Geschichtenzauber

Ich erinnere mich … Eine Schreibübung

Frau Vro´s Muse inspiriert uns dieses Mal ebenfalls.

Das erste Mal auf diese Idee aufmerksam wurde sie bei Anita von der Textweberei. Die Idee selbst stammt von Michael Staravic, bei dem sie einen Schreibworkshop gemacht hat. Und so geht’s:

Ihr beginnt mit „Ich erinnere mich, …“ und schreibt die erste Erinnerung auf, die euch einfällt. Die nächste Erinnerung betrifft ein Ereignis, das niemals stattgefunden hat und nur eurer Fantasie entspringt. Danach kommt wieder eine tatsächliche Erinnerung und danach eine erfundene. So geht das zehn Sätze lang


Das war eine interessante Übung, die doch bisschen  mehr über sein Inneres verrät, als man selbst so denkt. Manches klingt so verbittert, wie ich tatsächlich noch bin. Sehr spannende Sache.

1 – Ich erinnere mich an mein Vorstellungsgespräch bei  meiner jetzigen Firma. Ich war sehr nervös und nicht sicher, dass ich länger als ½ Jahr dort bleiben wollte. Die Uhrzeit war unmenschlich. 19 Jahre später ist die Uhrzeit immer noch unmenschlich und ich habe den Absprung versäumt.

1 – Ich erinnere mich dass ich auf den Himalaya stieg und als Erste die Fahne in den Gipfel stiess. Es war ein berauschendes Gefühl, von dem ich meinen Enkeln heute noch erzähle.

2 – Ich erinnere mich als wir unseren Rüden geholt haben. Mein Mann hat ihn im Auto geholt und ich hatte ihn eingeholt. Ich sass auf dem Roller und konnte den kleinen süssen Fratz bewundern, ich konnte es kaum abwarten ihn zu knuddlen. 13 Jahre später liebe ich es immer noch ihn zu knuddeln.

2 – Ich erinnere mich an meine Insel, die ich für uns gekauft habe. Sie ist  mittlerweile erschlossen und auch dem Internet angeschlossen. Von dort aus blogge ich das relaxte Inselleben. Ich liege in der Hängematte unter meiner Lieblingspalme und schlürfe leckere Cocktails.

3 – Ich erinnere mich an die Suche nach einem passenden Haus für uns und die Hunde. Haus für Haus haben wir uns angeschaut. Dann endlich das perfekte für uns gefunden. Wichtig war uns, dass die Hunde sicher im Hof bleiben können. Wir waren unwichtig.

3 – Ich erinnere mich an den Flug ins Weltall um festzustellen, dass alles Lüge ist, was uns die Medien und Schulen beigebracht haben. Die Erde sieht ganz anders aus, als wir es gezeigt bekommen.

4 – Ich erinnere mich wie Glücklich ich war, als ich die Zulassung für die Uni bekam. Es war im Nachbarort und ich musste weder umziehen noch einen neuen Job suchen. Ich war so happy. Ein anderes Leben sollte starten.

4 – Ich erinnere mich an meine erfolgreiche Doktorarbeit, die bahnbrechende Erkenntnisse hervorbrachten. Ich werde in mehreren Fachzeitschriften erwähnt und mein Fachbuch ist in den Lehrstoff aufgenommen worden.

5 – Ich erinnere  mich an unseren ersten Neuwagen. Den haben wir gekauft, damit wir nicht irgendwo unterwegs auf den Weg zu Arbeit liegen bleiben. Da war es uns noch wichtig.

5 – Ich erinnere mich, dass es eine Entschuldigung des Arbeitgebers für seine Handlung gab. Eine öffentliche Entschuldigung vor der gesamten Belegschaft um und zu rehabilitieren.

6 – Ich erinnere mich an meine Reise nach Ägypten. Ich war so beeindruckt von den Bauwerken und der Geschichte. Noch Jahrelang danach habe ich alles darüber gelesen und ständig die Bilder betrachtet.

6 – Ich erinnere mich,  dass meinem Schwiegervater einen neue Lunge eingesetzt wurde, genauso gerecht wie bei Roland Kaiser.

7 – Ich erinnere mich daran, wie mein Mann mich nach  meinem Namen gefragt hatte und ich wusste, dass er mich bald nach einem Date fragen würde. Eigentlich wollte ich damals keinen Freund haben, aber ich konnte dem netten Kerl einfach keinen Korb geben. 17 Jahre später freue ich mich über diese Entscheidung

7 – Ich erinnere mich, dass ich den Weltrekord im Schwimmen gebrochen habe. Ich wurde ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen und kann kleinen Kindern das Schwimmen beibringen.

8 – Ich erinnere mich an eine Exkursion von der Uni aus und ich war immer das Schlusslicht, da      bekam ich, nicht das erste mal, das Gefühl, dass Studieren doch nicht so das richtige für mich war.

