Wochenrückblick

Wochenrückblick 07.08.17-13.08.17

Hallo ihr lieben – diese Woche war es hier wirklich ruhig. Ich habe nur eine Fortsetzung meiner Geschichte für Euch.

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #5 hier geht es auch endlich weiter. Die Befreiung von Mariy startet langsam.

Irgendwie kam nicht mehr aus mir heraus.

Schauen wir noch schnell auf die Neuigkeiten.

So ganz wirklich Sommerpause kann die liebe Christiane doch nicht halten 😉 Sehr zu  meiner Freude, gibt sie uns doch noch paar kreative Aufgaben. Es geht in die nächste Runde Etüdensommerpausenintermezzo. Dieses mal drabbelt es. Drabble, Double-Drabble und super klingt doch Triple-Drabble

Drabble: Bringt diese 3 Wörter in 100 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 100 Wörter, keins mehr, keins weniger.

Flaschenpost
Trübsal
Sonnenblume.

Double-Drabble: Bringt diese 4 Wörter in 200 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 200 Wörter, keins mehr, keins weniger.

Flaschenpost
Trübsal
Sonnenblume
Schokokeks.

Triple-Drabble: Bringt diese 5 Wörter in 300 Wörtern (gezählt ohne Überschrift) unter. 300 Wörter, keins mehr, keins weniger.

Flaschenpost
Trübsal
Sonnenblume
Schokokeks
Pflaster.

Dann mal ran an die Tastatur. Das wird bestimmt wieder witzig. Ich freu mich drauf. Wir haben zwei Wochen Zeit uns auch mehrmals auszutoben.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche.

 

Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #5

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

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Kapitel 3

Was bisher geschah:

Abraham begab sich noch einmal zum Orakel. Dort erfuhr er, dass die beiden Freunde alleine ihre Aufgaben meistern müssen. Keine Armee darf sie zum Schutz begleiten.


Abraham betrat seine Stallungen und gab Anweisungen, die Pferde vorzubereiten zu lassen. Dann ging er rasch in sein Haus, in dem Annet und Janis schon ungeduldig warteten.

„Abraham, da bist du ja endlich. Ich war schon in Sorge. Los, erzähl uns was das Orakel erzählt hat.“

„Lass mich erst mal zu Atem kommen und setzen. Es wird eine schwierige Herausforderung für Janis und Arlo werden. Sie dürfen keine unserer Armeen mitnehmen und sind auf Hilfe von Unterwegs angewiesen. Das wichtigste aber ist – und hör genau zu, Janis – ihr müsst die Herausforderungen auch korrekt bewältigen. Wenn ihr sie richtig bewältigt, kommt ihr voran, wenn ihr irgendwo scheitert, oder etwas falsch löst, werdet ihr behindert.“

„Das ist absolut kein Problem für uns Vater. Wir werden das schon schaffen. Ich glaube fest daran. Es gilt Mary zu befreien. Und ob es mir gefällt oder nicht, Arlo zur Frau zu geben. Damit  unser Königreich endlich wieder friedlich und frei ist.“

„Das sind tolle Worte mein Sohn. Aber unterschätze nicht die böse Königin. Sie wird es euch nicht leicht machen. Und noch etwas. Das nur dich betrifft. Das Orakel konnte keine Einzelheiten nennen. Aber irgendwas wird direkt dein Leben betreffen. Eine Entscheidung, oder ein Vorfall, der entscheidet, ob du diese Mission überleben wirst. Ich weiss nicht was es sein könnte, und ich weiss auch nicht wie leicht du es erkennen wirst. Versprich mir nur, dass du für alles offen sein wirst. Für Hilfe, oder wenn du jemanden helfen musst. Egal was, versprich mir, dass du alles daran setzen wirst lebend wieder heim zu kommen.“

„Aber Vater – seit jeher denke ich, ich werde nicht lebend daraus hervor kommen. Meine oberste Priorität gilt Mary. Alles andere ist sekundär. Bitte, bitte nimm mir dieses Versprechen nicht ab. Ich werde mich immer als erstes für Mary entscheiden.“

