ich bin irgendwann mal beim Spazieren gehen vom meiner gewohnten Route abgewichen und auf einer verlassenen Seitenstraße auf dieses uralte Haus gestoßen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Die blinden Scheiben und schiefen Rollläden – sie wirkten so traurig. Ich musste es einfach wieder herrichten. Es war wirklich klein. Aber ich war alleine und wie viel Platz braucht ein Mensch denn? In wieviel Räumen halte ich mich denn auf? Genau.

Ich rief also den Makler an, und keine zwei Wochen später gehörte dieses kleine, verkannte Schmuckstück mir. Als ich den alten Schlüssel in das Schloss steckte und die Tür mit der Schulter aufstieß kam mir ein Stöhnen entgegen. Ein gequältes, oder ein aufatmendes? Das konnte ich nicht unterscheiden. Ich hatte eigentlich schon immer eine Lebhafte Fantasie. Deswegen konnte ich in diesem alten Gemäuer, das frühere Leben direkt vor mir sehen. Eine kleine, arme Familie, die sich um den Tisch versammelte um gemeinsam über ihren Tag zu sprechen und zu essen.

Das war aber schon lange Zeit her. Drinnen sah es schon ziemlich herunter gekommen aus. Aber die Bausubstanz war in Ordnung. Es waren wirklich nur Schönheitsreparaturen. Und ich würde gleich mal anfangen. Ich schnappte mir aus dem Auto den Besen und fegte erst einmal. Es gab hier nur einen Dachboden und das Erdgeschoss. Im Erdgeschoss befand sich die Küche. Eine sehr schön große Küche, die ein tolles Fenster zum Garten hatte. Die restlichen Räume waren ein gemütliches Wohnzimmer mit Kamin, ein kleines ausreichendes Bad und ein Schlafzimmer. Perfekt. Ich war fleißig dabei zu kehren, als sich seltsame Kratzgeräusche aus der Wand bemerkbar machten.

Urg – das würden wohl Mäuse oder Ratten sein. Die Natur holte sich natürlich so ein lang leerstehendes Haus zurück. Darum würde ich mich später kümmern. Heute war ich voll und ganz mit dem Kehren und schon entrümpeln des Erdgeschosses beschäftigt. Für morgen hatte ich mir die Sichtung des Dachbodens vorgenommen. Da wäre bestimmt auch noch so einiges an Gerümpel, der entsorgt werden könnte. Und bestimmt wimmelte es dort von Spinnweben. Eine leichte Gänsehaut überzog meine Arme. Ja – die Natur halt. Ich würde es überstehen.

Als ich fertig war, sah es schon wesentlich besser aus. Bisschen Farbe an die Wand und meine Möbel, dann wäre es ein kleines Paradies. Ich schloss die Eingangstür hinter mir und verließ das Haus.

Am nächsten Morgen war ich schon früh dort um weiter zu machen. Ich wollte ja so schnell wie möglich einziehen. Ich stand vor der Treppe zum Dachboden. Dachböden hatten irgendwie immer was Unheimliches – genau wie Keller. Das kommt von den vielen Horrorfilmen, dachte ich mir. Ich straffte die Schultern und ging nach oben. Die Tür knarrte beim Öffnen und ich hielt den Atem an um zu horchen. Was wollte ich denn hören? Ob sich ein Serienmörder dort versteckt hielt. Ich schüttelte lachend den Kopf. Konnte aber nicht anders, als laut redend einzutreten. „Dann werden wir mal sehen, ob vielleicht die Männer vom Trödeltrupp hier auftauchen können und ich hier paar Schätze besitze.“ Ein unsicheres Lachen entschlüpfte mir. Ich knipste die Lampe an – Strom und Licht. Das war doch schon mal was.

Wie erwartet, sah es hier schon sehr gruselig aus. Eine alte Schneiderpuppe stand in der einen Ecke. Ein altes Schaukelpferd und ein alter Vogelkäfig befanden sich ebenfalls dort. Haufen alte Koffer und sonstiges Gerümpel. Ich seufzte. Das wäre noch ein bisschen Arbeit. Ich ging weiter und hinter einem Kofferschrank stand ein kleines Tischchen mit einem Stuhl und einer ganz alten manuellen Schreibmaschine. Neben der Maschine lag ein Stapel beschriebener Blätter und einige waren noch eingespannt. „Uh – ein unentdecktes Werk – vielleicht eines bekannten Autors? Das wäre doch mal was. Oder es ist einfach nur eine Aufstellung der Ein – und Ausgaben. Das schau ich mir an.“

Ich ging zur Maschine und fröstelte. Irgendwo war es wohl undicht. Es zog gehörig. Deswegen schnappte ich mir die Blätter und ging schnell wieder hinunter. Dieser Dachboden war unheimlich. Zuviel Schatten und definitiv zu viel Spinnweben.

Ich hatte mir von zu Hause einen bequemen Campingstuhl, einen kleinen Tisch und eine große Kanne Kaffee mitgebracht. Nach dem Grusel, war wirklich Zeit für eine kleine Pause. Ich ignorierte die kleine Stimme im Kopf, die mich darauf hinwies, dass ich noch gar nichts gearbeitet hatte.

Gemütlich in dem breiten Campingstuhl, nahm ich mir die Blätter vor. Es gab keinen Titel. Nun gut. Ich fing an zu lesen.

07.Mai

Ich muss unbedingt aufschreiben was hier passiert. Seit ich hier wohne geschehen seltsame Dinge um mich herum. Gegenstände wurden bewegt. Türen knallen und die Bodendielen knarzen. Irgendjemand ist im Haus. Ich hab der Polizei schon bescheid gesagt. Sie haben so einen Jüngling hergeschickt. Der hat alle Räume durchsucht. Nichts. Keiner hier. Aber was sind das für Geräusche und wieso stehen die Dinge immer an anderen Stellen. Ich glaube ich werde langsam verrückt. Das ist das Haus. Ich hätte nie hier einziehen sollen.

Ich bekam eine Gänsehaut. Diese Person wirkte so verängstigt, dass ich selbst Angst bekam. Ich schaute mich um. Im Hintergrund konnte ich das Kratzen in den Wänden hören. Das war unheimlich. Gleich morgen würde ich den Kammerjäger anrufen. Ich liebe ja Tiere – aber sie müssen nicht in meinen Wänden leben. Für heute hatte ich genug. Ich brauchte eine Pause. Schnell packte ich meine Sachen und verließ mein zukünftiges Zu Hause, das gerade ein bisschen finsterer geworden war.

Ich traute mich kaum weiter zu lesen. Aber innerlich zog mich etwas an die Seiten. Ich musste wissen, was da noch stand.