8 – Ich erinnere mich, dass ich im Dunkeln durch die Strassen laufe und sich ein Portal öffnet um   mir zu zeigen wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich bei manchen Abzweigungen den anderen Weg gewählt hätte.

9 – Ich erinnere mich an die Weihnachtstage bei denen ich mit meiner Mutter Plätzchen backte. Sie hat das wirklich nur für mich gemacht, denn sie hasst es zu backen.

9 – Ich erinnere mich an meine Reise um die Welt. Ich habe alles wichtigen Sehenswürdigkeiten betrachtet und vor allem die gesamte Chinesische Mauer abgelaufen.

10 – Ich erinnere mich an unsere Fahrt nach München mit unserem Dackel, der leider schon 12 Jahre tot ist. Es war so toll. Die Bayern lieben einfach Dackel. Ständig wurden wir angesprochen wegen des Prachtexemplars von einem Dackel. Er hat das gespürt, irgendwie ist er noch stolzer als sonst vor uns her gelaufen.

10 – Ich erinnere mich an mein Leben in der Vergangenheit. Die breiten Hüften, auf denen ich die Kinder und die Körbe transportierte, habe ich in mein heutiges Leben mitgenommen.

 

Wochenrückblick

Wochenrückblick 19.06.17-25.06.17

Eine neue Schreibwoche ist vorbei gezogen. Dieses mal war ich recht fleissig. Schaut einfach rein in meine Beiträge

[Story-Samstag] Und wenn Sie nicht gestorben sind – Entführung aus dem Blumenland – Däumelinchen wird schon wieder entführt. Wie wird es dieses mal ausgehen? Ein Märchen sollte hier weiter erzählt werden.

Schreibeinladung für die Textwoche 25.17  hier hatten wir wieder 3 Worte zu 10 Sätzen formuliert. Bei mir wurde es wieder mal tödlich.

Badesalz
flundernplatt
Lehrmeister

Das sechste Wort | 2017 Splitter – Ein Splitter zur Seeligkeit – Eine Wandlung zu einem Bären. Eine süsse Geschichte.

Dann wollen wir noch einen Blick auf die neuen Aktionen für die kommende Woche werfen.

Denkt an die  Schreibkicks da werden die neuen Beiträge zum Thema Abkühlung am 1.7.

Bei abc.etüden von Christiane, geht es darum, 3 Wörter in einer Geschichte unterzubringen, die maximal 10 Sätze umfasst. Dieses mal: Vogelnest, sinnlos, Auftritt – Freuen wir uns wieder auf die tollen Geschichten

Jette hat auch wieder ein interessantes Szenario für uns bereit gestellt. Da könnte ich auch immer sofort los schreiben. Was auch im Hintergrund bei  mir läuft. Dieses mal bei Schreib mit mir Teil 46 Kill the cliché:

Es ist immer das selbe. Singel – schwierige Situation und sie werden ein Paar. Wie wäre es mal umgekehrt. Eine stabile Beziehung, die eine schwierige Situation bewältigen müssen und sich dann trennen. Was kann da passiert sein? Schreibt einfach eine Kleinigkeit.

So – das war es dann schon wieder von mir. Auf meinem Buchblog könnt ihr noch mehr von mir kennen lernen.

Ich wünsche Euch eine kreative Woche.

Bis Bald Eure Rina

Geschichtenzauber

[Story-Samstag] Und wenn Sie nicht gestorben sind… – Entführung aus dem Blumenland

Was ist der Story-Samstag? 

Der Story-Samstag hat nur zwei einfache Regeln: Tante Tex gibt ein kleines Thema vor. Und wir haben die Möglichkeit ganz kreativ darauf mit einem geschriebenen Beitrag – egal ob als Gedicht, Abhandlung, Erzählung, Witz oder sonstiger literarischer Art – zu reagieren. Man hat immer zwei Wochen Zeit um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen…

Heute gibt es eine besondere Geschichte. Wolltet ihr nicht immer wissen, wie es denn nach dem Happy End weiter geht?

Die neue Kreativaufgabe  lautet: Wie geht das Märchen weiter? Sucht ein Märchen eurer Wahl aus dem großen Repertoire der Gebrüder Grimm, Hans Christian Andersens oder eines anderen Märchenerzählers und setzt da an, wo die Geschichte aufhört.


Nach dem ich lange überlegt habe und auch mal wieder in einige schöne Märchen eingetaucht bin, habe ich mich für diese Weitererzählung entschieden. Das Originalmärchen findet ihr HIER.


Bildquelle

 

Maja . Das war ein schöner Name, den ihr der Blumeengel gegeben hatte. Aber sie tat sich noch etwas schwer damit, da sie ja so lange Däumelinchen geheißen hatte.  Das schönste Geschenk, das sie absolut liebte, waren die tollen Flügel der Fliege. Sie konnte über die Blumenwiesen fliegen, hüpfen, tanzen. Es gab für sie nichts Schöneres.