Annet schluchzte und hielt sich die Hand vor den Mund. Dann kam sie und nahm Janis in den Arm. „Mein Lieber – versuch einfach auf dein Herzen zu hören. Du bist ein guter junger Mann. Du wirst das ganze schon meistern. Ich vertraue auf dich und deine Entscheidungen. Du und Arlo, ihr werdet Mary retten. Ich weiss das ganz sicher.“

Er nahm Annet und seinen Vater fest in die Arme. Einige Minuten blieben sie so stehen, jeder in seinen Gedanken versunken. Janis löste sich und lies seine Eltern stehen. Es tat ihm im Herzen leid. Er würde sie vielleicht nie wieder sehen. Was das Orakel ihm weissagte, nahm er nicht für voll. Er hatte einzig und allein Marys Schicksal vor Augen. Und das Vernichten der bösen Königin, die sie so lange gefangen gehalten hatte. Fern von ihrer Familie.

Tief in seinem Inneren hörte er eine Stimme: „Verliere dich nicht in deinem Hass, folge deiner Bestimmung  – alles andere wird sich aus deinen Taten ergeben.“ Es war für ihn nichts ungewöhnliches, solche Stimmen zu hören – in der Vergangenheit hatte er immer wieder solche Eingebungen. Er war sogar der Meinung, dass sie der Grund waren, warum er überhaupt noch lebte. Er war kein Kind von Traurigkeit. Er war nie einem Zwist oder Kampf aus dem Weg gegangen. Er wusste, irgendwann wird er diese Fähigkeiten brauchen. Er hatte immer das Gefühl, als würde eine Macht ihre Hand über ihn halten um ihn zu beschützen. Darauf hoffte er auch auf ihrer Mission.

Kapitel 4

In der Zwischenzeit hatte Arlo seinen Traum. Er war plötzlich so müde geworden, dass er es gerade so auf sein Lager schaffte. Er fiel um und schlief sofort ein.

Er träumte er wäre unterwegs und ein Lied hätte ihn gelockt.

Er kam an einen Fluss. Dort sass ein Mädchen.

Sie war schlank und durchschnittlich gross. Ihr langes Haar war aschblond.

Ihre Augenfarbe konnte er noch nicht sehen. Er ging näher und verlor sich in ihren grossen braunen Augen, die ihn neugierig aber auch verschreckt ansahen.

„Hallo, bitte erschrecke nicht – ich bin Arlo, wie ist dein Name? Wo kommst du her? Oder, ich sollte besser fragen – Wo bin ich?“

„Hallo Arlo, ich bin Mary. Du träumst. Du bist in deinem Traum. Aber ich weiss nicht warum ich in deinem Traum bin.“

Die Szene veränderte sich. Es wurde dunkel. Wolken zogen auf. Es wurde windig. Marys dünnes Kleid wurde hin und hergerissen. Arlo wollte ihr seine Jacke umlegen, aber sie wurde ihm aus der Hand gerissen. Das Wasser des Flusses wurde hart – silbrig und dunkle Schatten traten hervor. Sie zogen Mary an den Armen von ihm fort. Er wollte folgen, aber eine unsichtbare Wand verhinderte dies.

Arlo schrak auf aus seinem Traum. Er war Schweiß gebadet und orientierungslos. Das einzige was er wahrnahm, war der Gedanke an Mary. Er musste sie retten. Er wusste sie existierte und war in Gefahr. Er musste sie einfach finden, denn sein Herz hatte er bei ihr gelassen.

Fortsetzung folgt

Wochenrückblick

Wochenrückblick 31.07.17-06.08.17

Hallo ihr Lieben – wieder ist eine Woche einfach so verpufft.

Schauen wir einfach schnell, was ich so veröffentlicht habe.