  1. Mai

Mir geht es gut. Wahrscheinlich waren es nur die Nerven. Zuviel strömt auf mich ein. Das Haus, mein Ex und die Renovierungen. Das ist bisschen viel. Arbeiten muss ich ja auch noch. Aber ich liebe das Haus. Obwohl es mir schon ziemlich Angst macht hier alleine. Aber der Arzt hat mir Angstlöser verschrieben und gemeint, das wären die Nerven. Also – soll mal einer sagen, es gibt kein Kraut, oder eine Pille für jede Krankheit, oder Narretei. Was war das? Die Tür, ich hab sie doch abgeschlossen, oder? Wenn ich sie abgeschlossen habe, wie konnte jemand……

Oh Gott. Ich traute mich kaum noch in mein Haus. Verdammt. Hätte ich doch diese Seiten niemals gefunden. Aber mir blieb nichts übrig. Die Renovierungen schritten voran und mein Umzugstermin stand fest. Die letzten Dinge wollte ich machen, wenn ich eingezogen war. War das eine gute Idee. Ja, natürlich. Ich hatte schließlich das Haus wegen seines leicht gruseligen Charmes gekauft. Also dann musste ich auch damit leben, oder?

Ein paar Tage mied ich das Haus, und schob das Einpacken als Ausrede voran. Ich musste schließlich alles verpackt haben, wenn der LKW kam.

Dann war es soweit. Der fünfte Mai. Ich war aufgeregt. Die Männer packten alles in den Wagen und ich legte den Schlüssel unter die Fußmatte. Ein letzter Blick in meine alte Behausung, ein kleiner Abschied und ich zog die Tür ins Schloss. Einer neuen Zukunft entgegen.

Am Haus angekommen, hatten die Männer der Umzugsfirma, das meiste schon in die Zimmer verteilt. Viel hatte ich ja nicht – aber das reichte aus. Als alle weg waren, schloss ich die Tür, ging ins Bad und ließ Wasser in die Wanne laufen. Ein warmes Bad, danach lechzte ich. Und einen leckeren Entspannungstee. Heute würde ich nicht alt werden. Ich freute mich schon darauf, die erste Nacht in meinem Heim zu verbringen.

In der Wanne schlief ich schon fast ein, als mich ein knarzen schlagartig hellwach werden ließ. Ich setzte mich auf. „Hallo?“ Schnell stand ich auf und griff nach meinem Bademantel. Ich schaute mich im Bad um, ob ich etwas als Waffe verwenden konnte. Eine Schere. Besser als nichts. Im Bademantel, nasse Fußspuren hinterlassend ging ich vorsichtig aus dem Raum. Ich hielt den Atem an um zu lauschen. Da war nichts mehr zu hören. „Ein altes Haus, das arbeitet. Mensch Mädchen, stell dich nicht so an.“ Ich atmete aus, ging zurück um mich schnell anzuziehen. Danach ging ich schneller als normal in mein Schlafzimmer. Ich schloss die Tür und drehte den Schlüssel. Nur für den Fall.

  1. Mai

Alles ist gut. Alles wird gut. Ich bin sicher, das Haus ist sicher. Keiner ist hier. Nur ich. Nur ich. Vielleicht. Vielleicht noch, ach nein. Ich schwebe. Die Tabletten sind toll. Ich kann wieder schlafen. Nur meine Träume sind verstörend. Aber es sind ja nur Träume. Träume sind Schäume. Diese seltsamen Gestalten sind nur Produkte meiner Fantasie, sagt mein Arzt. Vielleicht, meint er, sollte ich mal eine Kur machen. Aber ich hab doch so ein hübsches Haus. Das ist doch wie eine Kur. Und die vielen Besucher nachts. Mit ihnen kann ich reden. Sie hören mir zu. Keiner hört mir zu – aber sie tun das. Ja. Sie sind wie meine Familie.

  1. Mai. 2019

Ich habe Angst. Meine neue Familie, hier im Haus – sie wollen, dass ich bleibe. Das ich mit ihnen komme. Sie zerren an mir. Sie reißen an mir. Sie ziehen mich an die Wand – in die Wand. Ich kann ihnen nicht entkommen.

Und für dich…..ist es auch zu spät. Du bleibst bei uns und wirst Teil unserer Familie. Wir lieben dich. Für immer. Ahahahahahahahahahar.

Draußen vor der Tür war ein seltsames Hämmern zu hören. Ich kratze an der Wand um einen Blick nach draußen zu haben. Der Makler. Er hämmerte ein Schild in den Rasen: „Zu Verkaufen.“

ENDE

 

Wochenrückblick

Wochenrückblick Geschichtszauberei 29.04.19-05.05.19

Ein kaltes Wochenende – da kuschelt man sich am besten wieder mit einem heissen Getränk und einer Packung Kekse ins Bett und liest, oder schreibt…

Ein kleiner Rückblick.

Von meiner kleinen WG gab es wieder einen Schreibkick.

Schreibkicks – Mai – Lachen heilt alle Wunden

Und der Monatsrückblick zeigt mir – ich war nicht sehr kreativ. :-(

Monatsrückblick Geschichtszauberei – April 2019


 

Die Themen für Writing Friday  für den Mai:

  • Du findest auf dem Dachboden eine alte Schreibmaschine, darin stecken noch beschriebene Blätter des Besitzers. Welche Geschichte verbirgt sich darauf? Berichte davon.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jasmin hatte schon immer an Magie geglaubt, doch als sie dann tatsächlich sah wie…” beginnt. 
  • Dein Handy berichtet über deine Macken.
  • Anna betritt eine alte Villa am Ende der Stadt, sie wird sie jedoch nie wieder verlassen. Erzähle was passiert ist.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Marmelade, Fingerhut, Rosenranken, Himmelblau und Oma.

Das Thema für die Schreibkicks zum 01.06.19 lautet: Aufs Dach gestiegen


Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt bis zum 19. Mai 2019

Katzenauge
kurios
balancieren.


Beim Gemeinschaftsprojekt von  Die Pö und Herba gibt es auch ein neues Thema Mach was…mit Glück – bis zum 19.05.19


Und die neue Aktion von Alice Kreativ wie ihr wollt mit dem Wort Erinnerungen – bis zum 15.05.19 könnt ihr euch hier austoben.

 

Und wieder war es das von mir – ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche.

Monatsrückblick

Monatsrückblick Geschichtszauberei – April 2019

So – da ist er schon wieder rum, der April.

Ich bin gespannt, was ich veröffentlicht habe. Ich hatte über Ostern Urlaub und eine Schreibflaute – damit hätte ich nicht gerechnet, da ich mich eigentlich aufs Schreiben gefreut habe.

Writing Friday – Die Gefahr aus der Luft – Endzeitszenario

#Telling Pictures – Und wenn sie nicht gestorben sind, gibt es Hoffnung. Eine kleine Dystopie

Schreibkicks – Im Spiegel lauert die Gefahr Und die Lieblings WG hat einen neuen Gast

 

Ja – und das spiegelt sich hier tatsächlich wider. 3. Geschichten nur…..

 

Schreibkicks

Schreibkicks – Mai – Lachen heilt alle Wunden

Es ist der 1. Mai und ein sonniger Feiertag. Ach, so könnte ich leben. Ausschlafen, gemütlich Kaffee trinken und meine neuen Geschichten rund um unsere Schreibkicks-WG präsentieren.