Die Hochzeit mit ihrem Blumenkönig war auch einfach traumhaft. Alle Blumenbewohner waren anwesend. Die liebe Schwalbe, die sie gerettet hatte war auch wieder gekommen und hatte ihr von ihren Reisen erzählt. Und so wunderbar gesungen.

Allerdings war sie sehr traurig, dass sie ihre Mutter nie wieder gesehen hatte. Ihr Blumenengel hatte ihr versprochen, dass er alle Blumenbewohner dazu aufgerufen hatte, ihre Mutter zu finden. Aber da sie nie wusste, wo sie denn gewohnt hatte, vor ihrer Entführung, würde das sehr schwer werden. Aber sie hoffte.

Jetzt lebte sie schon einige Zeit in diesen Ruinen des schönen weissen Marmorschlosses. Die wilden Blumen, die dort wuchsen boten ein wunderschönes zu Hause. Und sie war guter Hoffnung. Bald würde ein kleines Blumenkind um sie herum hüpfen. Sie legte ihre Hand auf ihren leicht gewölbten Bauch und erinnerte sich an die Erzählungen ihrer Mutter, dass sie aus einem Gerstenkorn geboren wurde. Sie freute sich auf ihr Kind. Sie hatte schon eine wunderschöne Blume herausgesucht, in der ihr kleines Baby schlafen sollte. Auch hatte sie schon wunderschön weiche Blumenblätter zu Recht gesucht, in die sie das Kind betten wollte.

Sie sass in ihrer Lieblingsblume und verlor sich in ihre Vorfreude und Gedanken. Sie merkte dabei nicht, dass sich am Boden, etwas entfernt von ihrem Blumenstengel,  ein kleiner Erdhügel erhob.

Im Schatten sass die Feldmaus, die ihr damals im Winter das Leben rettete. Sie war ihr sehr dankbar gewesen für diese Gute Tat und hatte immer etwas ein schlechtes Gewissen, dass sie einfach verschwunden ist. Aber sie hatte keine andere Wahl gehabt. Sie wollte einfach diesen miesepetrigen Maulwurf, der sie unter der Erde gefangen halten wollte, nicht heiraten. Und nur weil sie sich verpflichtet fühlte, hatte sie sich überhaupt darauf eingelassen. Sie war der Schwalbe ewig dankbar, dass sie sie gerettet und hier her gebracht hatte.

Als sie so in ihrer Blume sass und sanft hin und her schaukelte knickte auf einmal der Stengel ab und sie purzelte von der Blume. Sie wusste gar nicht wie ihr geschah und kaum, dass sie sich aufrichten wollte, wurde ihr ein muffiger Sack über den Kopf gestülpt. Sie wurde mit Grashalmen gefesselt und dann  wurde sie am Boden entlang gezogen. Sie hatte furchtbare Angst. Nicht nur um sich selbst – vor allem um ihr ungeborenes Kind.

Sie spürte wie sie in die Erde gezogen wurde. Es wurde kühl und es roch nach feuchter Erde. Sie zitterte, da es kühl wurde und sie Angst hatte. Sie wurde schon wieder entführt. Das war ja furchtbar. Was wollten sie denn immer von ihr?

Irgendwann wurde sie nicht mehr gezogen. Sie wurde aufgerichtet und entfesselt. Sie musste erst mal blinzeln, bis sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Sie erschrak fürchterlich. Vor ihr standen die gute alte Feldmaus und der furchtbare Maulwurf.

„Hallo, Däumelinchen“ sagte er zu ihr. „Ich habe lange nach dir gesucht. Aber wir haben dich ja gefunden. Schau – deine Aussteuer, die ich dir ermöglicht habe, habe ich gleich mitgebracht. Du bist mir versprochen und ich will hier mein Recht einfordern. Ich habe schliesslich alles für dich möglich gemacht. Du gehörst mir. Nie wieder werde ich dich gehen lassen. Das verspreche ich dir. Wir werden glücklich unter der Erde leben und nie wieder diese verhasste Sonne sehen müssen. Du kannst dir vorstellen wie viel du  mir wert bist, da ich für dich an die Oberfläche gekommen bin. Das musst du schon hoch anrechnen.“

Maja trat einen Schritt zurück und sah die Feldmaus hilfesuchend an. „Liebe Feldmaus, so hilf mir doch. Ich kann ihn nicht heiraten, ich bin mit dem Blumenengel verheiratet und trage sein Kind unter dem Herzen.“  Die Schnurrhaare der Feldmaus zuckten nervös, aber ein Blick auf den Maulwurf liess sie zusammenzucken. „Du hast unsere Gutmütigkeit ausgenutzt. Wir haben dich gefüttert und untergebracht. Dafür bist du ihm was schuldig. Ich habe dir damals schon gesagt, dass er eine gute Partie ist.“

„Ich habe aber auch dafür deine Höhle sauber gehalten und euch Geschichten erzählt.“  „Schnick Schnack. Du bist versprochen du ein Versprechen ist verbindlich. Du kannst nicht einfach abhauen und einen anderen heiraten. Das geht nicht.“ Meinte die Feldmaus ungehalten.