Christiane hat zwar die Etüden in die grosse Sommerpause geschickt – aber nicht ohne uns vorher noch ein nettes Abschiedsgeschenk zu hinterlassen. 10 Worte in einen Text vereinen. Schaut einfach mal rein, was ich so schreibe, wenn ich jeh unterbrochen werde. 😉 Etüdensommerpausenintermezzo

Die Schreibkicks waren dran – Party unter Vollmond. Bei mir treffen sich die Monster aus der Vergangenheit und beschweren sich über die heutigen Zustände. Schreibkicks – Strandparty unter Vollmond – Sehnsuchtsvolle Erinnerungen.

Es geht auch weiter in meiner Fantasy Geschichte. Begleitet Janis bei dem Versuch seine Schwester zu retten.

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #4


 

Durch die Sommerpausen wird es etwas ruhiger bei den Schreibaktionen

Sabi  hat das neue Thema für den 1. September bekanntgegeben. Sommerausklang

Projekt.TXT hat das 8. Wort bekannt gegeben. GLÜCK

Jettes Schreib-mit-mir-Reihe pausiert erstmal – bis der Ideenpool wieder gefüllt ist. Aber bei mittlerweile 51 Szenarien wird man noch genügend finden. Ich schreibe immer noch was über ein Gefängnis – hänge aber hier gerade in den Seilen. :-/. Dafür hat Jette sich aber auch was einfallen lassen – eine Art Rollenspiel. Sie gibt einen Text und mehrere Entscheidungen – das Thema, das gewählt wird entscheidet dann den weiteren Verlauf. Schöne Idee.

 

Das war es wieder von mir – ich wünsche Euch eine Ideenvolle Woche. Eure Rina

 

Geschichtenzauber

Schreib mit mir Teil 4 – Das Königreich im Spiegel #4

Den Start der Geschichte findet ihr HIER

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Kapitel 2

Was bisher geschah:

Janis und sein bester Freund Arlo geniessen noch ihr Leben – es sind zehn Jahre seit der Entführung vergangen. Jetzt endlich ist das Zeichen zum Start der Rettung erschienen. Wie werden die Freunde das meistern?


Abraham und Annet waren gerade dabei sich für das Bett zu bereiten, als es stürmisch an ihrer Tür klopfte. Abraham schaute verwirrt und achtsam zu Annet. Er ging zu Tür, als sich Janis auch schon ungeduldig meldete.

„Vater – schnell öffne die Tür. Ich habe Neuigkeiten.“

„Janis – um Himmelswillen. Was ist denn los, beruhige dich erst mal. Setzt dich und erzähl in Ruhe.“

„Ja – natürlich – ich wollte euch nicht erschrecken. Aber der Splitter ist aufgetaucht.“ Und er erzählte ihnen alles, was vorgefallen war – Details über ihre Zeche ließ er aus. Sie mussten ja nicht alles wissen.

„Es ist also endlich soweit – wir werden endlich Mary befreien. Meine Gebete wurden endlich erhört. Endlich. Ich muss sehen, wie wir vorgehen. Ich muss noch  mal zum Orakel. Und ach ja das auch noch…“ Er verließ den Raum und sie hörten ihn immer noch vor sich hinmurmeln.

„Annet – ich kann es nicht glauben, endlich ist es soweit. Nach zehn Jahren. Mein kleiner Stern. Ich will sie finden und nie wieder los lassen. Sie fehlt mir so unendlich. Es ist wie ein Teil, der mir heraus geschnitten wurde.“

„Ach Janis. Wenn sie nur schon wieder hier wäre. Wer weiss was sie alles aushalten musste. Ich hoffe ihr geht es gut.“

Die Tür ging wieder auf und der Vater kam immer noch murmelnd rein. „Ich muss mich erst mal anziehen, dann werde ich gleich das Orakel aufsuchen. Ich bin total neben mir.“

**

„Abraham, das ist aber schön, dass du mich besuchen kommst. Was kann ich für dich tun?“