Mit dabei waren dieses mal:

Das heutige Thema ist Der Clown 

Das Thema für den 1.6. lautet: Aufs Dach gestiegen

Ein Clown ist das, was unserer Gemeinschaft noch fehlt. Mal sehen wie er sich integriert. Aber erstmal muss er ja auftauchen, das erleben wir heute.

Kommt mit und begrüsst alte Bekannte.

Diesen Ohrwurm am Anfang, hatte ich letzt wirklich gehabt…er passte einfach perfekt in den Anfang.


Schreibkicks – Clown

“Smelly Cat, Smelly Cat,

What are they feeding you?

Smelly Cat, Smelly Cat,

It’s not your fault. Hmmmhhmhmmmmhmmmhmmmm AHHHHH. Amelia – verdammt noch mal, ich hab dir doch gesagt, du sollst das lassen. DU SOLLST NICHT IN MEIN BADEZIMMER GLITSCHEN, vor allem wenn ich gerade dusche.“ „Und komische Lieder singst?“ „Ich hab einen üblen Ohrwurm aus einer der letzten Friends-Serie – das  Lied verfolgt mich jetzt schon paar Tage. So ein Mist. Aber jetzt verschwinde.“ „Ich weiß gar nicht was du hast – wir sind doch Mädchen – ich kenn doch alles, was du so hast – und ich kann dir sagen – das sieht alles sehr gut aus bei dir.“ Ihr anerkennender Blick ließ mich erröten. Ich griff nach meinem Handtuch. „Ähm – ja danke – aber ich mag doch irgendwie meine Privatsphäre.“ Amelia seufzte: „Na gut.“

Ich rollte die Augen. Wusste ich doch, dass sie das immer wieder machen wird. Ich brauch einen Geisterabwehrzauber, oder so was. Da sollte ich mal Minerva fragen. Ich trocknete mich also ab. Der Spiegel war angelaufen. Ich wischte darüber und…“AHHH – ja verdammt – wollt ihr mich hier wirklich alle umbringen?“ „Mir ist langweilig. Komm und besuch mich. Am besten um Mitternacht, mit einer Kerze. Was meinst du? Dann können wir uns wie Freundinnen unterhalten.“ „Mary. Wie schön dich zu sehen. Und so überhaupt nicht gruselig.“ Seit neuestem wusste ich, dass Bloody Mary hier in einem Spiegel hauste. Auf dem Dachboden. Sie kann sich nun in den Spiegeln bewegen. Was wirklich sehr gruselig ist, da sie auch noch gruselig aussieht. Mit diesen langen dunklen Haaren, die immer irgendwie über ihr Gesicht hängen und den dunklen stechenden Augen. Brrrr. „Komm schon, mir ist echt langweilig.“ „Du warst so lange eingesperrt, wie kann dir jetzt langweilig sein?“ „Mir war da auch schon langweilig. Aber ich hatte niemanden dem ich es erzählen konnte. Früher, das waren noch Zeiten, da wurde ich immer mal gerufen. Mutprobe und so. Aber irgendwie – ich scheine wohl nicht mehr in Mode zu sein?“ „Ach naja – Klassiker sterben nie wirklich aus.“

Ich drehte mich um und verlies einfach mal das Badezimmer – vielleicht hatte ich in meinem Zimmer mehr Ruhe und konnte mich auch mal anziehen. So langsam fühlte ich mich bisschen schamhaft. Ich betrat mein Zimmer und war nicht so wirklich überrascht: „Minerva – na warum überrascht mich das nicht?“ „Hm? Ach du meinst diesen Überfall?“ „Du bist nicht die erste heute.“ „Soso. Nun gut. Eigentlich wollte ich dir sagen, dass ich diese Nacht nicht da sein werde. Als musst du bisschen vorsichtig sein.“ „Okay – Aber eigentlich musst du dich nicht bei mir abmelden.“ „Das weiß ich doch. Aber es ist Walpurgisnacht – und – nun, da werde ich bisschen – abgelenkt sein.“

„Walpurgisnacht. Echt. Du machst da mit? Küsst du dem Teufel dann auch den Hintern und heiratest ihn?“ „Ach, das war früher so, heute sind auch wir in der Zukunft angekommen. Natürlich nicht. Der Teufel ist ein Ar….sehr unangenehmer Zeitgenosse – und stinken tut er auch – also seinen Hintern küsse ich bestimmt nicht. Allerdings sind seit paar Jahren auch Hexer zugelassen – und – ja. Ähm ich wollte dir nur sagen. Auf dem Brocken ist so was wie ein Funkloch – ich kann also nichts wahrnehmen – was hier so geschieht.“ „Komm, erzähl schon. Ist da ein bestimmter Hexer, auf den du es abgesehen hast? Ich hab ja gehört die Walpurgisnacht ist eine große Orgie.“ „Lissi! Schäm dich. Ich wusste gar nicht, dass du so ungehörig bist.“ „Waas? Man darf doch bisschen neugierig sein?“

„Das finde ich aber auch.“ Wir blickten beide ertappt hoch. Der Spiegel. „Mary. Schon wieder?“ „Genau das meinte ich. Ich werde nicht da sein um SIE“ dabei zeigte sie ihre Hand im Kreis drehend, auf Mary – „im Zaum zu halten.“ „Du musst mich nicht im Zaum halten – ich weiß mich zu benehmen. Ich will auch bisschen Spaß. Nimm mich mit auf dem Brocken.“ „Nur Hexen, keine Dämonen. Verschwinde.“ Mary tat wie ihr befohlen.

„Also sei Lieb und spiel nicht mit Mary. Sie ist hinterlistig.“  „Okay – vielleicht finde ich ja eine Lösung für ihr Problem.“ „Das glaube ich kaum. Da suchen schon lange andere nach. Also ich mach mich mal auf den Weg. Ich will nicht zu spät kommen.“ „Pass auf und verflieg dich nicht.“ Sie winkte mir koket zu und ich war ein bisschen neidisch. Ich könnte auch mal wieder einen ausgelassenen Abend gebrauchen.

