Wochenrückblick

Wochenrückblick 11.09.17-17.09.17

Hallo ihr Lieben – wieder ist eine Woche um und der Herbst schüttelt kräftig an den Bäumen.

Kurz zu meinen Veröffentlichungen:

Neues gibt es leider nicht viel – aber immerhin, können wir wieder schöne 10 Sätze mit 3 interessanten Worten bilden. Eine schöne Übung und auch Reise zu den anderen. Schauen wir schnell bei Christiane vorbei. Die Worte sind:

Achtsamkeit
verwurschteln
rosa-grün.

Ach – jetzt wo die Tage dunkler und kühler werden, finden manche den Weg zum Backofen ich habe auf meinem Buchblog in dem Wochenrückblick am Ende einen kleinen Backtipp für Euch – ein leckerer Muffin mit einer Tasse irgendwas warmen – da purzeln die Ideen quasi von alleine zu Papier.

 

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Wochenrückblick

Wochenrückblick 04.09.17-10.09.17

Wieder ist eine Schreibwoche vorbei und ich habe fleissig getippt.

Dieses mal hatte ich zum 8. Wort während der Autofahrt meine Inspiration. Sehr ungünstig auf der Autobahn. Und ich habe versucht keinen anderen Gedanken ins Hirn zu lassen, bis ich rechts ran fahren konnte um mir schnell Notizen zu machen. Schon spannend wann man einen Geistesblitz hat.


Neues

Ich habe selbst noch nicht geschaut, was es neues gibt. Das machen wir schnell gemeinsam.

Christianes neue Worte sind dieses Mal: Knutschkugel, Verwandlung, Beichtstuhl. 

Das neue Projekt von Pö und Herba lautet Wolken. Egal wie ihr da kreativ werdet – ob schreiben, basteln, kochen, backen, fotografieren. Es soll auf jeden Fall Spas machen. Abschluss ist der 06.10.

Das neunte Wort von Projekt.TXT ist auch frei gegeben. Abgehen. Ok – das ist vielseitig verwendbar. Mal sehen was da so einfällt.

 

So das war es schon wieder von mir in dieser Woche. Ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag Abend.

Wochenrückblick

Wochenrückblick 28.08.17-03.09.17

Hallo ihr Lieben.

Wieder einmal zeige ich Euch kurz und knapp was ich diese Woche veröffentlicht habe:

Ich habe noch einen Entwurf eines neuen Schreib mir Themas und des achten Wort. Aber irgendwie komme ich nicht zum Überarbeiten. Grrr. Das nervt – aber ich bin echt total ausgelaugt. Die Arbeit ist zur Zeit sehr anstrengend.

Neue Schreibprojekte:

Sabi hat für den 1.10 das neue Wort: Herbstfarben.

Die Sommerpause der Etüden ist vorbei. Yeah – Es geht weiter bei Christiane. Die neuen Worte für 10 Sätze lauten: Heiligenschein, Frequenz, erleichtert.

So, dann haut rein in die Tasten.

Einen schönen – schreibintensiven – start in die neue Woche.

Wochenrückblick

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #7

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

Hier kommt ihr zu den anderen Teilen

Kapitel 3

Was bisher geschah:

Noch sind die beiden Freund unbedarft auf der Reise. Janis hatte noch ein Stell-dich-ein mit der Frau eines Wirten, das sie zur Flucht bewegte. Wann werden die ersten Hindernisse auftauchen?

Sie ritten einen Tag und eine Nacht, als sie an einer Waldhütte ankamen. Dort wollten sie nach einer Unterkunft fragen. Sie stiegen von den Pferden und liessen sie trinken und fressen. Sie hatten Ruhe mehr als verdient.

Arlo trat an die Tür und klopfte – aber niemand öffnete. Sie gingen um das Haus und im Garten stand eine wunderhübsche junge Frau und jätete Unkraut. Sie bemerkte sie anscheinend nicht.

Was die beiden aber nicht wussten. Das Haus gehörte einer Hexe und die junge Frau in dem Garten, war die Besitzerin dieses Hauses.