„Aber so ist es. Ich bin verheiratet.“

„Hm – das lässt sich nicht rückgängig machen. Aber wir werden eine Lösung finden. Dein Kind musst du natürlich weggeben – ein fremdes Balg will ich nicht in meiner Höhle haben.“ Sagte der Maulwurf grimmig.

Maja fing an zu weinen und schlang ihre Arme schützend um ihren Bauch. „Niemals. Niemals werde ich mein Kind weggeben. Mein Blumenengel, mein König wird mich retten.“

Die Feldmaus wurde etwas nervös, aber der Maulwurf lachte böse. „Wie soll er dich denn finden. Du bist unter der Erde. Er wird denken, dass du einfach weggegangen bist. Weg um dein altes zu Hause zu suchen. Harharhar“

Aber der Maulwurf, der ja blind ist, und die nervöse Feldmaus hatten nicht gesehen wie ein kleines Käferchen, das eine kleine Pause in der Sonne gemacht hatte, die Entführung gesehen hatte. So schnell wie seine sechs Beinchen es tragen konnten rannte es zu der königlichen Blume.

„Eure Majestät, eure Majestät. Etwas Schreckliches ist geschehen. Etwas ganz furchtbares.“ Das Käferchen stand vor dem Blumenengel und bekam kaum noch Luft weil es so schnell gerannt war. „Hol erst mal Luft, bevor du noch Ohnmächtig wirst. Dann erzähle in Ruhe, was denn so furchtbares geschehen ist.“ Sagte der König.

Das Käferchen schnaufte und schnaufte. „Die Königin, die Königin,“  Der König sprang auf, „was ist mit der Königin? Wo ist sie?“ Er sprang von seiner Blume zu dem Käfer und schüttelte ihn sanft.“ Sprich, und spann mich nicht auf die Folter.“ „Sie wurde entführt.“ „WAS? Von wem. Wer wagt es mir meine Königin zu entführen. Meine grosse Liebe. Derjenige sollte besser gut gerüstet sein. Ein Angriff auf meine Familie. Das wird ihn teuer zu stehen kommen. Hofmeister – trommelt die Armee zusammen. Wir werden meine Königin und unser Kind retten. Schnell. Und du,“  er deutete auf den kleinen Käfer, „du sagst mir jetzt was genau geschehen ist.“ Der Käfer erzählte ihm schnell wie er beobachtete, dass der Maulwurf und die Feldmaus die Königin verschleppt haben. „Zeig mir wo!“

Der König folgte dem Käfer, hinter ihm hatte sich seine Blumenarmee formiert. Alle waren mit Springerbsen bewaffnet. Diese würden den Maulwurf und die Feldmaus schon überwältigen.

Sie standen vor dem Loch, in das seine Liebste gezogen wurde. Die Blumenmenschen hassten die dunkle Erde. Aber sie lieben ihre Königin. Diese Liebe war weitaus stärker als ihre Angst. Sie sammelten sich und machten sich auf dem Weg diesem Tunnel zu folgen. Leise schlichen sie immer tiefer und kamen dann endlich vor der Höhle an. Sie hörten die Worte, die der Maulwurf an die Königin richtete.

Der König gab das Zeichen für den Angriff. Seinem besten Krieger hatte er die Aufgabe erteilt, seine Königin mit seinem Leben zu schützen und in Sicherheit zu bringen.

Mit blumigem Geschrei stürmten die Truppen in die Höhle und liessen die Erbsen springen. Die kleinen grünen Kugeln schossen auf die Feldmaus und den Maulwurf und die beiden gingen schnell zu Boden. Sie jammerten erbärmlich und bettelten um ihr Leben.

„Ihr seid des Lebens nicht wert. Aber da ich weiss, dass ihr gut wart zu meiner Frau, als ihr Leben in Gefahr war, werde ich milde sein. Ich verbanne Euch aus diesem Reich. Ihr sollt in den kalten Bergen leben und dürft nie wieder in diese Gegend kommen. Sollte ich erfahren, dass ihr diesen Befehl missachtet werdet ihr die gesamte Strenge meines Gesetzes erfahren. Also packt euch und verschwindet aus meinem Reich. Nie wieder will ich einen von euch hier sehen. Verschwindet. Schnell, bevor ich es mir anders überlege.“

Die Feldmaus und der Maulwurf dankten überschwänglich und packten schnell ihre Sachen zusammen. Dabei stolperten sie in ihrer Furcht ständig übereinander und schimpften auf einander. Aber sie wussten auch, dass sie es sich nicht miteinander verderben durften. Denn sie würden die Ewigkeit miteinander in einer kalten Gegend verbringen müssen.