Ich ging hinunter. Eigentlich hatte ich, nach diesem Start nicht so wirklich Lust. Obwohl ich Minerva ja mal einen ausgelassenen Abend gönnte, machte es mich bisschen traurig, dass ich keinen haben würde. In der Küche hörte ich Tumult. „Hei, was ist denn hier los?“ „Ein Zirkus, ein Zirkus ist in der Stadt.“ „Was, heute?“ „Jaaaa. Ein Zirkus.“ Amelia tanzte durch die Küche, was wirklich seltsam aussah, da sie teilweise immer wieder in den Küchenschränken verschwand. „Und was ist so besonderes an diesem Zirkus?“ Fragte ich erstaunt. Richard drehte sich auf dem Stuhl in meine Richtung. „Ein Zirkus.“ „Jaaaa? Das hab ich verstanden. Aber ein Zirkus ist doch nichts Außergewöhnliches.“ „Ach, jetzt sag es ihr schon, Richard.“ Er seufzte und funkelte Dracula an, der mit einem Glas Blut lässig an der Spüle lehnte und in die Dunkelheit hinaus sah. „Nun gut – es ist ein Underground Zirkus.“ „Underground?“ „herrjeh, sie versteht wieder mal gar nichts. Wen hat Ernestine nur hierher geschickt? Komm Kind, setz dich.“ Dracula klopfte auf den Stuhl neben sich, auf dem er mittlerweile Platz genommen hatte. Augenrollend und ein klein bisschen Schmollend, setzte ich mich und schaute ihn wie ein genervter Teenager an. „Also was ist das jetzt?“ Maulte ich. „Ein Underground Zirkus ist das was man als Freak Show kennt.“ Ich riss die Augen auf. „Freak Show. So aus Anfang 1900? Mit Missgeburten und geknechteten Menschen? So was?“ Betreten schaute mich Richard an und Dracula seufzte genervt. „Natürlich ist das, das was vermittelt wurde. Aber ein Underground Zirkus, der ist für uns da. Für die Geschöpfe der Nacht.“ Wie machte er das nur mit diesem dramatischen Echo, das sich manchmal unter seine Stimme mischte. Das verschaffte mir eine Gänsehaut.

„Hm – okay – das bedeutet?“ „Ach jeh. Frank, bitte schenk mir doch noch ein Glas dieses hervorragenden Tropfens ein. Diese Frau bringt mich zum Verzweifeln.“ Frank, ganz galant mit einem weißen Tuch über dem Unterarm geschlungen und einer Flasche roten Inhalts, trat an den Tisch, stolperte und schüttete den Halben Inhalt auf Dracula. Zum Glück nicht auf mich, Igitt….“Grrrr. Frank!“ „Tschuldigung.“ Murmelte dieser betroffen. „Wir gehen in den Zirkus, wir gehen in den Zirkus.“ Trällerte unterdessen Amelia weiter. „Hör zu, Lissi.“ Sprach Richard mich an. „Unsere Freunde haben nicht wirklich viel Auswahl am Ausgehen. Da gibt es Fasching und Halloween. Das war es. Aber so ab und zu kommt solch ein Kuriositäten Laden zu uns. Und da müssen sie einfach hingehen. Glaube mir. Du wirst es mir danken, wenn sie einen guten Abend haben, von dem sie noch ein paar Wochen zehren können. Wirklich, du musst mir glauben.“ Dabei sah er mir flehend, schon fast verzweifelt tief in die Augen. Als wolle er mich hypnotisieren. „Ja, ist okay. Ich hab ja nichts dagegen. Ihr seid ja vor mir auch dahin. Habt ihr geglaubt ich verbiete es?“ Die Gruppe blickte sich fragend an. „Ja.“ „Warum?“ „Weiß nicht, du wirkst so steif.“ „Waaaasss? Ich bin total locker.“ Ein Lachen erhob sich. Und verstummte sofort. „Ja, natürlich, total locker.“ Ich verzog das Gesicht und streckte ihnen die Zunge hinaus. Also bitte. Ich war wirklich locker. Meistens.

„Gut, wann gehen wir?“ Fragte ich. Amelia war aufgeregter als noch die ganze Zeit davor. Sie kam neben mich und drückte mir einen kalten Kuss auf die Wange. Oder sagen wir – sie versank in meiner Wange und dieses Gefühl war wirklich eklig. Sehr kalt und ich konnte ihre Gedanken fühlen. Sehr, sehr schräg. Natürlich war ich jetzt sehr neugierig, was wir denn in dieser Freak Show antreffen würden. „Hei, ich will mit. Ich bin auch ein Freak. Holt mich doch mal einer aus diesem verdammten Spiegel. Dracula? Ach ne – du siehst ja nix im Spiegel. Frank?“ Dieser blickte entsetzt zu mir. Ich beruhigte ihn mit einem sanften streicheln über den Arm. „Nicht, dann Amelia? Süße Amelia? Wir könnten viel Spaß haben. Tanzen, Haare flechten.“ „Oh, das klingt toll. Darf ich?“ „NEIN!“ Riefen Richard und ich. „Ach kommt, ihr seid Spielverderber. Richard – komm lass mich raus. Wir können auch miteinander spielen.“ Wie süß, Richard errötete und zog schnell die Stirn in kraus. „Auf keinen Fall. Bis wir dich entschärft haben, bleibst du im Spiegel. Und das sage ich hier jedem. Lasst sie bloß nicht raus. Verstanden?“ Alle nickten. Richard war selten so bestimmt. Sehr sexy.

„In einer halben Stunde geht es los. Treffen in der Halle.“ Richard ging hinaus und wir  anderen blickten uns an. Dann fuhren wir alle aus den Stühlen hoch und rannten in unsere Zimmer. Ich war mittlerweile so angesteckt von der Euphorie, ich würde doch noch was erleben heute.

Etwa dreißig Minuten später trafen wir uns in der Halle. Es waren alle da. Ich, Richard, Dracula, Morphi – ich glaube er hatte seine Binden entstaubt? Frank und seine angebetete Keya – unsere liebe Baumnymphe. Und unsere imaginären Freunde Leon der Chamäleonkrake und Waldemar der Hund.  „Wo ist Minerva? Ach, ja ich erinnere mich, Walpurgisnacht.“ Wir quetschten uns in den Transporter und Richard fuhr los. Viel rum gekommen war ich in diesem Städtchen noch nicht. Die Arbeiten am Haus hatten mich immer davon abgehalten. Sehr schade, denn es sah wirklich sehr gemütlich aus. Ich muss unbedingt mehr ausgehen, dachte ich.

Wir fuhren etwa eine Stunde und ich würde nie wieder heim finden. „Wann sind wir denn endlich da?“, fing ich an zu nörgeln. „Wenn wir da sind.“ Blaffte Richard zurück. Keine zehn Minuten später stellte er das Auto ab und stieg aus. Wir waren in einem Moor. „Ein Moor? Sehr zuverlässig. Beinhaltet die Freak Show auch paar Moorleichen, oder brauchen sie vielleicht noch welche, weswegen wir hier eingeladen wurden?“ „Haha. Sie kann ja witzig sein.“ Sagte Dracula und schupste mich beim Vorbeigehen an. Ich folgte ihm und die anderen mir. Nicht weit und wir standen vor einem Tor. „Parole?“ Echt eine Parole – waren wir in den Zwanzigern und wir gingen jetzt in einen verbotenen Club. Ich war so aufgeregt, das war so spannend. Dracula flüsterte dem Wächter etwas ins Ohr, dieser blickte uns an und öffnete die Tür. Wir gingen hinein und ich war sprachlos. Hinter dieser Tür befand sich ein Jahrmarkt. Ich befand mich in der Vergangenheit und fühlte mich wie ein Kind. Da war der starke Mann, die dicke Frau mit Bart, die Schlangenfrau, der Feuerschlucker, das Wolfsmädchen, alles was man jemals mit dieser Attraktion in Verbindung gebracht hatte. Und ihr werdet es nicht glauben: Es liefen Vampire, Mumien, Wertiere und viel andere Fabelwesen hier herum.