Arlo räusperte sich. “Entschuldigen sie junge Dame. Wir bräuchten ein Quartier um uns schlafen zu legen. Vielleicht noch eine Suppe und ein Bier. Wäre es in eurer Möglichkeit uns zu bewirten gegen gute Bezahlung?“

Sie stand auf und drehte sich zu den jungen Männern um. Sie war bezaubernd. Arlo vergass sofort warum sie überhaupt unterwegs waren und trat in den Garten um ihr den Korb abzunehmen. Aber Janis sah etwas hinter ihrem Gesicht – was war das? Er schob es auf die Übermüdung. Sie waren einfach zu lange ohne Pause unterwegs gewesen. Es passte ihm aber nicht, dass Arlo hier seinen klaren Verstand zu verlieren schien. Da musste er ein Auge drauf haben. Er sollte nicht die Mission aus den Augen verlieren. Mary war wichtig. Sehr wichtig. Nicht nur weil er sie wieder haben wollte – sondern auch für die Zukunft des Landes.

„Hallo ihr zwei. Natürlich könnt ihr bei mir nächtigen. Ich bekomme so selten Besuch hier in der Abgeschiedenheit, dass ich immer froh bin. Kommt nur rein, ich koche euch schnell eine Suppe und ihr könnt aus dem Fass Bier entnehmen. Dann erzählt mir doch wohin ihr unterwegs seid und was ihr schon erlebt habt. Ich bin immer begierig auf Geschichten und Abenteuer.

Sie traten in die dunkle Hütte. Sie war stark verräuchert durch glimmende Kräuter. Janis fühlte sich gleich entspannter. War aber auch skeptisch. Er vertraute der Frau nicht. Da war Vorsicht geboten.

Sie stellte ihnen die Suppe hin, und hörte ihren Erzählungen zu. Janis wurde auf einmal müde. Sehr müde. Der Becher mit dem Bier rutschte ihm aus der Hand und er kippte vom Hocker. Er konnte gerade noch sehen, wie die junge Frau Arlo zu ihrer Schlafstätte führte, dann war er ohnmächtig.

Als er wach wurde, sah er verschwommen, dass die Frau auf Arlo sass und sich mit ihm vergnügte. Sie war – was war das – sie war alt und hutzelig. Die Haut warf Falten wie ein alter Lederlappen. Das war die richtige Beschreibung. Sie musste uralt sein. Was war das für ein Zauber. Sie sass nackt auf Arlo und nun sah er auch, das Arlo mit Blut beschmiert war. Hatte sie ihn getötet, verletzt – oder einfach nur mit Blut verschmiert. Er musste unbedingt wach werden. Da stimmte was nicht mit dieser Frau. Mit dieser Szene. Er zog sich am Hocker hoch – versuchte kein Laut von sich zu geben. Dann suchte er nach seiner Waffe – verdammt, die hatten sie bei den Pferden gelassen. Wie unvernünftig.

Er sah sich um und entdeckte eine Keule – die musste ausreichen. Er hoffte, dass er genügend Kraft hätte um sie bewusstlos zu schlagen. Er schlich sich an das Paar heran und holte aus um zuzuschlagen. Aber in dem Moment drehte sich die Hexe um und versetzte ihm einen Stoß mit der Handfläche. Da er noch geschwächt war, stolperte er nach hinten und fiel fast. Er rappelte sich zusammen und griff wieder an. Arlo schien bewusstlos zu sein. Er hoffte es wenigstens. Janis kämpfte mit der alten Frau. Mit der nackten alten Frau. Das würde ihm noch einige Alpträume bescheren. Irgendwann schaffte er es sich rittlings auf sie zu setzen.

„Ah junger Hengst. Willst du auch von mir kosten. Deinem Freund hat es gefallen. Nicht mehr viel und er ist mein, für immer. Aber ich habe auch nichts gegen einen zweiten Geliebten einzuwenden. Komm lass mich dir zeigen, was ich so alles mit dir machen kann. Ich kann dich in den Himmel schicken.  Lass mich dir zeigen, was dein Freund schon erfüllendes erlebt hat.“ Lachte sie grässlich.

Janis musste sich schütteln. Eine Gänsehaut war ihm über den Rücken gelaufen. Er zog die Keule wieder an sich und schlug zu. Es knirschte eklig. Janis schaute zu der alten Frau – er hatte sie direkt ins Gesicht getroffen. Ihm wurde schlecht. Schnell stand er auf um sich draussen zu übergeben. Er holte tief Luft und ging wieder hinein. Er wusste nicht ob sie noch lebte. Aber sie bewegte sich nicht. Schnell ging er zu Arlo. Es war nicht zu fassen. Er lag da, mit einem dämlich, befriedigtem Grinsen. Janis schaute sich um und holte den Eimer Wasser. Diesen schüttete er dem Freund ins Gesicht. Arlo prustete und schnaufte.