Der König beauftragte seine Soldaten alles zu überwachen und verschwand schnell in Richtung königlicher Blüte. Dort sah er seine Geliebte. Sie wirkte sehr blass und zitterte am ganzen Körper. Als sie ihren Gemahl sah seufzte sie tief und liess sich von ihm in die Arme nehmen.

„Ach Geliebter, du bist am Leben. Ich hatte solche Angst.“ „Mein Herz – ich kann dir nicht beschreiben, wie viel Angst ich um euch beide hatte.“ Er schloss sie fest in seine Arme und streichelte sanft über ihren kleinen Bauch. Er lachte, als er die Tritte gegen seine Hand spürte. Beide schauten sich an und wussten ihr Leben würde bald noch viel wunderbarer sein.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

ENDE

 

 

 

 

Geschichtenzauber

Schreibeinladung für die Textwoche 25.17 | Wortspende von elke-boehm.de

Bei abc.etüden von Christiane, geht es darum, 3 Wörter in einer Geschichte unterzubringen, die maximal 10 Sätze umfasst. Die Reihenfolge ist egal, die Wörter sollen in dieser Form aber schon so verwendet werden. Ausserdem kann auch mehrmals die Woche mitgemacht werden.

Diese Woche kommt die Wortspende von Elke (elke-boehm.de)

Badesalz
flundernplatt
Lehrmeister

Flunderplatt war er als er so im Garten auf der Luftmatratze lag. Sie beobachtete ihn, wie er da so vor sich hin brutzelte um seinen super Body, wie er ihn gerne selbst betitelte,  zu bräunen.

Um für die Chicks attraktiv zu sein.  „Natürlich nur zum Aufheizen mein Liebling – Appetit holen um dann lecker bei Dir zu Essen“ Ja klar – sie musste kein Lehrmeister sein um zu wissen, dass er sich nicht nur Appetit holte. Sie hatte ihn schon verfolgt und gesehen wie intensiv er sich aufheizte.  Danach hatte er nie „zu Hause gegessen“.  Er hatte sie eher verhungern lassen.

Aber sie hatte eine ganz besondere Lösung vorbereitet – er badete nach seinen Ausflügen immer sehr gerne und im Internet hat sie ein besonderes Badesalz herstellen können.

Das Problem sollte spätestens nach dem nächsten Badevorgang behoben sein.

Geschichtenzauber

Das sechste Wort | 2017 – Splitter – Ein Splitter zur Seeligkeit

Das Projekt*txt wird gegenwärtig von Dominik Leitner und Katharina Peham betreut.

Was ist das Projekt *.txt?

Schnell erklärt soll das Projekt *.txt der Inspiration dienen. Einmal pro Monat wird ein Wort verkündet, zu dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Texte schreiben. Es gibt keinen Druck, etwas zu schreiben, kein Datum, bis wann die Texte da sein müssen … es soll also in erster Linie Spaß machen!


Ja – eigentlich sind meine Lieblingstiere Wölfe oder auch Löwen. Aber ich habe in letzter Zeit viele Dokus über Bären gesehen und bin so beeindruckt von diesem süssen Aussehen und der Gefährlichkeit, die sich dahinter versteckt. Aber meine Geschichte ist harmlos.

Es war einer der Tage, an denen man wirklich liegen bleiben sollte.

Es fing mit dem Wecker des Handys an. Diesen Ton wollte ich schon immer ändern, denn er schreit mir ins Ohr „Wake up, wake up, wake up“ Ich vermisse die Zeit, als man diese nervigen kreischenden Wecker hatte auf die man drauf haute oder einfach an die Wand warf. Aber bei einem Handy hat man doch etwas Hemmungen. Also quälte ich  mich aus dem Bett. Das Zimmer war Arschkalt. Schnell kuschelte ich mich wieder in die Decke. Vielleicht sollte ich mir doch mal Holz besorgen.

Ich war gerade wieder dabei einzuschlummern, als das Handy mich schon wieder anschrie. Einen kleinen Herztod später stieg ich aus dem Bett aus. Schlotternd rannte ich ins Bad, na ja was man so rennen nennen konnte bei gefühlten -10°C und frisch aus dem Bett heraus geschrien.

Ich stand vor dem Spiegel und schaute mir meine violetten Augenringe an. Ich sah furchtbar aus. Wie eine gerupfte Krähe. Ich drehte die Dusche auf, damit sie schon warm war, wenn ich versuchte mich wach zu duschen. Ach ich hasste es aufzustehen. Ich könnte den ganzen Tag in dem warmen Bett liegen. Den Winter einfach verschlafen. Das wäre doch was. Ich wäre ein Bär und  könnte mich das ganze Jahr über vollstopfen und dann den ganzen kalten Winter verschlafen.

Dieser Gedanke liess mich schmunzeln. Vor allem hätte ich einen schönen wärmenden Pelz. Ich träumte noch etwas vom Winterschlaf, während ich  mich von oben bis unten einseifte. Dann liess ich das heisse Wasser über mich laufen. Ach, was war das angenehm. Allerdings – wegen mangelnden Holzes – musste ich jetzt bald raus in das kalte Bad. Ich seufzte und drehte das Wasser ab. Ich griff nach meinem Bademantel. Der war so schön kuschelig.