Dracula eröffnete das Wort: „ich würde sagen, jeder geht einfach mal los. Wir haben ja unterschiedliche Interessen. Treffen wir uns einfach irgendwann am Ausgang. Okay?“ und schon war er weg. Er hatte sich aufgelöst – eine kleine Säule aus Qualm war noch übrig. Ich blickte Richard an: „Das kann er auch….ach was ein Klischee dieser Vampir doch ist.“ „Willst du bei mir bleiben, ähm, oder machst du dich alleine auf den Weg?“ Fragte Richard mich. Ich hatte das Gefühl, er wollte lieber alleine sein. Ein Tête-à-Tête? „Nein, nein, gehe nur. Ich werde schon zurechtkommen.“ Ich winkte ihm und drehte mich schon um. Alles war schön in einem Kreis angeordnet – das war sooo gut. Ich fing einfach mal beim starken Mann an. Er hatte, wie man es aus alten Filmen kennt, sogar ein geringeltes Trikot und einen langen Schnauzbart. So ging ich weiter zur dicken, bärtigen Frau, zur Schlangenfrau und der Feuerschlucker, der sogar ganz niedlich aussah. Es gab sogar diese Frau-Mann Person, die eine Hälfte war eine Frau, wunderhübsch und die andere ein ansehnlicher Mann. Herrlich. Meine Runde endete an dem Zelt der Wahrsagerin.  Ich dachte mir: Ach komm Lissi, eine Wahrsagerin, hast du nicht schon genug an der Backe – eine Wahrsagerin? „Komm rein, hübsches Kind. Hab keine Angst. Es geschieht dir nichts.“ Ich blickte mich erstaunt um und trat ein.

Ein tolles Ambiente erwartete mich. In dunklen Rottönen hingen viele Tücher herunter. Es funkelten überall Sterne und an einem runden Tisch saß eine hübsche Frau mit einer Glaskugel. Sie war etwa in meinem Alter und wirklich rassig. Eine Sinti. Ihre dunklen Augen nahmen mich sofort gefangen. Bis sie den ersten Satz sagte: „Ich sehe, du hast Probleme?“ Okay – schon war der Zauber dahin. „Ja, wer nicht?“ „Stimmt – jeder hat Probleme. Entschuldige bitte Lissi, für diesen blöden Einstand.“ Ich riss die Augen auf und den Mund. „Woher ich deinen Namen weiß? Ich spreche mit Geistern.“ In diesem Moment tauchte Amelia im Hintergrund auf. „Hehe.“ „Na toll. Ihr wollt mich also veralbern. Toll.“ Aber lachen musste ich trotzdem. Die Frau war einfach zu sympathisch. „Aber jetzt mal ernsthaft. Du hast ein Problem. Und zwar mit Bloody Mary.“ „Amelia?“ „Nein, das weiß ich nicht von Amelia.“ Ich hob meine Augenbrauen und legte meinen Kopf gespannt in meine gefalteten Hände. „Weiter.“ Bat ich sie. „Bloody Mary ist gefährlich. Das weißt du. Sie ist eine geschundene Seele und will jeden für ihren Tod büßen lassen. Sie brauch…“ Eine theatralische Pause .“…August.“ „August?“ „Ja August.“ „Was ist ein August?“ „Na sie meint den Sommer, du Dummerchen.“ Zwitscherte Amelia  „Was den Monat? Was hat den der August mit Bloody Mary zu tun? Das versteh ich nicht.“ „Ach Amelia, nicht den Monat – den Dummen August.“ „Einen Clown?“ „Ja – einen Clown.“ „Das versteh ich immer noch nicht. Was soll denn ein Clown mit Bloody Mary zu tun haben?“ „Er wird sie zum Lachen bringen und es gibt nichts besseres, eine geschundene Seele zu heilen, als Lachen.“

„Natürlich – einen dummen August – und wo kann ich einen bestellen? Ich mein, man läuft ja nicht mehr so vielen Clowns über den Weg, seit Pennywise und Twisty haben die Kinder ja eher Angst vor Clowns.“ „Ja – ein seltsames Phänomen“ meinte die Wahrsagerin nachdenklich. „– aber wie der Zufall es will. Wir haben einen dummen August, der ein neues zu Hause sucht. Er hat sich mit dem weißen Clown verstritten und hat keine Lust mehr. Oder sagen wir so – er muss wohl hier weg, ist wohl wirklich hässlich geworden, zwischen den beiden. Also er bräuchte eine neue Unterkunft.“ „Na wie praktisch.“ Meinte ich. „Ja – das ist doch echt Schicksal, oder?“ Lachte die Sinti, deren Name Makayla war. „Ach bitte, Lissi. Ein Clown, das fehlt uns doch noch in unsere Mitte.“ „Meinst du? Als wenn ich nicht schon genug Spaß mit euch hätte.“ Antwortete ich sarkastisch.  „Das kann ich nicht alleine entscheiden, das muss die Gemeinschaft entscheiden. Ich frage sie und sag dir dann bescheid.“

Vor dem Zelt von Makayla nahm ich mir erst mal Amelia zur Brust. „Was soll das? Musst du jedem von uns erzählen?“ sie blickte mich etwas betrübt an. „Ich habe nichts erzählt – wir sind doch bekannt. Jeder weiß von uns und auch von dir. So was spricht sich in unserer Gemeinde einfach schnell rum. Jeder würde gerne bei uns wohnen. Wir sind so nett.“ Ich legte meinen Kopf schief. „So, nett also. Nun, schauen wir mal was das mit dem dummen August werden soll.“ Ich ging zum Treffpunkt. Einige waren schon versammelt. Nur Dracula und Richard fehlten noch. Beide ließen aber nicht lange auf sich warten. Und sie sahen etwas derangiert aus. Ich hob eine Augenbraue, worauf Richard wieder errötete und Dracula geheimnisvoll lächelte. Kurz erläuterte ich die Situation. „Ach ich weiß nicht. Ein Clown. Dann liegt überall Konfetti herum und wir bekommen ständig Wasser ins Gesicht gesprüht.“ Dracula schüttelte sich. Richard antwortete: „Aber anscheinend brauch er unsere Hilfe. Und erinnert euch, warum ihr bei uns seid.“ Betroffene Blicke. Ich schaute jedem ins Gesicht. Mein Kopf drehte sich hin und her – irgendwas passte nicht. Ein Gesicht war mir unbekannt. Ich schrak zurück. Ein rotgeschminktes Gesicht mit dicker Nase grinste mich an. „Hallo, ich bin August.“

ENDE

 

Bisher erschienen:

  1. Schreibkicks – die vererbte Zeitkapsel
  2. Schreibkicks – Weihnachstspezial – Die Sache mit dem Rentier
  3. Mach was…mit einer Festtags-Leckerei
  4. Schreibkicks – Märchen der guten Vorsätze
  5. Schreibkicks – Rückkehr der Freunde
  6. Schreibkicks – Die Welt bei Nacht mit einem Hausschuh.
  7. Schreibkicks – Im Spiegel lauert die Gefahr
Allgemein, Wochenrückblick

Wochenrückblick Geschichtszauberei 22.04.19-28.04.19

Trotz Urlaub befand und befinde ich mich noch immer in einer Schreibflaute – das ist ja eher ungewöhlich. Aber einen Text konnte ich doch noch veröffentlichen. Ein Endzeitszenario:

Writing Friday – Die Gefahr aus der Luft


Und hier die Themen für die kommende Woche


Die Themen für Writing Friday  für den Mai:

  • Du findest auf dem Dachboden eine alte Schreibmaschine, darin stecken noch beschriebene Blätter des Besitzers. Welche Geschichte verbirgt sich darauf? Berichte davon.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Jasmin hatte schon immer an Magie geglaubt, doch als sie dann tatsächlich sah wie…” beginnt. 
  • Dein Handy berichtet über deine Macken.
  • Anna betritt eine alte Villa am Ende der Stadt, sie wird sie jedoch nie wieder verlassen. Erzähle was passiert ist.
  • Schreibe eine Geschichte und flechte darin folgende Wörter mit ein: Marmelade, Fingerhut, Rosenranken, Himmelblau und Oma.

Das Thema für die Schreibkicks zum 01.05.19 lautet Clown


Beim Gemeinschaftsprojekt von  Die Pö und Herba gibt es auch ein neues Thema Mach was…mit Glück – bis zum 19.05.19


Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt bis zum 5. Mai 2019

Kartoffel
anzüglich
bevormunden.


Ich wünsche euch einen tollen Start in den Mai. Tanzt nicht zuviel

writing friday

Writing Friday – Die Gefahr aus der Luft

Wenigstens eine Geschichte wollte ich im April noch schreiben. Ich habe zwei Themen miteinander kombiniert, da sie perfekt zu meiner Geschichte passen für den Writing Friday passen.

Ich muss wieder mal eine obligatorische Warnung vorweg schicken…es kann ein bisschen eklig werden.


Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Luis konnte nicht aufhören und musste wieder…” beginnt

und

Schreibe das Ende einer Geschichte, dabei lautet der letzte Satz; Doch damit war es noch lange nicht beendet.

 

Luis konnte nicht aufhören und musste wieder aus dem Fenster starren. Er konnte nichts sehen. Sein Atem setzte immer wieder aus, er musste sich ständig daran erinnern, die Luft in seine Lungen einzuziehen. Er konnte nicht mehr anders. Er ging an die Tür. „Nein. Stopp, wenn du die Tür öffnest sind wir tot.“ Die Stimme kam aus der anderen Ecke des Zimmers. Eva saß dort im Dunkeln. Ihr Pullover war ihr zwei Nummern zu groß. Sie sah so verloren darin aus. „Aber wir müssen doch was machen.“ „Was willst du machen? Alle da draußen sind verloren. Nur die, die sich Unterschlupf suchen konnten, haben eine Chance zu überleben.“ Luis stampfte wie ein kleines Kind auf, das nicht bekam was es wollte und fing wieder an hin und her zu laufen. Keiner hielt ihn auf. Sie waren zu viert in dem Haus. Mit ihm und Eva befanden sich noch Chris und Cathy bei ihnen. Die beiden waren Kalkweiß im Gesicht und wippten ständig vor und zurück. Von ihnen war keine Hilfe zu erwarten. Luis stand wieder vor der Tür, aber er hielt seine Hände unten. Eva hatte Recht. Öffnete er die Tür, würden sie alle sterben.

Luis drehte sich zu Eva. „Meinst du Emma hat es geschafft?“ Sie zuckte mit den Schultern. „ Woher soll ich das wissen? Wenn sie schnell genug reagiert hat und sich irgendwo verstecken konnte – ja – dann wird sie es wohl geschafft haben. Aber ob wir sie je wieder finden? Das bezweifle ich im Moment.“  Luis nickte. Ja, Eva hatte Recht. Sollten sie jemals wieder heraus kommen, wäre es ein Wunder Emma wieder zu finden. Er konnte nur hoffen, dass sie lebte und es auch weiterhin überlebte. Noch konnten sie alle nicht wirklich sagen, was denn passiert war. Sie waren auf einer Uni Party. Das Semester war zu Ende und das sollte gehörig gefeiert werden. Viele würden für die Ferien im Ausland ein Praktikum machen. Luis war pleite – er würde arbeiten müssen. Von ihrer Clique war er der einzige, der keine reichen Eltern hatte. Alle anderen würden entweder verreisen, oder halt sich im Ausland präsentieren. Nach diesen Ferien sollte das letzte Semester starten. Luis war nicht gerade der beste Student. Er musste auch während des Semesters arbeiten. Da litten natürlich seine Leistungen. Aber er sah das ganz locker. Wenn es so weit war, würde er auch einen Job finden.

Das wird jetzt wohl mein geringstes Problem sein – einen Job finden.

Während sie tanzten und ihr Bier tranken gab es einen Knall und die Luft fing an zu summen. Etwas flog durch die Dunkelheit. Erst dachten alle es wäre Konfetti aus einer dementsprechenden Kanone. Nun, sie irrten sich. Das war kein Party Gag. Was war es?

Um sie herum flogen irgendwelche Insekten, die äußerst penetrant waren. Sie stachen und versuchten in Mund, Nase und Ohren einzudringen. Die Partygäste begannen zu schreien, um sich zu schlagen und zu rennen. Aber viele stolperten und wurden dabei einfach übertrampelt. Luis konnte Emma nicht sehen. Sie wollte drinnen Getränke holen. Er hatte keine Chance ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Die Massen drängten ihn einfach davon. Er konnte Personen auf dem Boden sehen, die seltsam zuckten. Als würden sie unter Elektroschock gesetzt werden. In manchen Ecken hatten sich schon Gruppen gesetzt, die nur noch halbherzig versuchten nach den Insekten zu schlagen. Ihre Gesichter waren angeschwollen. Wohl von den Stichen. Er wollte über einen Körper vor ihm springen. Nur blieb er wir angewurzelt stehen. Es war ein Mädchen, leicht bekleidet – ihr Bauch war frei. Wobei frei hier eine neue Bedeutung bekam. Er war offen. So wie es aussah von innen nach außen. Er wollte sich hinunterbeugen, als sich ein Schwarm Fliegen von ihm erhob, zurück blieb eine wuselnde Menge Maden. Schnell schnappte er sich sein Halstuch und band es vor Mund und Nase. „Nicht einatmen – verschließt eure Münder und Nasen. Sie fressen uns von innen auf.“ Keiner achtete auf ihn. Er rannte und da sah er Eva. Sie rannte an den Strand, der in Campusnähe war. Schnell hängte er sich hinten dran. Von der rechten Seite kamen noch Chris und Cathy. Ihr Ziel war eine der Strandhütten. Natürlich waren die meisten verschlossen. Aber viele hatten ihre Schlüssel unter der Matte oder auf dem Türrahmen versteckt.