„Was, was ist los Mann. Ich hab geschlafen und ungehörig geträumt. Aber so was von ungehörig. Jetzt weiss ich, warum du so gerne unter Frauen bist.“ „Du Idiot, das war kein Traum. Das war die Alte da am Boden. Sie muss eine Hexe sein und sie wollte dich zu ihrem Liebessklaven machen. Ich bin zum Glück rechtzeitig wach geworden.“  „Wo ist die junge hübsche – bei ihr wäre ich gerne Liebessklave geworden.“ Grinste Arlo dämlich. Janik rollte mit den Augen und schlug Arlo ins Gesicht. Arlo schaute ihn erschrocken an, dann auf die schrumpelige Hexe und auf seinen Körper. Dann dämmerte es ihm. Er stand schnell auf und suchte seine Hose. „Was machen wir mit ihr? Ist sie Tod?“ „Das weiss ich nicht. Ich habe ihr kräftig eins übergebraten. Aber ich weiss nicht ob sie tot ist. Wir müssen sie verbrennen. Sie ist eine böse Hexe. Sie wird und verfluchen. Fast hätte sie dich und vielleicht auch  mich verhext. Wir hätten unsere Mission vergessen und hätten hier als Sklaven gelebt. Und ich bezweifle, dass es immer ein schönes Leben gewesen wäre.“ „Oh Mann Janis. Wir können sie doch nicht einfach verbrennen.“ „Doch wir müssen. Schau ihr Ofen brennt. Wir schmeissen sie einfach dort hinein und dann hauen wir ab.“ „Oh – damit werden wir leben müssen.“ „Besser damit, als hier als Sklave, glaub mir.“

Sie fesselten die Hexe, öffneten die Ofentür und schoben die Hexe in den Ofen.  Beide standen verstört davor und ihnen flossen die Tränen über die Wange. Eine solche Tat ging nicht einfach so spurlos an ihnen vorbei. Sie wussten, dass dies Narben auf ihren Seelen hinterlassen würde.

Sie verliessen die Hütte, gingen an den Fluss um sich zu waschen. Sie schwiegen. Keiner wollte etwas sagen. Düstere Gedanken hingen ihnen nach.

Janis schaute nach dem Splitter – er war weg. Und er erinnerte sich, dass ihm sein Vater gesagt hatte, dass schlechte Entscheidungen ihnen auch Steine in den Weg legen würden. Das war wohl damit gemeint. Der Mord an der Hexe, würde sie zurück werfen. Der Splitter war erst mal verschwunden.

Fortsetzung folgt

Wochenrückblick

Wochenrückblick 21.08.17-27.08.17

Hallo ihr Lieben.

Nur kurz vor Schluss einen Blick auf meine Schreibwoche.

Zum Schreiben komme ich zur Zeit nicht so – habe es mir aber nicht nehmen lassen Christianes Double und Tribble Drabble zu schreiben. Das sind schöne Schreibübungen, die ich immer geniesse zu schreiben.

Neue Schreibaktionen:

Sind mir diese Woche keine aufgefallen – bin aber auch stark im Rückstand den Reader abzuarbeiten.

Bei Christiane könnt ihr noch bei dem Etüdesommerpausenintermezzo mitmachen. Die Sommerpause der Etüden geht bald zu Ende. Das Intermezzo hat total Spass gemacht und nächste Woche werde ich noch den anderen einen Besuch abstatten.

Schreibkicks – Das Thema für den 01.09.2017 lautet: Sommerausklang. Was fällt Euch dazu ein? Mir noch nichts. Aber manchmal schreibt man ja unter Druck besser. Also schreibe ich wohl erst am 31.08 um 23:50 (bisschen Zeit brauche ich ja)

 

Ich wünsche euch eine schöne Schreibwoche.

Eure Rina

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Etüdensommerpausenintermezzo 2 – es drabbelt! Tribble Drabble

2017_33_drabblemezzo_3Es geht zum Ende mit den Drabbles, die Christiane uns gestellt hat – war nicht einfach. Aber immer wieder eine Herausforderung.

Und weil es so schön ist –  den Tribble-Drabble als Fortsetzung zum Drabble und Double Drabble

Triple-Drabble: Bringt diese 5 Wörter in 300 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 300 Wörter, keins mehr, keins weniger.