Ich trat an den Spiegel,  der von dem Wasserdampf angelaufen war. Ich nutzte den Ärmel, des Bademantels um mir die Sicht frei zu wischen. Da knarzte es. Der Spiegel hatte einen Sprung. Oh – nein. Da war wohl der Temperaturunterschied zu gross für das Spiegelglas. Na toll. Und dann passierte es. Ein riesiger Splitter löste sich aus dem Spiegel und viel in das Waschbecken.

Wie ich mein Glück kenne, nehme ich jetzt diese Scherbe um sie wieder an zu kleben und schneide mich. Ja. Das würde passen. Allerdings kann ich ja gar nicht verbluten, denn es ist so kalt, dass mein Blut sofort gefriert. Ich schaute verzweifelt zu dieser Lücke, die der Splitter hinterlassen hat.

Was war das denn? Da bewegte sich etwas in der Lücke. Ich schaute genauer hin und ich sah tatsächlich Bewegungen. War ich besoffen. Hatte ich gestern was getrunken um es mir warm zu machen? Ich konnte mich nicht erinnern. Meine Neugier war geweckt. Ich öffnete den Spiegelschrank und fand nur die Nagelfeile. Na – mit einer Nagelfeile, kann man schon einiges bewirken.

Ich schob die Spitze, der Feile in die Lücke unter die gesprungenen, noch haftenden Splitter. Diese fielen jetzt nach und nach in das Waschbecken. Verdammt! Was war das? Hinter dem Spiegel war eine bewegte Landschaft. Eine schöne hügelige Panorama Aufnahme mit bewegten Figuren.

Bären? Und kaum hatte ich das fertig gedacht wurde ich eingesogen. Ich wurde in den kaputten Spiegel gesogen. Und ich landete im grünen Feld voll Klee. Jetzt war es zu viel. Ich hatte bestimmt einen Schlaganfall und Halluzinationen. Ich schaute an mir runter und ich setzte mich. Ich hätte mich vielleicht mal rasieren sollen. Aber bei dem Fell, das ich an den Beinen hatte, würde weder  Wachs, Rasierer oder Creme helfen. Und mein Brazilian Waxing war ja wohl sinnlos gewesen. Ich drehte mich um mich selbst und versuchte einen Blick auf meinen Hintern zu erhaschen. Es gestaltete sich etwas schwierig, aber ich schaffte es. Und was ich sah liess ich vom Glauben abfallen. Ich hatte einen Schwanz – einen süssen Puschelschwanz, den ich sogar bewegen konnte. Hä?

Ich schaute mich um und sah eine Pfütze vor mir. Ich trat heran und sah meinen Verdacht bestätigt. Auch im Gesicht hatte ich mittlerweile eine starke Behaarung. Und süsse kleine runde Öhrchen.

ICH BIN EIN BÄR!? ICH BIN EIN BÄR????

Ich viel gerade um. Ich glaube ich wurde Ohnmächtig. Was ist denn hier passiert? Ich musste gestorben sein. Ich verstand gar nichts. Ich erinnerte mich an meinen simplen Wunsch ein Bär mit Winterschlafmöglichkeiten zu sein. Und wieder viel ich in Ohnmacht.

Ich weiss nicht wie lange ich da so lag. Aber als ich wach wurde hing mir irgendwer am Hintern. Ich sprang auf – nun – ich versuchte es. Aber es war gar nicht so einfach als Bär wieder aufzustehen. Ich zappelte etwas herum und schaffte es dann tatsächlich auf meinen Beinen zu stehen. Und da stand ein Bär. Ich wollte schnell flüchten. Ich suchte in meinem Gehirn, was ich über Bären gelernt hatte. Man sollte sie entweder erschrecken – also sich gross machen, oder Tot stellen. Hm. Also Tot stellen, viel ja wohl aus. Denn ich hatte ja schon verraten dass ich lebte. Also Gross machen. Also drehte ich mich um und brüllte. Nun – ich dachte ich brülle. Aber ich hörte mich an wie eine Katze der auf den Schwanz getreten wurde. Ich räusperte mich oder so was ähnliches.

Der andere Bär stand da und beobachtete mich. Dann schien es, als würde er lachen. Können Bären lachen? Ja – also hier stand einer, der lachte über mich.

Ich grunzte. Oh – reden konnte ich nicht – da hatte der aufgeblasene Bär aber Glück. Aber wie verständigen sich Bären? War mir egal. Ich drehte mich um und schupste ihn einfach  mit meinem sehr imposanten Hinterteil. Oh Mann – die ganzen Diäten waren umsonst. Ich hatte vielleicht jetzt einen Hintern anhängen. Ich seufzte. Und da merkte ich was. Ich hatte Hunger. Und nun? Sollte ich jetzt einen Bienenkorb suchen? Oder einen Fisch fangen?