Eva schloss mit zittrigen Fingern die Tür auf. Luis hielt den Atem an: Lass bloß diesen beschissenen Schlüssel nicht fallen, lass bloß nicht fallen. Sagte er sich ständig wie ein Mantra vor. Und dann klickte es. Schnell stießen sie die Tür auf und fielen fast polternd über die Schwelle. Chris schlug sie zu und lehnte sich schwer schnaufend dagegen. „Wir müssen die Ritze verschließen. Schaut euch nach Handtüchern, oder sonstigen brauchbaren Dingen um.“ Cathy fuchtelte aufgeregt mit ihren Händen hin und her und zeigte gleichzeitig in die verschiedenen Ecken.

Unorganisiert vielen sie durch die Hütte, öffneten Schränke mehrfach bevor sich vor ihnen ein Haufen Stoffe auftürmte. Es gab einen Wassereimer in den es geregnet hatte – das Wasser war schon etwas brackig, aber das störte Cathy nicht. Sie stopfte alles hinein und dann verschlossen sie mit den feuchten Handtüchern und Stoffen sämtliche Schlitze unter denen Licht hineinfiel. Die Fenster hatten solch altmodische Fensterläden, die man von nur durch das geöffnete Fenster verschließen konnte. Das kam natürlich nicht in Frage.

Eva schnappte sich die Tagesdecke von der Liege und versuchte sie über das Fenster zu hängen. Luis schüttelte die Starre ab und half ihr. An herausstehenden Nägeln ließ sich die Decke mehr schlecht als recht befestigen – aber die Sicht nach außen war wenigstens versperrt. Chris durchsuchte derweil die Hütte und warf alles nützlich Aussehnende in die Mitte. Flaschen mit Wasser, paar alte Energieriegel, Insektenspray. „Insektenspray – meint ihr die würden gegen diese Viecher helfen?“ Cathy klang hoffnungsvoll bei ihrer Frage. „Ich glaube nicht.“ Meinte Eva. „Es hilft kaum gegen die normalen Mücken – und das waren mal bestimmt keine normalen Mücken. Was war das?“ Chris drehte sich zu ihnen. „Das waren bestimmt im Labor gezüchtete Insekten – oder welche durch Umweltverschmutzung mutierte.“ „Und der Knall davor? Das waren bestimmt keine durch Umweltverschmutzung mutierten Insekten. Die kommen aus einem Labor. Und sie wurden auf uns Menschen los gelassen. Sie wollen uns doch eh dezimieren.“ „Oh man Luis, hör mit der Scheiss Verschwörungstheorie auf. Du gehst uns damit auf die Nerven. Warum sollte unsere Regierung so was machen?“ „Hallo – McFly jemand zu Hause? Schon mal was von Überbevölkerung gehört?“ Luis rollte mit den Augen und verzog sich schmollend.

„Egal was es war und woher es kommt. Habt ihr gesehen was sie machen?“ „War ja kaum zu übersehen. Sie fallen uns an und, was? Fressen uns von innen auf?“ „Ja.“ Kam die nüchterne Antwort von Luis. Er konnte nicht aufhören wieder und wieder ans Fenster zu gehen um hinter das Laken zu schauen.

Die anderen hatten sich zurückgezogen und warteten. Auf was? Auf den Tod? Auf ein Wunder?

Der Regen – wann hatte der Regen eingesetzt?

„Hei Leute – der Regen!“ „Was ist mit dem Scheiss Regen?“ Schnauzte Chris. „Regen, denkt mal nach. Bei Regen fliegen keine Insekten. Das ist unsere Chance hier raus zu kommen.“ Und wohin, du Genie?“

„Hast du eine bessere Idee?“ blaffte Luis Chris an. Dieser kam ebenfalls ans Fenster. Gemeinsam blickten die beiden hinaus. Durch den strömenden Regen war nichts zu erkennen. Noch nicht mal die Lichter vom Pier. „Wir müssen aufs Wasser.“ Sagte Eva. „Auf dem Wasser gibt es keine Insekten.“ Alle drehten sich zu ihr. „Ja, sie hat Recht. Aufs Wasser.“ „Was ist mit Emma?“ „Luis, es tut mir leid. Wir können sie nicht suchen. Es ist zu gefährlich.“ Luis schlug die Hände vor das Gesicht. Er konnte nicht ohne Emma gehen. Sie war sein Leben. „Geht voraus und sucht ein Boot. Ich versuche mein Glück und suche Emma. Spätestens wenn der Regen weniger wird, dann wartet nicht mehr auf mich. Okay?“ Chris wollte schon dagegen wettern, als Cathy sagte: „Ja gut. Es wäre schön, wenn das einer für mich machen würde.“ Dabei blickte sie finster in Richtung Chris. „Wir warten. Eine Stunde, oder wenn der Regen weniger wird.“

Vorsichtig schob Luis die nassen Handtücher von der Tür weg und öffnete sie einen Spalt. Durch den Regen war fast die Hand vor Augen nicht zu erkennen. Das einzige, das zu hören war, war das Rauschen des fallenden Wassers. Er schlich sich hinaus. Die anderen warteten paar Sekunden und folgten ihm. Sie sprachen nicht – ein Kopfnicken reichte und sie trennten sich.

Luis lief Richtung Campus und die anderen drei Richtung Pier. Überall lagen Leichen herum. Ihr Anblick war widerlich. Nur nicht stehen bleiben und genau gucken, sonst muss ich kotzen. Dachte Luis. Bewaffnet mit einer Fliegenklatsche, die er in der Hütte gefunden hatte, stieg er die Stufen zum Unigebäude hoch. Emma wollte was zu trinken holen. Er hoffte sie dort zu finden. Vorsichtig drückte er gegen die Tür. Sie war nicht verbarrikadiert. Ein Seufzer der Erleichterung entwich ihm. Leise ging er hinein und blickte sich um. Die Bar hatten sie in der Lobby aufgebaut. Aber Emma war nicht dort. Er hörte entferntes Summen und hielt die Luft an. Das Summen kam näher. Wild fuchtelte er mit der Fliegenklatsche um sich herum. „Platsch.“ Ein roter Fleck tauchte auf der Klatsche auf. „Ha, Drecksvieh, getroffen.“ Er ging nach rechts, dort waren die Toiletten. Schnell bewegte er sich auf die Türen zu. Sie waren verbarrikadiert. „Emma? Emma, bist du da drin?“ „Nein, Arschloch. Geh weiter, hier gibt es keine Emma.“ Er ging weiter und klopfte an mehreren Türen – immer dieselbe Reaktion, oder gar keine. Auch auf der anderen Seite des Ganges

Er wollte schon aufgeben. Die letzte Tür, dann hau ich ab. „Emma? Bist du da drin?“ „Luis? Luis, bist du das?“ Luis stand steif – das konnte nicht sein. „Emma. Ja ich bin es Luis. Geht es dir gut.“ „Gut wäre übertrieben, aber ich lebe.“ „Lass mich rein.“ Eine ihm unbekannte Stimme fauchte. „Auf keinen Fall. Wir wissen nicht, was da draußen ist.“ „Da ist nichts. Hier fliegt nichts.“ „Nein, wir machen diese Tür nicht auf.“ „Dann lasst sie wenigstens raus. Ich jage die Fliegern davon. „Nein, die Tür bleibt zu.“ „Hei, lass mich raus, du Penner. Verpiss dich von der Tür, sonst trete ich dir mal wohin.“ Luis hörte ein rumpeln und einen stöhnenden Schrei. Dann öffnete sich die Tür einen Spalt. Gerade so, dass Emma hinaus gelangte – sie wurde noch hinaus gestoßen, damit die Tür wieder zugeschlagen werden konnte.