„Der Splitter,  er ist endlich aufgetaucht. Janis und Arlo können los um Mary zu retten. Du musst mir sagen wie viel Männer ich ihnen mit geben kann und was sonst noch so zu erledigen ist.“

„Ach Abraham, erst mal muss der junge Arlo einen Traum von Mary haben. Er wird sich in sie verlieben und einen unwiderstehlichen Drang verspüren sie zu suchen. Dann müssen sie die Königin täuschen. Das wird nicht so schwer, die beiden sind ja eh ständig unterwegs. Allerding würde das schwieriger werden, wenn du ihnen eine Armee mitgibst. Lass mich die Knochen befragen. Setz dich,  trink ein Bier.“

Das Orakel war ein Mann unbestimmten Alters. Manche sagten, er wäre unsterblich. Er habe schon ewig sein Zelt hier aufgebaut. Sein Gesicht hatte etwas Vogelartiges. Aber seine Augen waren schauten einen immer freundlich an. Man konnte seine Kinder nicht mit ihm Angst machen, er liebte Kinder und spielte immer wenn er konnte mit ihnen. Sie liebten seine Geschichten, die er ihnen immer erzählte.

Als er wieder kam, hatte er einen kleinen Lederbeutel  in der Hand, den er hoch warf und wieder auffing. Er setzte sich wieder zu Abraham und zündete eine Kerze an. Dann sang er leise vor sich hin und warf den Inhalt des Beutels auf den Tisch. Es waren Vogelknochen und welche von kleinen Säugern, soviel konnte Abraham erkennen. Er hielt die Luft an und wartete auf die Weissagung.

„Nun höre, was die Knochen zu sagen haben. Mary ist in Gefangenschaft. Um sie herum dunkle Schatten, die sie bewachen. Sie ist in einem seltsamen Raum. Das kann ich nicht richtig erkennen. Irgendwas reflektiert dort. Janis und Arlo sind bestimmt sie zu retten. Aber ohne weiter Hilfe einer Armee. Unterwegs werden sie auf Hilfe treffen. Aber gerade Janis muss genau achten auf die Zeichen. Er muss die Zeichen für sein Leben erkennen. Wenn er die Missachtet, wird diese Mission für ihn nicht mit dem Leben ausgehen. Mir ist es aber nicht gestattet Hinweise zu geben. Das muss Janis selbst erkennen. Ob die Mission erfolgreich sein wird hängt von mehreren Faktoren ab. Die beiden haben paar kleine Schwierigkeiten zu bewältigen und je nachdem wie sie, die Probleme lösen kommen sie voran, oder werden zurückfallen. Das Schicksal spielt mit ihnen.“

„Orakel – ich habe mir besseres erhofft. Aber so ist das Schicksal. Aber ich vertraue fest darauf, dass die zwei das bewältigen. Es ist ihre Bestimmung und die Schicksalsgöttin wird sie mögen.“

„Das vielleicht – aber es gibt da die böse Königin, es wird ihr nicht lange verborgen bleiben, dass ES beginnt. Also ich hoffe,  die zwei sind gut ausgebildet. Wenn sie es nicht schaffen, wird das Königreich in ewiger Verdammnis und Dunkelheit leben. Das ist die einzige Chance. Sie dürfen es nicht vermasseln. Mach ihnen das klar.“

„Nun – wenn ich ihnen diesen Druck ausrichte – da werden sie stark motiviert sein. Nichts desto trotz. Ich danke dir, Orakel. Bete zu den Göttern, dass unsere zwei Helden das schaffen.

Fortsetzung folgt

Geschichtenzauber

Etüdensommerpausenintermezzo

Die Etüden gehen jetzt erstmal in Sommerpause – aber damit der Entzug nicht zu derb wird, lädt uns Christiane zu einem Etüdensommerpausenintermezzo ein. Dazu hat sie uns paar sommerliche Wortspenden entlockt, von denen sie 8 auswählte. 1 noch von ihr selbst und 1 von Herrn Illustrator. Und auf jeden Fall soll Regen eine Rolle spielen.