Der andere Bär setzte sich und beobachtete mich. Ich drehte mich zu ihm und deutete auf meinen Bauch und machte mit meiner Pfote – ach herrjeh  Pfote? – ich liess kurz mal den Kopf hängen. Dann zeigte ich mit meiner Pfote auf meinen Mund. Der Bär legte den Kopf schief und starrte mich an. Ja – klar – was soll auch ein Bär mit dieser Geste anfangen. Wieder seufzte ich. Dann schupste er mich. Er zeigte in eine Richtung und ich machte mich lang. Da war ein Fluss.

Ich stinke doch nicht – vor meinem – nennen wir es Transfer – hatte ich ja geduscht. Also was soll ich am Fluss? Ach du dämliche Kuh – nein Bär. Im Fluss – die Fische. Fische fangen. Ich zuckte mit den Schultern und folgte ihm. Blieb mir was anderes übrig? Nein – Ich ging mal davon aus, dass ich mir keine Gedanken machen musste, dass ich an einen Bösewicht gekommen bin. Ich war schliesslich  keine schwache Frau  mehr, sondern eine starke Bärin.

Der Gedanke gefiel mir.  Also trotteten wir gemütlich nebeneinander her zum Wasser. Ich warf immer mal einen heimlichen Blick in seine Richtung. Denn mittlerweile hatte ich mich überzeugen können, dass es ein männlicher Bär war. Er sah gut aus. Aber wie entscheide ich das. Er sieht aus wie jeder andere Bär, den ich in den Dokus schon gesehen hatte. Aber irgendwie fand ich ihn total attraktiv. Sehr seltsames Gefühl.

Da standen wir nun. Er war schon im Fluss und ich – in diesen kalten Fluss. Ich weiss nicht. Ich bin so verfroren. Ich hielt meine Pfote rein und zuckte zurück. Aber eigentlich war es gar nicht kalt. Das war nur eine Erinnerung. Das Wasser sollte kalt sein. Aber ich war kein Mensch mehr. Also traute ich mich mit den Vorderpfoten ins Wasser – Das war ein tolles Gefühl. Ich zog den Rest meines riesigen Körpers hinter her. Ich balancierte zu dem grossen Bär. Die Steine waren glitschig und ich rutschte aus. Ich tauchte unter und wieder auf. Was ein Gefühl. Das Wasser kitzelte mich. Ich fing an zu rennen. Im Wasser rennen. Mach das mal als Mensch – mir unmöglich – aber als Bär – es war so toll. Ich flitzte durch das Wasser – schlitterte auf den Steinplatten und pustete das Wasser aus meinem Mund.

Der grosse Bär beobachtete mich. Dann kam er und ich schuppste ihn. Er fiel und verschwand im Wasser. Aber es dauerte nicht lange und er tauchte wieder auf. Dann kam er auf mich zu. Er sah sehr böse und einschüchternd aus. Ich blickte ihm mit grossen Augen an und sah mich schon mit aufgerissener Kehle den Fluss hinabtreiben. Ich schloss die Augen und spürte einen Schupser. Da fiel ich und prustete ich. Ich sah in an und stürmte auf ihn zu. Er floh und wir jagten uns durch das Wasser. Was für ein Spass.

Aber ich hatte immer noch Hunger. Also machte ich wieder die Geste des Essens. Warum verstand er mich? Das war mir ein Rätsel. Steckte da auch ein Mensch drin? Warum sollte nur mir so etwas passieren?  Er stellte sich auf einen kleinen Vorsprung im Wasser und beobachtete. Da sprang er. Ein Fisch. Und mein neuer Freund fing ihn. Ganz stolz zeigte er mir seinen Fang und warf ihn ans Ufer.

Das musste ich auch probieren. Das sah ganz leicht aus. Also stellte ich mich auch zurecht und wartete. Ja – so viel dazu, es sah ganz leicht aus.  Ich landete mehr im Wasser, als ein Fisch in meinen Krallen. So würde ich definitiv verhungern.

Der Bär kam zu  mir und ich beobachtete ihn genau. Er konzentrierte sich und ich auch. Dann kam der Fisch und ich konnte genau sehen wie er zuschlug. Ich war beeindruckt. Das Balzverhalten hatte gewirkt. Ich war hin und weg. Das hätte mal ein menschlicher Mann machen sollen – da hätte ich wohl eher laut gelacht.

Aber dieser Bär – er war prächtig und mächtig und ich fühlte mich sicher. Er kniff mich mit den Zähnen in die Schulter und zeigte mir, dass ich ihm folgen sollte. Er lud mich zum Essen ein. Ich hatte ein Date mit einem Bären. Na so was. Hier wurde keine Zeit verschwendet. Aber rohen Fisch. Ich war nie der Sushi Fan gewesen. Aber wie sollte ich als Bär ein Feuer entfachen. Habt ihr mal die Krallen bewährte Pfote eines Bären gesehen. Da ist nichts mit Stock auf Stock reiben. Ausserdem haben wir ja schon Angst vor Feuer.