  • Flaschenpost
  • Trübsal
  • Sonnenblume
  • Schokokeks
  • Pflaster

Moe schaute an sich hinunter – Verdammt, dass passiert wenn man unbekannte Substanzen schluckt. War das eine Droge. Eine Flaschenpost-Droge? Moe schaute an sich hinunter. Er konnte sechs behaarte Beine sehen. Sehr dünne Beine. Er bewegte sich vorsichtig an den Rand der Sonnenblume und schaute hinunter. Da unten lag sein Pflaster, das er sich auf das geschrammte Knie geklebt hatte. Da lag es – wie eine Markierung  – Hier geht es zu deinem alten Leben aber erinnere dich an dein Trübsal. Er sah den Zettel, in dem die Samen eingeschlagen waren. Hier oben. Magie? Denn irgendwas musste es ja geben. Er träumte ja nicht, oder doch? Der Zettel lag auf der Rückseite. Die Sonne liess eine unsichtbare Schrift erscheinen. Lieber Samenfutterer. Du hast die Chance ein anderes Leben zu nutzen. Warum bist Du geworden, was du jetzt bist? Die Samen sind natürlich verzaubert – das dürftest Du erkannt haben. Sie sind in der Lage dein Selbstbewusstsein zu erspüren. Sie erkannten – in Deinem Fall – Deine Stärke und deine Gefühl klein zu sein. Das hat das Universum verwendet und dir dein neues Leben gegeben. Moe erinnerte sich. Immer wenn sein Vater ihn runter machte, was er doch für ein Schwächling sei und seine Mutter versuchte ihre Blutergüsse zu überschminken. Immer wenn er sich klein fühlte, weil er seine Mutter nicht beschützen konnte. Jetzt war es zu spät – er war alleine mit seinem Vater. Nicht schlimm. Denn sie war eh nie auf seiner Seite.  Er konnte sehen – weit sehen. Und er sah noch andere wie ihn. Alle wirkten etwas desorientiert. Gab es noch mehr verwandelte? Anscheinend. Er wollte sich kurz setzen und den Sonnenuntergang bewundern. Morgen würde er ein neues Leben starten mit einer neuen Familie. Moe drehte sich um. Wie kam der Schokokeks auf die Blume? Natürlich – ich bin eine Ameise. Und endlich entspannte er.

ENDE

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Etüdensommerpausenintermezzo 2 – es drabbelt! Double Drabble

Inspiriert von Christiane wird mein Drabble – Double Drabble  – Tribble Drabble eine Fortsetzung. Nicht einfach – aber geht. Hier könnt ihr das Drabble noch mal lesen.

Double-Drabble: Bringt diese 4 Wörter in 200 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 200 Wörter, keins mehr, keins weniger.

  • Flaschenpost
  • Trübsal
  • Sonnenblume
  • Schokokeks

Er – nennen  wir ihn Moe,  hatte die Samen aus der Flaschenpost gekippt und hielt sie in seiner Hand. Unsicher schob er die leere Hand in seine Jackentasche. Da spürte er den Schokokeks, den er am Morgen aus der Keksdose stibitzt hatte. Seine Mutter mochte es nicht, wenn er die Kekse in die Tasche steckte  – das gab immer Schokoflecken, die nicht herausgingen. Das gab meist auch richtig ärger mit Schreien und Hausarrest. Sein Trübsal wurde von der Sonne vertrieben.  Es schluckte die Samen – warum nicht. Er hatte nichts zu verlieren. Seine Eltern würden ihn eh nicht vermissen. Ein Maul weniger zu stopfen. Das sagte sein Vater immer, wenn er mit Moe schimpfte und drohte ihn weg zu geben. Dann legte er sich unter seine Lieblings Sonnenblume. Von unten sah sie einfach klasse aus. Fast wie ein Sonnenschirm. So gross war ihr Kopf. Er schlief ein und träumte seltsam. Alles um ihn herum war so gross. Und er sass auf dem Stengel der Sonnenblume und lief hinauf. Oben angekommen setzte er sich auf den flaumigen pelzigen Hut. Die Welt von soweit oben zu sehen. Beeindruckend. Er war so klein. Was war geschehen, nach dem er die Samen schluckte? Er wurde verwandelt!

Fortsetzung folgt