Die Wörter in alphabetischer Reihenfolge:

Badelatschen
Hitzefrei
Höhenfeuer
Liegestuhl
Qualle
Qualm
Schwimmflügel
Sommersprossen
Ventilator
Wassermaler


Heute morgen auf der Arbeit – ich schätze so gegen 7:00 Uhr – fiel mir mein erster Satz zu dem Intermezzo ein. Mangels Schmierzettel schnappte ich  mir eine leere Kleberolle und schrieb schnell darauf. Bis ich dann zum Handy greifen konnte um die Idee einzutippen. Also fing ich an zu schreiben – schaut, was daraus wurde, als ich jeh unsensibel unterbrochen wurde.


Sanft prasselt der Regen auf ihre erhitzte Haut.  Die Badelatschen machten leise flap, flap, flap als sie versuchte mit ihrem Liegestuhl, den sie schwer mit sich schleppte, einen schönen Platz in der Einöde zu finden.

„Hm – was machst du?“

Etwas grummelig. „Hä?“ antworte ich, aus der Konzentration gerissen. „Ich überlege gerade was ich für eine Geschichte schreibe.“ Kommt leicht genervt die Antwort von mir.

Mein Mann sagt: „Wir gehen jetzt essen. Schreib DAS auf.“

„Ok. Wir gehen jetzt essen. Dann schreibe ich halt: Da wir heute hitzefrei haben, liege ich im Liegestuhl und habe die Füsse im Wasser. Die Badeschlappen kleben an meinen Sohlen. Die Schwimmflügel kratzen mich in den Achseln und die Quallen zerstechen mir die Beine. Die Wassermaler sitzen im Pool, statt die Wände zu streichen, tupfen sie  Sommersprossen, in das Wasser.  Der Qualm vom Grill brennt in meinen Augen und der Ventilator schafft es nicht Abkühlung zu erzeugen. Das Einzige auf das ich mich jetzt noch freue ist das Höhenfeuer. Das aufgeschichtete Holz wird entzündet und das trockene Holz knackt freundlich vor sich hin. Während ich am Rand sitze und mich über diesen beruhigenden Anblick freue. Und natürlich fängt es gerade an zu regnen und das Feuer wird gelöscht.

Das kommt dabei heraus, wenn ich mich von meinem Mann aus der Konzentration reißen lasse.  😉

Allgemein, Geschichtenzauber

Schreibkicks – Strandparty unter Vollmond – Sehnsuchtsvolle Erinnerungen.

Schreibkicks-blau1Schreibkicks. Hier wird von Sabine immer zum 1. des Monats ein neues Thema bekannt gegeben, dass dann am folgenden 1. des kommenden Monats auf seinem Blog gepostet wird.

Für den 01.08.17 ist das Thema: Strandparty unter Vollmond.

Mit dabei sind:

Das Thema für den 1. September lautet: Sommerausklang

Kommt, redet und feiert mit meinen Gästen.


„Ach wisst ihr – heute ist irgendwie alles anders. Ich erinnere mich noch an wilde Partys am Strand unter dem Wolfsmond. Wir waren so ausgelassen und wir konnten aber so was von feiern. Das ist alles irgendwie abhandengekommen. Ich weiss auch nicht. Keiner hat mehr so richtig Lust zu feiern. Wo sind nur die guten alten Zeiten hin?“ D. stand am Strand – direkt neben dem Feuer und hielt sein Glas mit roter Flüssigkeit in der Hand.

„Ach D. wem sagst du das. Früher konnten wir ausgelassen feiern. Es gab ja auch nicht viele Städte in der Nähe – ist ja alles jetzt so zugepflastert. Man hat ja kaum Luft zum Atmen.“ Sagte W.