Vorsichtig schnappte ich mir einen Fisch und biss rein. Waaaa. Eine Geschmacksexplosion.  Oh mein Gott – schmeckte das. Ich hatte noch nie so guten Fisch gegessen. Ich versenkte meine Schnauze in den Fisch und frass. Dann  nahm ich mir den nächsten und schlang ihn mit einem Happ hinunter.

Nach dem Fressen war ich etwas verlegen. Was sollte jetzt geschehen. Was machen Bären so den ganzen Tag? Ich folgte meinem Bären und sah, wie er ständig Grass frass. Ich machte es ihm nach und es war gar nicht so seltsam. Wir kamen an eine Höhle und er blieb davor sitzen. Ich setzte mich ebenfalls. Das war wohl seine Höhle? Und nun? Er deutete an, dass ich hinein gehen sollte. Ich war doch etwas unsicher. Aber er blickte mich so treu an. Ich vertraute ihm. Also ging ich mit ihm in seine Höhle.

Es roch etwas ungewohnt streng. Aber es fühlte sich nicht schlecht an für mich. Er klopfte auf eine kleine Erhebung und ich kam zu ihm. Dann legte er sich hin und ich war etwas verunsichert, sollte ich mich zu ihm legen? Aber er beantwortete meine Frage. Er deutete neben sich und ich kuschelte mich an ihn. Niemals in meinem Leben hatte ich  mich so wohl gefühlt. Ich schloss die Augen und vergass mein altes Leben. Das hier war mein Leben. Niemals wieder wollte ich was anderes als ein Bär sein.

ENDE

Wochenrückblick

Wochenrückblick 12.06.17-18.06.17

Und wieder ist eine Schreibwoche rum und wir sehen mal was ich geschrieben habe und was es für neue Herausforderungen gibt.

 

Schreibeinladung für die Textwoche 24.17 2. Das war ein ungewohnter Stil für mich

Schreibeinladung für die Textwoche 24.17 1. Mein erster Versuch zu den Wortspenden

[Story-Samstag] Der erste Satz – Die Rache aus der Wüste – Eine Geschichte aus einem vorgegebenen ersten Satz.

Die neue Woche bringt neue Schreibaktionen. Schauen wir mal, auf was wir uns freuen können.

Schreibeinladung für die Textwoche 25.17 | Wortspende von elke-boehm.de die Wörter sind: Badesalz, flundernplatt, Lehrmeister Ich bin sehr gespannt was euch dabei einfällt und auch was mein Gehirn hier rauswirft.

Jettes Szenario hatte ich schon erwähnt, hier noch mal zu Erinnerung:

Schreib mit mir Teil 45 – Ihr werdet beim beobachten eines Strassenkünstlers von einem kleinen Kind verfolgt. Kein Elternteil zusehen. Was macht ihr?

Der Story Samstag wird dieses mal eine Herausforderung. Jeder liebt Märchen. Aber was ist nach dem entscheidenden Ende? Die Heldenstory ist vorbei. Wie leben die Märchenfiguren weiter. Sucht Euch ein Märchen und spinnt einen Alltag daraus.

[Story-Samstag] Und wenn Sie nicht gestorben sind…

Noch immer schreibe ich an einer Geschichte aus Jettes Szenarien – da habe ich mich richtig treiben lassen. Aber es macht Spass. Mal sehen, ob ich auch irgendwann mal fertig bin.

Das war es schon wieder von mir. Ich wünsche Euch eine schöne, warme Schreibwoche.

Eure Rina

 

Vielleicht habt ihr noch Lust paar Aktionen oder Rezis auf meinem Buchblog anzuklicken. Dann schaut in meinen dortige Wochenrückblick.

Geschichtenzauber

Schreibeinladung für die Textwoche 24.17 | Wortspende von wortgeflumselkritzelkram 2.

Bei abc.etüden von Christiane, geht es darum, 3 Wörter in einer Geschichte unterzubringen, die maximal 10 Sätze umfasst. Die Reihenfolge ist egal, die Wörter sollen in dieser Form aber schon so verwendet werden. Ausserdem kann auch mehrmals die Woche mitgemacht werden.

Ich nutze heute nochmal die Wortspende von  wortgeflumselkritzelkram.

Ein Stil, den ich noch nicht hatte.


Die Augen gen Decke gerichtet aber nichts sehend.

Die Erinnerung an süsse Sommerblüten.

So lag sie in dem Bett.

Gefesselt in ihrem eigenen Bunker.

Bittersüss der Gedanke an ihre Freiheit.

Ein aufmucken.

Ein zucken.

Ein Erwachen.

Der Kampf zurück ins Leben.

Wach auf, schau dich um und Lebe