Luis schloss sie in die Arme. Da begann das Summen wieder. Hektisch blickten sie sich um. Emma zeigte in eine Richtung. Da kam ein Schwarm Stechmücken. Luis fuchtelte nervös mit der Fliegenklatsche. Es klatschte eklig und das Summen wurde weniger. Außer Atem blickten sie sich hektisch um. „Wir müssen hier raus. Es regnet, da sind wir sicher.“ Sie sprinteten Richtung Ausgang. Hinter ihnen erhob sich ein grimmiges weiteres Brummen. Sie rissen die Tür auf und flüchteten in den Regen.

Emma blieb stehen und drehte sich um. Ihnen folgten keine Insekten. „Komm, wir müssen schnell zum Pier. Dort warten die anderen, dann fahren wir mit einem Boot aufs Wasser. Sie verstand und rannte Luis hinter her.

Am Pier konnte Luis schon das ausgesuchte Boot erkennen. Eva wartete und winkte schon heftig. Der Regen ließ langsam nach. Sie mussten sich beeilen. „Bloß nicht stolpern, Bloß nicht stolpern.“ flüsterte Emma. Chris löste schon das Tau und sie konnte Cathy erkennen wie sie mit dem Paddel versuchte sie vom Pier zu stoßen. „Schneller, komm schneller Emma.“ Seitenstechen machte sich bei Emma breit. Sie biss die Zähne zusammen. Nur noch paar Meter, dann wären sie in Sicherheit. Der Regen wurde immer weniger. „Emma, komm schon, ich kann sie hören, komm, komm.“ Sie stolperte und fiel. Oh nein, das war es. Luis drehte sich um rannte zurück und zerrte an ihr. Sie versuchte aufzustehen. Ungeschickt gelang es und Luis fuchtelte wieder mit seiner Fliegenklatsche um sie herum. Nur noch paar Meter, nur noch paar Zentimeter. Sie sprangen aufs Boot. Chris hatte den Motor angeschmissen und Cathy gab den letzten Stoß. Sie fuhren und ließen den Pier hinter sich. Sie hatten es geschafft.  Doch damit war es noch lange nicht beendet.

 

Wochenrückblick

Wochenrückblick 15.04.19-21.04.19

Obwohl ich jetzt schon eine Woche Urlaub habe, ist mein Kopf leer. Ich konnte im Urlaub immer schreiben…sehr seltsam. Wahrscheinlich bin ich so platt, das auch mein Gehirn mitsamt Ideen in Urlaub gegangen ist – Koffer gepackt und ab..

Aber ich will wenigstens noch mal zusammenfassen, bei welchen Aktionen wir uns kreativ austoben können.


Die Themen für Writing Friday  für den April:

  • Schreibe über die Gefühle deines Blogs.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Luis konnte nicht aufhören und musste wieder…” beginnt. 
  • Du hast die Chance; stelle dein absolutes Lieblings Buch in einer TV-Sendung vor!
  • Schreibe das Ende einer Geschichte, dabei lautet der letzte Satz; Doch damit war es noch lange nicht beendet.
  • Erstelle eine Pro und Contra Liste: “Wieso man mit Lesen beginnen sollte”, für jemanden, der nicht gerne liest.

Das Thema für die Schreibkicks zum 01.05.19 lautet Clown

Beim Gemeinschaftsprojekt von  Die Pö und Herba gibt es auch ein neues Thema Mach was…mit Glück – bis zum 19.05.19


Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt bis zum 5. Mai 2019

Kartoffel
anzüglich
bevormunden.


Und die neue Aktion von Alice Kreativ wie ihr wollt mit dem Wort Erinnerungen – bis zum 15.05.19 könnt ihr euch hier austoben.


Ich wünsche euch noch paar entspannte Ostertage

Wochenrückblick

Wochenrückblick Geschichtszauberei – 01.04.19-07.04.19

Ach ist das schön – die Sonne scheint zum Fenster herein, die Vögel zwitschern – jetzt fehlt nur noch die Muse, die einem Ideen ins Ohr flüstert.

Hier meine Woche:

Es gab bisschen Statistik.

Geschichtszauberei Quartalsrückblick 01.2019

Montagsrückblick Geschichtszauberei – März 2019


 

Und hier zwei Geschichten.

#Telling Pictures – Und wenn sie nicht gestorben sind, gibt es Hoffnung. Eine kleine Dystopie

Schreibkicks – Im Spiegel lauert die Gefahr Und die Lieblings WG hat einen neuen Gast


Dann noch einen Blick auf die anstehenden Themen

Die Themen für Writing Friday  für den April:

  • Schreibe über die Gefühle deines Blogs.
  • Schreibe eine Geschichte die mit dem Satz “Luis konnte nicht aufhören und musste wieder…” beginnt. 
  • Du hast die Chance; stelle dein absolutes Lieblings Buch in einer TV-Sendung vor!
  • Schreibe das Ende einer Geschichte, dabei lautet der letzte Satz; Doch damit war es noch lange nicht beendet.
  • Erstelle eine Pro und Contra Liste: “Wieso man mit Lesen beginnen sollte”, für jemanden, der nicht gerne liest.

Das Thema für die Schreibkicks zum 01.05.19 lautet Clown


Bei Christiane  werden 3 Begriffe in einen Text mit maximal 300 Worten verpackt – bis zum 21. April 2019 laufen folgende Worte

Tulpenzwiebel
kurzweilig
auferstehen.


Und die neue Aktion von Alice Kreativ wie ihr wollt mit dem Wort Beobachtungen noch bis zum 15.04.19


Und Alice hat noch eine neue Idee gestartet – Sie gibt uns einen Plot vor und wir können jederzeit eine Fortsetzung zu einem beliebigen Beitrag aus der Reihe geben. Es soll dann eine Art Geschichtsbaum mit verschiedenen möglichen Wegen einer Geschichte geben – das klingt spannend, aber auch schwierig. Da bin ich gespannt.


Corly hat noch paar Ideen für uns gefunden, die ich auch sehr interessant finde.

HIER gibt es viele Schreibideen. Schnappt euch was und legt los.


Ich wünsche euch eine tolle Woche.