„Ja – da hast du sowas von Recht. Früher konnte ich von meinem Schloss aus über die Wälder schauen und sah was? Wälder. Jetzt – Häuser. Hochhäuser und so hässlich. Und die Nahrung. Ich weiss nicht. Früher gab es gescheites und nahrhaftes Essen. Nicht regelmässig Fleisch, aber wenn dann alles echt und nicht künstlich erzeugt. Heute – alles Vegan, ohne Gluten, ohne Milch  – Was soll denn da aus dem Blut werden?“ sagte D.

„Nicht nur das Blut – auch das Fleisch ist  nicht mehr, dass was es war. Es stecken mehr Ersatzpolster unter der Haut als Fleisch. Wenn man da mal kräftig in den Po beisst, platzt so ein Kissen und ich kann euch sagen – es schmeckt einfach widerlich. Und nicht, dass die Frauen da richtig ängstlich sind. Nein! Sie sind wahrlich angepisst, weil man eines der teuren Implantate zerfetzt hat. Nein, nein, nein. Das sind schlimme Zeiten für uns.“ L. schüttelte empört den Kopf.

Z. schlurfte zu der Gruppe und stellte sich gemütlich hinzu. „Oh Mann – Z. Du stinkst vielleicht, was hast du denn gegessen?“ „Na das übliche. Gehirnfutter. Aber ich kann euch sagen. Heute schmeckt das irgendwie auch nicht mehr. Früher hat man da reingebissen und es spritzte einem leckerer Saft in den Mund – heute ist das trocken wie eine Reiswaffel. Ich glaube es liegt daran, dass sie nicht mehr denken müssen. Die Medien, die Handys – alles wird vordiktiert. Hier muss doch keiner mehr ans überleben denken. Das lässt das Gehirn vertrocknen. So schmeckt es auch. Bäh. Und nahrhaft ist das auch nicht – wie Luft – ich bin nur hungrig.“

Dä. Begab sich ebenfalls zu der Diskussion. „Hei Leute, was ist das den für eine lahme Strandparty. Ich komme von soweit unten um einmal im Jahr Spass zu haben, da steht ihr alle um das Feuer herum und blast Trübsal. Herrjeh – da hätte ich unten aber mehr Spass gehabt. Was gibt es denn so bedrückendes?“

D antwortete Dä. „Wir schwelgen in Erinnerungen. Das Feiern war doch damals viel besser, oder? Das Essen hat besser geschmeckt und war unverfälscht. Da hatte Angst auch noch die richtige Würze verliehen. Das Blut schmeckte mit einem Schuss Adrenalin noch besonders gut. Und von einer Jungfrau – hmmm. Heute hat doch keiner mehr Angst vor uns. Und Jungfrauen – ha – die sind mittlerweile Legenden. Schaut euch doch die Filme und Romane an. Wir sind doch keine echten Monster mehr. Wir sind – vermenschlicht. Da glitzern wir und sind gefühlvoll. Verliebt und sanft. Ja manche freuen sich sogar, wenn sie uns sehen.“

„Na bei mir haben sie schon noch Angst – wenn ich so durch die Strassen schlurfe – und nach Gehirn rufe – da rennen sie schon noch. Aber ich bin mir nicht immer sicher ob das real ist. Durch diesenZombie Walk in den Innenstädten – Vielleicht überschätze ich mich da?“ grübelte Z.

Dä lachte laut. „Also ich kann mich gar nicht beschweren. Es gibt so viel die ich besuchen kann und da kann ich mich einnisten. Das ist so toll. Die Menschen sind so schwach – ihr Geist so schwach. Keiner glaubt mehr an was. Ich niste mich in ihre Körper und kann wüten. Keiner merkt was. Sie sind alle so verdorben, da falle ich gar nicht auf. Mein Vater T. ist so begeistert. Er hat schon lange nicht mehr so viel Menschen in seinem Heim begrüßen können. „

W. stand auf. „Hei ihr – kommt, lasst uns nicht so dämlich rumhängen. D hat eine grossartige Party auf die Beine gestellt. Die Band ist klasse. Schau, da treten alle unsere Nachkommen auf. Was vermitteln wir denn für einen lahmen Haufen. Die Zeiten waren früher besser. Dracul hatte Jungfrauen mit gut gesättigtem Blut. Lycan konnte in die echten Hintern beissen und sich den Bauch vollschlagen. Ich habe es auch nicht mehr so leicht. Jeder erwartet von uns Hexen, dass wir sexy sind. Da ist ein Buckel, eine Warze auf der Nase und graues Haar echt eine üble Diskriminierung. Jeder der mich sieht, hat automatisch  Mitleid  mit mir und will mir einen Apfel zustecken. Einen Apfel – früher habe ich die vergiftet und hübschen Mädchen zum Essen gegeben. Die Essen heute ja nichts mehr. Pah. Also und jammere ich. Nein. Ich will feiern. Paaarty.“

„Walpurga hat Recht,“ rief Zombie. Scheiss drauf. Lasst uns Spass haben Schliesslich hat Dracul wirklich sein Bestes gegeben. Du wirfst wirklich die besten Partys ever. Auf dem Buffet ist für Jeden was zu finden. Gehirn, Blut, Fleisch, Sogar Seelen für unseren Dämon. Kommt der Teufel auch noch?“

„Er wusste es nicht – er hat eine grosse Fuhre Neuzugänge bekommen und die Logistik ist maßlos überfordert – er wollte es versuchen. Er liebt diese Partys einfach.“

„Na ich würde mich freuen ihn mal wieder zu sehen. Er ist ein begnadeter Tänzer“ schwärmte Walpurga.

Dracul ging auf die Bühne. „Freunde der Nacht. Schaut zum Himmel. Der Vollmond zeigt sich extra für uns heute. Lasst die Party beginnen. Keiner soll diesen Strand ohne genügend Sand in der Unterwäsche verlassen. Auf geht’s. Let´s Rock and Roll. Wuhu.“

ENDE

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Quelle

 

Wochenrückblick

Wochenrückblick 24.07.17-30-07.17

Hallo ihr Lieben – wieder ist eine Schreibwoche vergangen – viel habe ich dieses mal nicht für Euch – aber muss ja auch  nicht.

Gucken wir kurz mal rein

Was gibt es für neue Aktionen?

Christiane geht jetzt erstmal in die wohlverdiente Sommerpause. Wie sagte sie so schön – „Mal anders als in zehn Worten denken.“ Hahaha – ja das kann ich mir vorstellen.

Aber, damit wir keine Entzugserscheinungen bekommen, hat sie sommerliche Worte gesammelt und uns aufgerufen innerhalb zwei Wochen einen Text mit 10 vorgegebenen Worten zu verfassen. Einzige Bedingung – es muss Regen in irgendeiner Form beinhalten. Hier die Worte für das Etüdensommerpausenintermezzo

Auch bei Jette gibt es wieder eine tolle Vorlage. Da geht immer gleich das Kopfkino los und man möchte anfangen zu schreiben. Derzeit befinde ich  mich in einem Gefängnis und hänge da noch bisschen – aber eine tolle Vorlage. In der neuen geht es um: Was ist passiert – Schwere Zeiten – da trinkt man gerne mal zuviel. Und man wacht auch  mal neben jemanden unbekannten auf. Aber meistens lebt derjenige noch. Warum dieses mal nicht? Lasst euch was einfallen. 🙂

Herba hat das neue Thema bekannt gegeben. Sonnenblumen – Mach was mit Sonnenblumen – egal ob Schreiben, malen, basteln, fotografieren, kochen, backen – alles her damit. Ich liebe Sonnenblumen und überall stehen sie jetzt in den Gärten – nur bei mir nicht – die wollen nicht kommen. Schade. Frist ist hier der 07.09

Noch mal die kleine Erinnerung für die Schreibkicks – da ist die Frist der 01.08. und es geht um eine Strandparty bei Vollmond

Ich wünsche Euch allen eine entspannte Woche – es soll wieder heiss werden – also viel Abkühlung besorgen.

Eure Rina.